Jeanine Krock: Der Venuspakt

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Jeanine Krock: Der Venuspakt
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783866080447

Informationen zum Buch

Seiten
272

Sonstiges

Erster Satz
Das Haus meiner Eltern hatte eine wunderbare, von Rosen umrankte Terrasse, und die hohen, lichten Räume waren mit gemütlich knarrendem Parkett ausgelegt.

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Nuriya ist ein Feenkind, eine Tochter des Lichts, doch sie will mit der Magie ihrer Vorfahren nichts zu tun haben. Als sie den Blick eines Fremden spürt, ahnt sie sofort, dass diese Begegnung ihr Leben auf den Kopf stellen wird.

Kieran ist sinnlich, sexy und sehr gefährlich. Seine Welt ist die Dunkelheit. Seit Jahrhunderten arbeitet der Vampirkrieger als Auftragskiller und tötet jeden, der es wagt, die magische Ordnung zu stören. Aber dann verstößt er selbst gegen die Regeln, denn die widerspenstige Feentochter hat längst sein Herz geraubt ...

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Die Geschichte um Nuriya das „Feenkind wieder Willen“mit ihrer trotzigen Art und den geborenen Vampir Kieran, der Erotik und Dunkelheit in sich vereint und somit in gleicher Weise anziehend, wie auch zum Fürchten ist, hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Schon bei ihrer ersten Begegnung spüren die beiden etwas Besonderes zwischen ihnen, aber ihre Liebe wird von magischen Ereignissen überschattet und als auch noch dunkle Mächte in das Geschehen eingreifen, ist nicht mehr klar ob alles gut ausgehen wird.

Dank der wunderschönen Schauplätze und der unterschiedlichen Charaktere der magischen Welt, von denen es zwar viele gibt, die aber alle sehr glaubhaft wirken und keiner von ihnen im Bezug auf den Fortgang der Story hätte fehlen dürfen, konnte man sich ganz in dieser „zauberhaften“ Welt verlieren. Eigentlich hat man manche Charaktere sogar so ins Herz geschlossen, dass man gern noch mehr von ihnen gelesen hätte. Mir hat jedenfalls nichts gefehlt. Es gab Spannung, Liebe, Abenteuer und sogar eine Portion Humor (die man nach manchen wirklich spannenden Passagen aber auch bitter nötig hatte um kurz auf zu atmen), das alles vereint durch einen Autorin mit einem sehr flüssigen Schreibstil und einer treffenden Ausdrucksweise.

Als mein erstes Vampir-Buch bin ich wirklich total begeistert und kann das Buch jedem der gern Vampirbücher und spannende Liebesgeschichten mag nur wärmstens empfehlen.

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Nuriya ist ein Feenkind, das seine Herkunft und sein magisches Wesen seit dem Tod der Eltern verleugnet und tief in seiner Seele verschlossen hat. Zu ihren beiden Schwestern Estelle und Selena hat sie nur selten Kontakt, doch dies ändert sich, als sie gemeinsam mit Selena in der Buchhandlung ihrer Tante aushilft. Langsam gewöhnen sich die Schwestern wieder aneinander und besuchen schließlich ein Szenelokal, in dem sie auf Kieran treffen.

Kieran ist ein Vengador, ein Vampir, der im Auftrag des Hohen Rates Verräter und Mörder unter den Vampiren aufspürt und zur Strecke bringt. Seine einzige Liebe und Seelenverwandte glaubt er schon vor hunderten von Jahren verloren zu haben, doch dann fühlt er plötzlich zu Nuriya eine nie gekannte Verbundenheit.

"Der Venuspakt" ist in erster Linie ein Liebesroman, der faszinierende Schauplätze der Gegenwart mit einer ungewöhnlichen Geschichte verbindet. Die Liebe zwischen Kieran, dem Vampir, und Nuriya, dem Feenkind, kann gegensätzlicher nicht sein und doch sind sie füreinander bestimmt und müssen ihr Schicksal erfüllen. Neben den beiden Hauptcharakteren sind es vor allem die Nebencharaktere - Erik, der Werwolf und Donatus und Angelina, das Vampirpaar - die der Geschichte mehr Tiefe verleihen und unsere beiden Helden "an die Wand spielen". Die Atmosphäre wird getragen von einer düsteren, erotischen und nie widerwärtigen Blutlust, der man sich kaum entziehen kann.

Nuriya und Kieran tänzeln leider fast das ganze Buch über umeinander herum, fühlen sich nicht geliebt und verzehren sich doch nach einander. Anders Erik, der Werwolf, der seine Liebe von Anfang an ganz klar in Selena gefunden hat. Neben Romantik und Gänsehaut hat die Autorin auch genügend Humor in die Geschichte gepackt, dass sich nur wenige Stellen etwas in die Länge ziehen und man sich wundert, wie schnell man am Ende angelangt ist. Da der Schwerpunkt auf die Romanze und weniger auf Vampire und Gänsehaut verlagert wurde, bleiben leider am Ende einige Fragen offen und man wünscht sich eine Fortsetzung, in der man mehr über die restlichen Charaktere und die Geschichte von Feen und Vampire erfährt. Ein weiterer Wermutstropfen sind zahlreiche Tippfehler, die einen genervten Ruf nach einem etwas sorgfältigeren Lektorat in meinem Kopf laut werden ließen. Dafür entschädigt das wunderschöne Cover, gezeichnet von Agnieszka Szuba, nur etwas.

Sprachlich entwickelte sich die Autorin innerhalb der Erzählung weiter: Anfangs noch etwas sehr blumig und mit vielen Adjektiven versehen, wurde der Stil rasch klarer und geradliniger und so konnte ich mich mit "Der Venuspakt" für einige Stunden vergessen und ließ mich von der faszinierenden Geschichte bezaubern.

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