Sara Douglass: Der Steinwandler

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Sara Douglass: Der Steinwandler
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Threshold 2
ET (Original)
1997
ISBN-13
9783492265713

Informationen zum Buch

Seiten
335

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Der große Tag war voller Feierlichkeit und Erhabenheit, und ich hatte das Gefühl, dass von uns allen das Bauwerk es am meisten genoß.

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Handlungsort

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Im Wüstenreich Ashdod wird eine gigantische Pyramide gebaut, die skrupellosen Magiern den Weg zur Unendlichkeit weisen soll. Doch als das Werk vollendet wird, erwacht ein grausamer Dämon, der alles Leben in Stein verwandelt. Die junge Tirzah und ihre Verbündeten müssen aus Ashdod fliehen. Doch es gibt kein Entkommen vor dem übermächtigen Zerstörer.

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Kurzweilig aber viel zu oberflächlich

Es ist zu spät um es noch zu verhindern ' als die Pyramide in Ashdod fertiggestellt wird wechselt ein Dämon aus dem Tal in Tirzahs Welt. Nur fünftausend Menschen gelingt gerade noch die Flucht vor dem immer hungrigen Nzame, der das Land mit Stein überzieht. Und dessen Hunger ist groß. Wenn er nicht vernichtet wird, wird es für Tirzah und ihre Freunde nirgendwo mehr sicher sein.

Auch im zweiten Teil der Geschichte über die große Pyramide Ashdods fallen mir wieder die gleichen Dinge auf, die ich bereits im ersten Teil kritisiert habe.

Sara Douglass vermag es durchaus anschaulich zu schreiben, setzt dies aber nicht dazu ein um ihrer Welt und den Geschehnissen Tiefe zu verleihen. Die Beschreibungen bleiben auch hier eher oberflächlich, Entwicklungen werden in nur wenigen Sätzen wiedergegeben. Es passiert immer mal wieder das Wochen oder gar Monate vergehen, ich als Leser aber keinerlei Gespür für das Verstreichen der Zeit habe. Es könnte genauso gut ein einzelner Buchtag vergangen sein ... Die Welt lebt so nicht wirklich. Nach Ende eines guten Fantasybuches bin ich in Gedanken immer noch eine Weile dort, ich verspüre regelrecht eine Sehnsucht noch mehr Geschichten über die Welt oder die Charaktere zu lesen. Hier verspüre ich das nicht.

Tirzah kommt mir als Charakter nur leidlich näher als in der ersten Hälfte der Geschichte. Dadurch das sie nicht dazu neigt ausführlich zu beschreiben bleiben ihre Gefühle mir die meiste Zeit über fremd.

Bei den anderen Charakteren fällt mir vor allem auf, dass die Wandlung von Boaz zwar bereits einen Grundstein im ersten Teil erfahren hat, dann aber so schnell und plötzlich stattfindet dass es leider ziemlich unglaubwürdig wirkt. Ebenso wie schnell er seine alten Gewohnheiten komplett abzulegen scheint.

Aber auch der Umgang mit den weiteren Charakteren gefällt mir nicht. Charaktere werden hinausgeschrieben, dabei wirkt es jedoch nicht wie der "natürliche Verlauf" der Geschichte sondern einfach nur von der Autorin gewollt. Gerade der schnelle Abschied einer Frau wirkte sehr aufgesetzt. Ach wie praktisch dass ihr Gemahl sich schon vorher in eine andere verliebt hat. Ein Schelm wer dabei Böses denkt ...

Kommen wir zu der Magie der Bücher. Es gibt hier zwei Lager. 1.) Die Elementisten (die in diesem Buch zu Elementenmeistern ausgebildet werden) und 2.) die Magier, die dem Weg der Eins folgen. In diesem Buch ist es nun wichtig dass es nur eine Figur gibt, die beide Wege beschreiten kann. Beide Lager scheinen starke Dinge wirken zu können, leider fehlt mir aber eine deutliche Herausarbeitung der Unterschiede. Das Können bleibt eher abstrakt, ebenfalls die Kontaktaufnahme der Elementisten zu den Soulenai oder anderen Regionen jenseits dieser Welt. Das ist alles eher verwirrend als erleuchtend.

Das Ende ist, nun, für mich ziemlich enttäuschend. Das ist einerseits der Perspektive (Tirzah als Ich-Erzählerin) anzulasten, andererseits aber auch praktisch für die Autorin, denn ich habe den Eindruck Kämpfe zu beschreiben ist nicht ganz so ihr Ding. Dafür schreibt sie dann lieber über Verluste und Gefühle, was mir ' obwohl ich große Gefühle an sich mag - irgendwann zuviel des süßen Gesülzes wurde.

Auch die Spannung ist im zweiten Teil nicht mehr so gut wie im ersten Teil. Zwar habe ich das Buch wieder sehr schnell gelesen, doch es wirkte insgesamt etwas ziellos.

Mein Fazit: Kurzweilig aber oberflächlich. Keine Welt in der ich verweilen möchte. Von Teil 2 der Geschichte bin ich leider ziemlich enttäuscht ... einige praktischen Zufälle nerven einfach nur ... 1 Punkt mit leichter Tendenz nach oben.

PS: Wenigstens der Frosch hat was ;-)

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