Monika Felten: Die Feuerpriesterin

Monika Felten: Die Feuerpriesterin

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Monika Felten: Die Feuerpriesterin
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ET (Original)
2005
ISBN-13
9783492700665

Informationen zum Buch

Seiten
509

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Die Nebel über dem unsichtbaren Pfad, der vom Fluss des Lebens auf den Hügel hinaufführte, erzitterten in gespannter Erwartung.

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Nach "Die Nebelsängerin" führt das Schicksal die junge Halbelfin Ajana ins Herz eines gewaltigen Gebirges. Hier regiert Vhara, die Priesterin des Bösen. Mit einem Heer von Feuerkriegern plant sie einen blutigen Angriff auf Sanforan, die Stadt der Freigläubigen. Einzig die Magie der Runen vermag die tödliche Bedrohung abzuwenden. Im entscheidenden Kampf um das kosmische Gleichgewicht stehen sich Ajana und Vhara schließlich gegenüber. Wird es der jungen Frau gelingen, den dunklen Gott und sein Gefolge zu bezwingen?

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Ajana hat ihre besondere Mission im Land Nymath erfüllt und die Nebel entlang des Anand-Flusses wieder hergestellt, die die Vereinten Stämme Nymaths von den feindlichen Uzoma trennten.

Doch schon bald regen sich in ihr Zweifel, ob sie das Richtige getan hat, denn die Errichtung dieser undurchdringlichen Schranke bedeutet auch, dass die noch in Nymath befindlichen Uzomakrieger nicht mehr zu ihren Familien heimkehren können und die Feindseligkeiten zwischen den beiden Fronten so schnell nicht erlöschen werden.

Die Feuerpriesterin Vhara hegt inzwischen einen düsteren Plan, um sich nicht nur die Uzoma, sondern auch ganz Nymath zu unterwerfen und vor allem Ajana in ihre Gewalt zu bekommen, und schickt Feuerkrieger aus, die bald ganze Landstriche in Schutt und Asche legen.

Für Ajana und ihre Gefährten ist die Gefahr also noch lange nicht ausgestanden, und ein langer, mühsamer und risikoreicher Weg liegt vor ihnen ...

An diesem zweiten Band der "Erbe der Runen"-Trilogie gefiel mir ganz besonders, dass sich die Schwarzweißmalerei der verfeindeten Völker immer mehr verwischt, dass Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Nebelwand aufkommen und dass man allmählich erkennt, dass auch die Uzoma ein Recht auf Leben und Freiheit haben. Selbst Vhara, die listige, böse, machtgierige Priesterin, erscheint zumindest kurzzeitig in einem anderen Licht, als man mehr über ihre Vergangenheit erfährt.

Dieses Buch erschien mir auch noch phantasievoller als der erste Teil, die Autorin gestaltet die Welt von Nymath mit originellen Details aus und schafft durch zahlreiche Ortswechsel und damit entstehende Cliffhanger eine große Spannung. Aufgrund der zahlreichen Namen erfordert das Buch jedoch auch einige Konzentration beim Lesen.

Schönes Fantasy-Lesefutter, das Appetit auf den letzten Teil der Trilogie weckt, übrigens auch wieder sehr schön gestaltet mit perlmuttfarbenem Einband und dunkelrotem Vorsatzblatt.

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#1 Rezensent
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Ajana, die junge Amerikanerin, deren elfisches Erbe vor kurzem Nymath vor einem verheerenden Angriff der Uzoma rettete, ist immer noch in der fremden Welt gefangen. Von starkem Heimweh und Schuldgefühlen wegen dem Leid der Uzoma geplagt, ist immer noch keine Rückkehr in ihre Heimat in Sicht, denn die Hohepriesterin Vhara gibt sich nicht so leicht geschlagen: Mit Hilfe grausamer Feuerdämonen will sie ganz Nymath in Schutt und Asche legen. Ajana und ihre Freunde allein haben die Möglichkeit, der Zerstörungswut Einhalt zu gebieten.

Viele Überraschungen und noch mehr Spannung bietet Monika Felten im 2. Teil der Saga um "Das Erbe der Runen". War "Die Nebelsängerin" eher einführend, so nimmt nun die Handlung ihren Verlauf, wird immer wieder vorangetrieben und bietet dem Leser kaum Möglichkeit, Atem zu schöpfen. Die einzelnen Szenen und schnellen Szenenwechsel verleiten immer wieder zum Weiterlesen. Monika Feltens Sprachstil ist gewohnt etwas blumig und meiner Meinung nach vor allem für weibliche Fantasy-Anfänger sehr gut geeignet.

Die Charaktere agieren schlüssig, es gibt keine eingreifende höhere Mächte (wie oft in anderen Rezensionen kritisiert) und die Geschichte bietet Wendungen, die man nicht unbedingt erwartet hätte. Selten waren für mich die Fronten so unklar: Eigentlich könnte man die Geschichte auch aus Sicht eines Uzoma schildern, denn beide Seiten kämpfen nur ums Überleben und der gegenseitige Hass wurde über Jahrhunderte hinweg geschürt. Wie Ajana erinnerte auch mich das Schicksal der Uzoma an viele vertriebene Naturvölker unserer Erde. So ist unsere junge Heldin auch immer im Zweifel, ob sie das richtige getan hat, oder ob sie nicht doch zu viel Unglück über die Uzoma brachte. Auch die böse Hohepriesterin Vhara ist ein Mensch, deren Beweggründe nicht im Unklaren bleiben und für die man fast Mitleid empfinden kann. Freunde möchte man energisch schütteln, damit sie aufwachen, Feinde lernt man, besser zu verstehen.

Weiterhin erwähnenswert ist natürlich, dass Monika Felten das Buch nicht mit einem nervenden Cliffhanger versehen hat und man sich so zwar auf die Fortsetzung kommenden Herbst freut, man aber nicht einem offenen Schluß alleine gelassen wird.

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Ajana kommt einfach nicht zur Ruhe: Die Hohepriesterin Vhara gibt sich nicht geschlagen, sondern beschwört finsterste Feuerdämonen, die ganz Nymath bedrohen. Wieder liegt eine große Aufgabe vor der Nebelsängerin...

Während ich „Die Nebelsängerin“ noch sehr als Einführung in Erinnerung habe, stellt „Die Feuerpriesterin“ ein ganz anderes Kaliber dar - die Fortsetzung ist wirklich bestens gelungen. Durch schnelle Szenenwechsel wird die Spannung gesteigert, die Wendungen in der Geschichte sind oft absolut nicht vorhersehbar. Die Sprache ist gewohnt blumig, und ich konnte Nymath und seine Bewohner wirklich vor mir sehen. Zudem lernte ich beim Lesen ein neues liebenswertes und sehr interessantes Völkchen, die Vaughn, und seine Heimat kennen. Sie werden so detailliert dargestellt, daß ich mir gewünscht habe, einmal dort zu sein und an ihrem Leben teilhaben zu können.

Die Charaktere werden mit viel Tiefe dargestellt und bleiben nicht einseitig. So lernt man beispielsweise auch einige Hintergründe zur Hohepriesterin Vhara kennen, die das vorher vorhandene Bild sehr verändern können.

Positiv kann ich übrigens auch werten, daß Begebenheiten zum Vorband immer wieder in kurzer Form in die Geschichte eingehen, sodaß man einfach draufloslesen kann, ohne vorher den ersten Band noch einmal genauestens studiert zu haben.

„Die Feurpriesterin“ ist wirklich ein tolles Buch und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

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