Kai Meyer: Die fließende Königin

Kai Meyer: Die fließende Königin

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1995   1  
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Kai Meyer: Die fließende Königin
Verlag
ET (D)
2001
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453873957

Informationen zum Buch

Seiten
271

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Die Gondel mit den beiden Mädchen kam aus einem der Seitenkanäle.

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In einem Venedig, in dem die Zauberei nie gestorben ist, suchen Meerjungfrauen und geflügelte Löwen, Meisterdiebe und Zauberspiegelmacher die Fließende Königin. Aber nur Merle gelingt es, ihr Vertrauen zu gewinnen. Als die Mächte des Bösen das phantastische Wesen jagen, entbrennt im Labyrinth der dunklen Gassen und Kanäle ein abenteuerlicher Kampf.

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Die fließende Königin

Ein verzaubertes Venedig, in dem Meerjungfrauen Gondeln ziehen und steinerne Löwen der Wache als Reittiere dienen, beschützt vor feindlichen Nationen durch die Magie der fließenden Königin. Von der jedoch niemand weiß, wer oder was sie genau ist.
Die junge Waise Merle kommt zusammen mit der blinden Junipa als Lehrling zum berüchtigten Spiegelmacher Arcimboldo. Sie lernt den ehemaligen Meisterdieb Serafin kennen und kommt mit ihm zusammen einer Verschwörung auf die Spur, die ganz Venedig und allen voran die fließende Königin mit der Vernichtung bedroht.

Meine Freundin hatte mir ja bereits von dem Buch vorgeschwärmt und es hat mich auch durchaus nicht enttäuscht. Beeindruckend finde ich, dass es trotz der nur geringen Dicke gelingt, eine glaubhafte, lebendige Welt zu zeichnen, die zumindest mich gefangen nehmen konnte. Die Magie, die beschrieben wird, ist angenehm unaufdringlich und die Fabelwesen (Meerjungfrauen, steinerne Löwen) sind zwar auf den ersten Blick klischeehaft, gewinnen aber durch Details oder eine entsprechende Geschichte einiges an Tiefe.
Die Charaktere sind sympathisch, wenn auch zeitweise etwas mehr Tiefe schön gewesen wäre. Zumindest Merle wird dem Leser aber nahe gebracht und bei Serafin bleibt vor allem die Hoffnung, dass er in den Folgebänden eine etwas größere Rolle bekommt.

Als Einstieg in die Trilogie endet das Buch praktisch am Beginn des eigentlichen großen Abenteuers und macht Lust darauf weiterzulesen.

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Merles Welt ist fast wie unsere, nur mit etwas mehr Magie, mit Meerjungfrauen, fliegenden Löwen und Zauberspiegeln. So findet man schnell einen Einstieg in die Geschichte und wünscht sich bald, dass es auch in unserem Leben ein kleines bisschen Zauberei oder ein paar magische Wesen gäbe. Venedig als Handlungsort ist ideal gewählt, ich war selbst schon dort und konnte mir so die Kanäle, die engen Gässchen und die verfallenen Häuser sehr gut vorstellen. Die Stadt hat schon etwas besonderes, geheimnisvolles an sich und beim nächsten Besuch werde ich sicher etwas genauer in die Kanäle schauen, ob ich nicht doch eine Meerjungfrau dort entdecke!

Sehr geschickt verknüpft Kai Meyer die Realität, etwas Zauberei und alte Märchen und Legenden zu einem wundervollen Jugendbuch, das sehr spannend geschrieben ist und einen sofort mitreißt und in seinen Bann zieht. Glücklicherweise hatte ich nichts wichtiges zu tun, denn alles wäre liegen geblieben, damit ich dieses Buch an einem Stück durchlesen kann!

Die Figuren sind alle glaubhaft dargestellt und nicht so klar in gut und böse unterteilt, wie es sonst in Jugendbüchern oft der Fall ist. Merle und Serafin sind mir sehr ans Herz gewachsen und auch das Schicksal der anderen Menschen und Zauberwesen interessiert mich.

Das Buch endet sehr offen und man kann eigentlich gar nicht anders, als sofort den nächsten Band zu lesen.

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Ich war ja ein ganz klein wenig skeptisch, ob mir Venedig als Handlungsort gefallen wird - bisher habe ich es immer gemieden, ist mir einfach zu weit südlich. Aber dieses magische Venedig hat mir gut gefallen! Einerseits diese realen Plätze und Gassen, andererseits die magische Seite mit steinernen Löwen, Zauberspiegeln, magischer Kleidung, der fließenden Königin, ... Zudem war einiges anders als gewohnt, z.B. Meerjungfrauen mit einem Haifischgebiss. Unheimlich, aber irgendwie auch faszinierend.

Der Einstieg fiel mir leicht, gemeinsam mit Merle und Junipa kam ich beim Zauberspiegelmacher an und entdeckte diese Welt. Es gibt einige Geheimnisse, die zum Teil auch in der Vergangenheit der Figuren liegen. Es geht um Freundschaft und Macht, um eine Intrige und natürlich um die fließende Königin. Und dann ist da noch diese alte Geschichte...

Besonders haben es mir zwei magische Figuren angetan, an denen ich auch emotional sehr hänge - und deren Erlebnisse mich ordentlich zum Weinen gebracht haben. Menschen tun manchmal schreckliche Dinge...

Das Ende ist jedoch sehr offen, man sollte unbedingt die anderen beiden Teile in Reichweite haben, um gleich weiterlesen zu können.

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