Bernhard Hennen: Die Albenmark

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Bernhard Hennen: Die Albenmark
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453523425

Informationen zum Buch

Seiten
605

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Feuer brannte in Gishilds Lungen, als die Bronzeschlange sich aufbäumte und Rauch und Glut spie.

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Dies ist die Geschichte von Gishild, Königin des Fjordlands und letzte Hoffnung für die freien Völker der Welt. Und es ist die Geschichte Lucs, Ritter im Dienste eines mächtigen Ordens, dem Todfeind der Elfen. Als Kinder unzertrennbar, stehen sie sich nun an der Spitzer zweier Heere gegenüber. Denn der Kampf um die alte Welt hat längst begonnen ...

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Teil 2 der Elfenritter-Reihe knüpft nahtlos an den Vorgängerband an

Zum Inhalt möchte ich diesmal gar nicht so viel sagen, vor lauter Angst, ich verrate hier dann noch zu viel vom Inhalt! Nur so viel: Man muss auf jeden Fall zuerst den ersten Band lesen, bevor man sich Band 2 zu Gemüte führt. Band 2 steigt wie schon Band 1 gleich mitten in der Geschichte ein und auch wenn es vllt. schon länger her ist, dass man Band 1 gelesen hat, ist man sofort wieder in der Geschichte drinnen. Alle bereits bekannten und liebgewonnen bzw. verhassten Figuren tauchen wieder auf und man kann das Buch kaum aus der Hand legen.

Wie schon im ersten Teil, ist es auch hier so, dass keine Figur wirklich nur gut oder nur böse ist. Jede Figur hat ihre positiven und negativen Seiten und teilweise war es für mich in den Kämpfen und Schlachten schwer für eine Seite Partei zu ergreifen. Es sind immer einzelne Personen, mit denen man mitfiebert, jedoch gibt es auf beiden Seiten Personen, die man leben lassen und Charakter, die man gerne sterben lassen möchte.

Was mich an diesem Buch, genauso wie an seinem Vorgängerband, wieder fasziniert hat, ist auch, wie Bernhard Hennen es schafft, die Welt bildlich vor meinem Auge entstehen zu lassen. Kaum zwei Sätze gelesen und ich habe mich sofort in der Ordensburg, auf einem Schiff oder mitten in der Albenmark wieder gefunden und alles detailliert vor meinem geistigen Auge gesehen.

Die Cliffhanger an den Enden von Kapiteln zwingen einen dazu weiter zu lesen, jedoch muss kommt der schlimmste Cliffhanger am Ende des Buches!

Das Einzige was in den Büchern immer wieder sehr tragisch ist, sind die unglücklichen Liebesbeziehungen, die immer wieder auftauchen. Fast keine der Hauptcharaktere darf eine glückliche Beziehung ohne Probleme erleben. Ist ihnen eine kurze Zeit des Glücks vergönnt, wird dieses dafür umso brutaler unterbrochen. Für Romantiker wie mich, sehr hart, aber auch im wirklichen Leben verläuft nicht alles reibungslos!

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Dieser zweite Band des Elfenritter-Zyklus berichtet weiter von Gishild und Luc. Der Titel "Albenmark" ist etwas irreführend, denn der Hauptteil der Geschichte spielt sich in Valloncour und bei den Rittern vom Orden des Blutbaumes, der Neuen Ritterschaft, ab.

Die Ausbildung der Ordensnovizen geht weiter. Gishild bemüht sich immer noch um ihre Eigenständigkeit, die auch anderen durchaus auffällt, wenn sie zum Beispiel nicht mitbetet. Immer hofft sie auf die Rückkehr ihrer Elfenlehrerin Silwyna, die aber nicht kommt. Einsamkeit unter so vielen Menschen ist nicht leicht zu ertragen, Gishild und Luc verlieben sich ineinander und kommen sich näher. Die Entwicklung dieser beiden nimmt beträchtlichen Raum ein und erlaubt vor allem tiefe Einblicke in Gishilds Gefühls- und Gedankenwelt. Bei einer großen Sammelhochzeit kurz vor dem Ende der Ausbildung wollen auch Gishild und Luc vor Tjureds Altar treten, aber die Elfen waren nicht so untätig, wie Gishild glaubte. Sie kommen doch zu ihrer Rettung und lösen damit eine Flut von dramatischen Ereignissen aus. Auch was es mit Lucs merkwürdiger "Gabe" auf sich hat, enthüllt sich peu à peu.

Es ist wieder bemerkenswert, wie es Bernhard Hennen gelingt, den Leser auf eine gefühlsmäßige Achterbahnfahrt zu schicken. Personen, die im ersten Band einfach nur unsympathisch waren, bekommen auf einmal Züge, die mich letztlich doch Mitleid mit ihnen haben ließen. Umgekehrt verbrauchen mögliche Sympathieträger meinen letzten Rest an guten Willen ihnen gegenüber durch (für mich) unakzeptables Verhalten. Vieles davon passiert auf subtile Weise, so daß gar nicht sofort klar wird, welches Intrigennetz hier gerade gesponnen wird, dafür aber umso sprachloser ob der Skrupellosigkeit zurückläßt. Und manch einen würde ich gerne einmal ordentlich durchschütteln, um ihn zur Vernunft zu bringen. Die Kampfszenen sind dramatisch, und die Gesamtanlage der Situation erlaubt Bernhard Hennen einen Wechsel von der Vogelperspektive zu Details in der Schlacht, die gerade deshalb umso eindringlicher wirken. Zwischen Kampf, Ausbildung und Liebesgeschichte gibt es aber immer auch kleine Szenen, die einfach nur zum Schmunzeln einladen, und eine willkommene Entspannung bieten.

"Die Albenmark" ist eine gelungene Fortsetzung von "Die Ordensburg", mit guten Tempowechseln sowie interessanten und glaubwürdigen Charakteren (unabhängig davon, auf welcher Seite sie stehen), in gewohnt fesselnder Manier erzählt. Und in noch etwas muß ich mich zum Vorgängerband eindeutig wiederholen: Einziger Nachteil dieses Buches ist es, daß der Folgeband noch nicht erschienen ist, zumal das Ende ein übler Cliffhanger ist ...

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Gishild, die letzte Prinzessin des Fjordlands, wurde als Kind von den Ordensrittern der Tjuredkirche entführt. Gut bewacht wird sie auf der Ordensburg von Valloncour zur Novizin ausgebildet, um einmal als Kriegerin gegen ihre heidnische Heimat ins Feld zu ziehen. Tapfer widersetzt sie sich den Lehren der Ordensritter - bis es einem von ihnen gelingt, ihr Vertrauen und auch ihr Herz zu gewinnen: Luc, ein Novize aus armen Verhältnissen, der über besondere Kräfte verfügt und alles dafür tun würde, um ein Ritter zu werden.

Der Hauptteil der Geschichte dreht sich um Gishild und Luc - ihre Gedanken und Gefühle, Prüfungen und Unterschiede. Gishilds Zerrissenheit kann man förmlich spüren, sie muss erkennen das Pflicht und Wunsch nicht unbedingt übereinstimmen. Man kann auch gut verfolgen, wie ihr Panzer mit der Zeit Risse bekommt. Sie entwickelt Sympathien für einige Personen, auch wenn sie sich sagt, dass das ihre Feinde sind. Einsamkeit ist ein nicht zu unterschätzender Gegner, ebenso die Verführungskünste des Ordens.

Man erfährt auch, was den Orden im allgemeinen und einzelne Personen im besonderen antreibt. Sie bekommen kein Schild "Achtung, böse!" verpasst, sondern wir bekommen die Möglichkeit, uns auch in diese Figuren hineinzuversetzen. Es gibt liebenswerte und menschliche Eigenschaften, aber ebenso Intrigen und Verblendung - und natürlich den Glauben an Tjured. Ich muss sie nicht mögen, kann sie nun aber vielleicht ein wenig besser verstehen.

In der zweiten Hälfte gibt es auch wieder mehr Elfen-Kapitel, und genau diese reißen mich emotional immer am meisten mit. Ich habe zu ihnen und speziell zu einigen Figuren durch die vorhergehenden Bücher einfach eine so starke (wenn nicht fast schon ungesunde) Bindung aufgebaut, dass ich da einfach nicht aus meiner Haut kann.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger - welchen ich persönlich aber nicht ganz so schlimm fand, da einige Dinge noch offen sind und man spekulieren kann.

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