Sara Douglass: Die Glaszauberin

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Sara Douglass: Die Glaszauberin
Verlag
ET (D)
2005
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Threshold, part 1
ET (Original)
1997
ISBN-13
9783492265607

Informationen zum Buch

Seiten
343

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Viland ist ein kaltes, hartes Land, aber dort wuchs ich auf und liebte es, auch wenn es manchmal abweisend war.

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Handlungsort

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Über das Land Ashdod breitet sich der Schatten einer gigantischen Pyramide. Sie ist das Werk machtgieriger Magier und eine Brücke in die Unendlichkeit. Doch noch ist die Pyramide nicht vollendet. Sklaven arbeiten unter grausamen Bedingungen an dem gewaltigen Bauwerk, unter ihnen die junge Glaskünstlerin Tirzah. Sie verfügt über eine rätselhafte Begabung: Sie kann das Wispern des Glases im Innern der Pyramide hören. Und es verrät ihr ein grausames Geheimnis. Sobald der Bau vollendet ist, wird ein mächtiger Dämon aus der Unendlichkeit erwachen und Ashdod mit Tod und Zerstörung überrollen.

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Spannung gut, Beschreibungen oberflächlich

Wegen Schulden werden ein Vater und seine Tochter ' beide hervorragende Glasmacher ' versklavt. Aus dem rauen Norden geht es für sie in den heißen Süden wo sie schließlich in dem Land Ashdod landen wo eine große Pyramide gebaut wird. Der jungen Frau, die den Namen Tirzah bekommt, ist die Pyramide nicht geheuer. Als Elementistin kann sie das Wispern des Glases hören und das Glas im Inneren der Pyramide schreit um Hilfe, die Pyramide selbst scheint ein seltsames Eigenleben zu führen und nach dem Tod von Menschen zu trachten '

Sara Douglass kann durchaus anschaulich schreiben, leider nutzt sie das häufig nicht. Ihre Beschreibungen von Orten und Geschehnissen sind größtenteils oberflächlich, Entwicklungen werden nur kurz angerissen und durch die Ich-Erzählerin Tirzah in wenigen Worten abgefrühstückt. Immer mal wieder vergehen mehrere Wochen oder Monate ohne das mehr über diese Zeitabschnitte berichtet wird. Leider wird so der Welt nur wenig Leben eingehaucht, nach dem Ende der Erzählung klappt man das Buch zu und die Welt ist wieder vergessen anstatt in Gedanken noch ein wenig dort zu verweilen.

Tirzah selbst kam mir häufig etwas stoisch vor, als sie vergewaltigt wird kommentiert sie nur "[...] und um ehrlich zu sein, ich hatte gewußt, daß Vergewaltigung früher oder später zu einem unausweichlichen Teil meiner Versklavung werden würde." ' ah ja !' Viele Gefühlsregungen scheint sie nicht zu haben, so bleibt ihr Charakter die größte Zeit über eher distanziert. Auch als sie sich zum ersten Mal verliebt kann ich nicht so recht nachvollziehen was sie an diesem Mann findet denn die Entwicklung der Gefühle füreinander wird wieder nur in wenigen Worten wiedergegeben. "[...] und ich mußten uns einfach ineinander verlieben! Es war eine Werbung, die größtenteils unter den wohlwollenden Augen der ganzen Werkstatt stattfand, darum aber nur um so bedeutungsschwerer und schöner war." Die Autorin vermag es ihre Aussagen in schöne Worte zu kleiden, aber auch hier bleibt alles zu distanziert. Das ist Schade, denn ich denke das die Autorin es auch besser kann.

Trotzdem ließ sich das Buch gut und schnell lesen was sicherlich an dem gut aufgebautem Spannungsbogen liegt. Immer mehr nimmt die das Gefühl der Bedrohung durch die Pyramide zu doch entfliehen können die Sklaven ihr nicht. Trotz der nicht so tief gehenden Beschreibungen ist zumindest diese Stimmung gut eingefangen.

Im Original scheint sich es sich um ein Einzelbuch zu handeln, im deutschen ist es ein Zweiteiler. Der Sinn erschließt sich mir nicht ganz, die Erzählung ist kurz genug um in ein Buch zu passen. Und so kann man das Ende von 'Die Glaszauberin' auch nicht als Ende bezeichnen. Das Buch bricht mitten in der Geschichte ab als die Spannung fast ihren Höhepunkt erreicht.

Mein Fazit: Spannend und kurzweilig, aber zu oberflächlich um noch länger in der Welt verweilen zu wollen. 3 Punkte.

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