Storm Constantine: Der Zauber von Fleisch und Geist

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Storm Constantine: Der Zauber von Fleisch und Geist
ET (D)
1996
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
The Enchantments of Flesh and Spirits
ET (Original)
1987
ISBN-13
9783938922019

Informationen zum Buch

Seiten
432

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Mein Name ist Pellaz.

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Pellaz lebt mit seiner Familie abgeschieden auf dem Land. Erst durch Reisende erfährt er, dass die Welt um ihn herum im Verfall begriffen ist. In den Ruinen hat die Menschheit auf mysteriöse Weise eine neue Spezies ausgeprägt - die Wraeththu. Eines Tages taucht ein junger Fremder auf der Farm auf, zu dem sich Pellaz magisch hingezogen fühlt. Am nächsten Morgen bricht er mit ihm auf in ein neues Leben - zu schönen androgynen Wesen, welche die Macht besitzen, Menschen zu ihresgleichen zu transformieren.

Liebe, Macht, Intrigen, Gewalt, Magie und der Aufbruch in die sagenhafte Stadt Immanion. Pellaz wird klar: Die Wraeththu werden das Gesicht der Welt für immer verändern. Und sein eigenes Schicksal wird entscheidend damit verknüpft sein.

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Interessante Idee, aber...

Ich habe dieses Buch im englischen Original unter dem Titel "The Enchantments of Flesh and Spirit" gelesen.
Achtung: Constantine hat ihre Wraeththu-Trilogie 2003 überarbeitet. Ich habe allerdings die alte Version gelesen und nur auf sie bezieht sich meine Rezension!

Kurzbeschreibung laut Amazon:
Pellaz lebt mit seiner Familie abgeschieden auf dem Land. Erst durch Reisende erfährt er, dass die Welt um ihn herum im Verfall begriffen ist. In den Ruinen hat die Menschheit auf mysteriöse Weise eine neue Spezies ausgeprägt - die Wraeththu. Eines Tages taucht ein junger Fremder auf der Farm auf, zu dem Pellaz sich magisch hingezogen fühlt. Am nächsten Morgen bricht er mit ihm auf in ein neues Leben - zu schönen androgynen Wesen, welche die Macht besitzen, Menschen zu Ihresgleichen zu transformieren.Doch neben ihnen gibt es auch Stämme, die marodierend durch die Städte ziehen. Liebe, Macht, Intrigen, Gewalt, Magie und der Aufbruch in die sagenhafte Stadt Immanion. Ob als militante Barbaren oder als erleuchtete Nahir-Nuri, eines wird Pellaz klar: Die Wraeththu werden das Gesicht der Welt für immer verändern. Und sein eigenes Schicksal wird entscheidend damit verknüpft sein. Seit Der Zauber von Fleisch und Geist und damit die Welt der Wraeththu 1987 erstmals erschien, hat das Buch die Seelen und Herzen von Lesern auf der ganzen Welt erobert. Die deutsche Erstveröffentlichung der überarbeiteten Edition enthält neues Material und veränderte Szenen.

Meine Meinung:
Eine Rasse, die als Fortentwicklung der Menschheit auftritt und diese allmählich in ihrer Herrschaft über die Erde ablöst, eine Rasse, in der die Aufteilung auf zwei Geschlechter aufgehoben ist, das klang interessant.
Und interessant begann es auch. Pellaz, ein naiver Jugendlicher, der isoliert auf einer abgelegenen Farm aufgewachsen ist, hat nur gerüchteweise von den Wraeththu gehört, die angeblich junge Männer rauben. Als eines Tages ein Fremder, Cal, auftaucht, merkt er sofort, dass dieser zu den Wraeththu gehört, kann sich aber dessen Faszination nicht entziehen und folgt ihm.
Bald selbst in einen Wraeththu verwandelt, reist er gemeinsam mit Cal durch die neue Welt, in der die Menschen nur noch eine marginelle Rolle spielen, und lernt verschiedene Wraeththu-Völker kennen.
Dieser erste Teil dieses ersten Bandes hat mir gefallen. Langsam entdecken wir gemeinsam mit Pell die Welt und ihre Regeln und Gesetze. Gut geschrieben und aufgebaut, machte er Lust auf mehr. Allerdings nahm er ein abruptes, dramatisches Ende und das Buch eine Entwicklung, die mir weniger gefiel.

Im zweiten Teil gerät Pell in den Einflussbereich von Thiede, einem sehr mächtigen Wraeththu, und damit beginnen nicht nur seine Probleme. Ich bekam ziemliche Probleme mit der Glaubwürdigkeit. Wieso ist Thiede zum Beispiel so mächtig? Die (als schockierend geplante) Antwort auf diese Frage hatte ich früh selbst gefunden, sie erklärt aber nicht, wieso sich alle anderen Wraeththu ihm unterwerfen, sein Handeln einfach akzeptieren. Dieses wurde an einigen Stellen mit einem kritischen Unterton geschildert, von dem ich aber nicht sicher bin, ob er wirklich vorhanden war, oder ob ich diese Kritik nur hineinlas, denn gleichzeitig wurden Thiedes Handlungen als völlig normal und in Ordnung geschildert.
Auch fragte ich mich, inwiefern die Wraeththu wirklich eine bessere Alternative zur Menschheit bieten. Es wurde zwar immer wieder darauf hingewiesen, dass dies so sei, aber ausgeführt wurde es nicht. Aber ich nahm dies erst einmal hin und hoffte darauf, in den folgenden beiden Bänden Antworten auf meine Fragen zu bekommen. So machte dieser erste Band einen etwas unfertigen, halbgaren Eindruck auf mich. Die Welt der Wraeththu konnte mich nicht richtig überzeugen.

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Als erstes möchte ich das Äußere des Buches loben, der Zauberfeder-Verlag hat sich wirklich Mühe damit gegeben und nicht nur ein optisch zum Cover passendes Lesezeichen, sondern auch eine Postkarte mit passendem Motiv beigelegt. Außerdem ist ganz hinten eine farbige, ausklappbare Karte eingeklebt. Ich persönlich bin von dem Motiv jedoch nicht sehr angetan, ich finde es reichlich kitschig. Ich hatte wegen dem mir unsympathischen Gesicht auf dem Coverbild und dem für mich sehr reißerisch klingenden Namen der Autorin allerdings ein paar Vorurteile, die im Gegensatz zu den eher positiven Kritiken des Buches standen und mich mit gemischten Gefühlen das Buch beginnen ließen. Das Buch war letztendlich besser als befürchtet, aber wirklich hingerissen bin ich nicht.

Die Umwelt, in der dass Buch spielt, fand ich etwas irritierend. Ich hatte schon an der Karte gesehen, dass es in einem „anderen“ Amerika spielt und die ersten Beschreibungen klangen nach einer im Niedergang befindlichen Welt ohne jeglichen Komfort. Als dann „Fernsehen“ als zwar nicht vorhanden, aber bekannt auftauchte, war ich schon etwas verwundert. Das Szenario erinnerte mich ein wenig an Stephen Kings „der schwarze Turm“ - Reihe, die Welt hatte sich weitergedreht… Pellaz, die Hauptfigur, ist ein Jugendlicher, der auf einer abgelegenen Farm irgendwo im Süden lebt. Den Geschichten über die Wraeththu, eine Spezies die sich aus Jugendgangs entwickelt haben soll und männliche Jugendliche verschleppt und sie zu ihresgleichen macht, sind für ihn bestenfalls Schauergeschichten, mit einem kleinen Kern Wahrheit. Doch als eines Tages ein fremder junger Mann die Farm besucht, fühlt er sich übernatürlich von ihm angezogen und verlässt am nächsten Tag gemeinsam mit ihm die Farm. Sie schließen sich einer Wraeththu-Gruppe an und dort wird Pellaz ebenfalls in einen solchen androgynen Wraeththu verwandelt. Seine Wandlung und seine Reisen durch das verheerte Land und sein Aufstieg innerhalb der Hierarchie des Systems sind dann das Thema des weiteren Buches.

Die Autorin hat sich sicherlich Gedanken gemacht über die Kultur die sie erschaffen hat, am Ende des Buches finden sich ein Glossar mit den entsprechenden Begriffen und mehrere Beschreibungen zur Kultur der Wraeththu, ihrer Physiologie, Fortpflanzung, ihres Kastensystems etc. Trotzdem bleiben die Wraeththu mir fremd und da Wraeththu-Sein die prägende Eigenart der Hauptfigur Pellaz ist, bleibt auch er mir unverständlich. Ein Teil des Problems wird sicher auch dadurch verursacht, dass ich mit schönen Männern nichts anfangen kann und sie langweilig finde und wenn die Beschreibungen dann wiederholt von androgyner Schönheit schwärmen, frage ich mich nur was das denn soll…

Ich möchte dieses Buch weder empfehlen, noch kann ich ausdrücklich davon abraten, ich bleibe da etwas zwiegespalten. Die weiteren Bände rund um die Wraeththus werde ich persönlich jedenfalls nicht mehr lesen, auch wenn die Klappentexte teilweise schon verlockend klingen. Ich befürchte, was mich betrifft ist das mehr Schein als Sein.

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