George R. R. Martin: Die Herren von Winterfell

George R. R. Martin: Die Herren von Winterfell

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George R. R. Martin: Die Herren von Winterfell
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
A Game Of Thrones
ISBN-13
9783442247295

Informationen zum Buch

Seiten
543

Serieninfo

Sonstiges

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Die letzten Tage des Sommers sind gekommen. Eddard Stark, Herrscher im Norden des Reiches, weiß, daß der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute des Königs stirbt, folgt Eddard dem Ruf an den Königshof und wird dessen Nachfolger. Doch um den Schattenthron des schwachen Königs scharen sich Intriganten und freige Meuchler...

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A Game of Thrones (Die Herren von Winterfell & Das Erbe von Winterfell)

Ich habe lange gezögert mit der Serie zu beginnen, hatte sogar den ersten (deutschen) Band schon einmal aus der Bücherei ausgeliehen und nur ein paar Seiten gelesen, bevor ich ihn zurück brachte, doch jetzt ist der Anfang der Serie verfilmt worden und da so ziemlich alle voll des Lobes waren, wollte ich mir das doch auch angucken. Ich habe die erste Folge gesehen und dann direkt das Buch begonnen und auch durchgelesen, bevor ich mir weitere Folgen angesehen habe.

Direkt vorneweg gesagt: ich schließe mich sämtlichen positiven Urteilen an. Martin schreibt unglaublich komplex, und zwar ohne sich dabei zu verzetteln. Auch wenn bislang der Großteil der bisherigen Handlung in irgendeinem mittelalterlichen Königreich stattgefunden haben könnte und es praktisch keine Magier etc. gibt und die phantastischen Elemente eher dezent eingesetzt werden, so reichen die Ansätze aus, um eine eigenständige, magische und dabei doch sehr reale Welt entstehen zu lassen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ich bei Martin nicht befürchten muss, dass er eine unauflösbare Situation durch den spontanen Einsatz von zuvor nicht erwähnter Magie oder durch göttliches Eingreifen doch noch auflöst. Dazu wirken das Reich von Westeros, der Rest der Welt und eigentlich das ganze Werk viel zu durchdacht. Die vielen, jeweils aus der Perspektive einer der (zahlreichen) Hauptfiguren parallel erzählten Handlungsstränge finden wiederholt zusammen und deuten mögliche Verbindungen an, die teilweise noch in ferner Zukunft liegen und könnten doch, rein theoretisch, fast unabhängig voneinander gelesen werden. Dabei schafft Martin es, trotz wiederholter Wechsel der Erzählperspektive, den Leser in seiner Erzählstruktur fest zu halten, nur ganz selten würde man gerne ein Kapitel überspringen, um zu erfahren, wie es mit der letzten Hauptfigur denn nun weitergeht. Dabei kristallisieren sich verständlicherweise einige Lieblingsfiguren heraus, die aber immer wieder Handlungen begehen, die ihren Sympathiefaktor stark schwanken lassen – wohl niemand ist einfach nur gut oder böse, auch wenn es manchmal auf den ersten Blick so wirkt. Von einigen der Nebenfiguren könnte ich mir zudem gut vorstellen, dass sie noch stärker in den Fokus des Autors rücken und in der Zukunft der Geschichte ihre eigene Perspektive hinzufügen werden.

Der nächste Band wartet bereits bei mir darauf gelesen zu werden, zuvor möchte ich allerdings die erste Staffel der Verfilmung zu Ende sehen, sonst nerve ich meinen Mitgucker noch häufiger mit wissenden Kommentaren.

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(Aktualisiert: 17 Februar 2012)
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[Hörbuch] George R. R. Martin – Die Herren von Winterfell

Diese Rezi besteht aus zwei Teilen, da ich die ungekürzten Audible-Hörbücher gehört habe, die das Buch in zwei Teile teilen.

Teil 1
Eddard Stark half dem König Robert im Land Westeros seinerzeit beim Erringen des Thrones der sieben Länder. Nun ist die „Rechte Hand“ des Königs plötzlich und unerwartet verstorben und Robert ruft seinen Freund Eddard an den Hof, auf dass dieser dessen Stelle einnimmt. Eddard ist alles andere als angetan von dem Angebot, jedoch zwingen ihn die Umstände dazu. Und so kommt es dazu, dass die Familie Stark regelrecht zerrissen wird und jeder irgendwo anders unter anderen widrigen Umständen landet.

Gleichzeitig plant der Erbe des damals gemeuchelten Königs einen Vergeltungsschlag und die Rückgewinnung der Krone.

George R. R. Martin schreibt hier ein sehr episches Fantasy-Werk, dem man anmerkt, dass seine Geschichte eine Zeit braucht, bis sie erzählt ist. Der Autor überstürzt nichts, und trotz vieler Geschehnisse nimmt die Geschichte einen regelrecht ruhigen Verlauf. Stellenweise etwas blutig, die Protagonisten nicht schonend, verfolgt Martin nicht nur das Schicksal von Eddard Stark und seinen reichlichen Kindern, sondern auch das der Erben des vormaligen Königs – und es fällt dem Zuhörer manchmal schwer, seine Sympathien klar definiert einzuordnen.

Der Sprecher hat eine sehr angenehme, tragende Stimme, die dem Text wirklich gerecht wird. Er verleiht den Charakteren eine unverwechselbare Note, so dass man anhand dessen schon erkennen kann, wer gerade am Wort ist, ohne dass es der Text verraten muss.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich bin schon ganz gespannt, wie es mit allen weiter geht – ich frage mich, warum ich es eigentlich erst jetzt lese...

Teil 2
Es wird nicht langweilig in Westeros. Ned versucht neben seiner Arbeit am Königshof, mehr über den Tod von Jon Arryn herauszubekommen, dabei werden ihm mehr und mehr Steine in den Weg gelegt.

Auch die anderen Starks gehen ihren Geschäften nach – Catelyn trifft auf Tyrion Lannister und handelt ziemlich kurzentschlossen – und sich und ihrer Familie damit eine Menge Ärger ein. Arya bekommt einen Lehrer, der ihr alles über den „Wassertanz“ beibringt und Jon Snow findet sich in der Nachtwache mehr und mehr ein.

Auch Daenerys im Osten kommt mir ihrer Situation besser zurecht, wird langsam erwachsen und sieht ihren Bruder Viserys mit anderen Augen.

Ansonsten kann ich mich nur wiederholen...
Eine tolle Geschichte, die gemessen und wortgewandt erzählt wird, stellenweise etwas blutig ist und den Zuhörer enorm fesselt. Immer mehr muss ich feststellen, dass ich Tyrion Lannister nicht zu den „Bösen“ zählen kann – ich finde ihn einfach klasse und finde sogar angenehme Züge an ihm. Auch die anderen Charakter sind bis auf wenige Ausnahmen nicht in schwarz und weiß einzuteilen, was die Geschichte umso spannender und glaubwürdiger macht.

Der Sprecher verrichtet wieder sehr gute Arbeit, und alles in allem kann ich wieder nur Höchstpunktzahl vergeben.

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"Der Winter naht" ist das Leitmotto der adeligen Familie Stark. Lord Eddard Stark lebt für Ehre und Gerechtigkeit und wird nach dem Tode der rechten Hand des Königs an dessen Seite gerufen. Am Hofe angekommen wird er mit seinen Kindern in die Intrigen der Königin und deren Bruder verwickelt, während sein Bastard Jon Snow an "der Mauer" das Reich gegen unheimliche Gefahren verteidigt und sein Sohn Robb sein Land regiert.

Mit Fantasy im herkömmlichen Sinne hat der erste Teil der "Das Lied von Eis und Feuer" Saga nicht viel zu tun. Es gibt - außer Schattenwölfen und Schattenkatzen - keine ungewöhnlichen Wesen und von Magie ist keine Spur. Von Politik und Intrigen handelt "Die Herren von Winterfell" und als wäre das nicht schon genug, wird man anfangs von Namen nur so überhäuft. Doch George R.R. Martin hat die Zügel fest im Griff. Hat man - mit dem umfassenden Personenverzeichnis im Anhang - erst mal einigermaßen durchgeblickt, kann man das Buch nicht mehr so schnell aus der Hand legen. Jedes Kapitel erzählt die Geschichte auf eine bestimmte Person bezogen, weshalb die die Wechsel zwischen den Kapiteln immer sehr abrupt sind. Doch Martin hat die unglaubliche Begabung, nahezu jedes Kapitel und jede Person interessant erscheinen zu lassen - und so nimmt der Lesespass während der ganzen Zeit eigentlich nie ab.

Leider nahmen mir die Intrigen im ersten Teil etwas überhand und ich hoffe, Martin wird sich nicht in einer Endlosserie verlieren, sondern immer wieder verschiedene Handlungsstränge auflösen. Die Charaktere sind sehr ausgefeilt - sie erscheinen nicht nur schwarz/weiß, sondern in vielen Schattierungen. Auch die Guten haben ihre schlechten Seiten und manche Begebenheiten machen einem sogar einen vermeintlichen Bösewicht liebenswert. Insgesamt also hat diese Serie einen hohen Suchtfaktor und ich bange dem letzten in Deutschland erschienenen Teil entgegen, weil ich befürchte, dass bis dahin noch kein 7. erschienen sein wird.

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Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch allein vom Klappentext nie überzeugt hätte es zu lesen geschweige denn zu kaufen. Allerdings habe ich mich durch das gute Zureden anderer doch umstimmen lassen. Nun schwöre ich das ich es sicher bereut hätte nicht auf sie zu hören.

Die anfänglichen Namensschwierigkeiten und Zuordnungen der Familien und Personen haben sich schnell gelegt. Ich habe selten ein so spannendes und ausgereiftes Buch gelesen. Man fiebert gemeinsam mit den Charakteren in der Gegenwart und lässt sich von den beeindruckenden Geschichten der Vergangenheit mitreißen. Diesmal kann man wirklich behaupten, dass alle Beurteilungen und Meinungen auf der Rückseite des Buches (denen ich zugegebenermaßen immer kritisch gegenüber stehe) voll zutreffen. Ich kann und werde es mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

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Ich war von den Büchern zwar von Anfang bis Ende angetan, aber dabei blieb es dann auch: Jede zweite Seite kostet eine neue und recht flache Intrige einem der Hauptcharaktere das Leben, was dann auch die Fülle an verschiedenen Personen nötig macht, da Martin schlichtweg Ersatz schaffen muss. Wo diese Armada an Personen herkommt klärt er auch gleich, indem er zwischen den Kämpfen und Intrigen deftige Sexszenen einstreut, die meiner Meinung nach jedoch schon in geschmacklose Details wie "schmatzende Geräusche" etc. übergehen ohne irgendeinen Nutzen wie Liebe und darausfolgende verzwickte Situationen entstehen zu lassen.

Die in den anderen Rezensionen beschriebene Nähe zu den Charakteren kam bei mir nicht auf, da die jeweiligen Personen nach vergleichsweisse kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwanden imdem sie meistens von vermeintlichen Verbündeten im Rahmen einer Verschwörung mit dem Feind im Stile von "Deine Vorfahren haben meine Vorfahren verraten, ich nehme Rache" oder "Ihr verliert den Krieg doch eh" ermordet werden.

Auch die Schattierungen zwischen Gut und Böse, die von anderen beschrieben wurden halte ich für einen witzigen Nebeneffekt der folgenden Tatsache: Das Buch besteht prinzipiell nur aus Hauptcharacteren, die Geschichte wird einmal aus der Sicht jeder wichtigen Person erzählt, man identifiziert sich mit Niemandem, der Böse wird je nach dem auf welcher Seite der gerade Handlungstragende steht zum Guten, oder der Gute zum Bösen. Da es sich dabei jedoch so oder so nur um die Führer verschiedener Kriegsparteien handelt gibt es gar kein Gut oder Böse, es gibt nur Neutrale gegen Neutrale mit ihrem jeweiligen eigenen Charakter, der sich jedoch auf Leben=Sex oder Leben=Pflicht und ähnlich grobe Eigenschaften beschränkt.

Auch sind die Zusammenhänge der "globalen Vorgänge" eher schwach, es herrscht Krieg an 10000 Fronten, jedoch entwickelt sich daraus keine Geschichte mit Höhepunkt, sondern es verliert oder gewinnt irgendeine Partei in dem Krieg an Macht und Einfluss und am Ende des Buches hält eine andere Person die Fäden in der Hand als am Anfang, was sich jedoch dann von Buch zu Buch wieder ändert und keinen großen Einfluss zu haben scheint (was bringt das größte Reich wenn man sowieso von Intriganten umzingelt ist?).

Alles in Allem eher Durchschnittskost, das einzige was an den Büchern wirklich Besticht ist die Länge: Auch ein durchschnittliches Buch zu lesen macht Spass und der hält wenigstens lange an. Ob die nächsten beiden Bände Klarheit schaffen und ob sich dort eine Hauptgeschichte herauskristalisiert steht in den Sternen, die Vorgeschichte ist mir jedoch deutlich zu lang und undurchsichtig geraten. Bessere Alternativen: Die Saga von Osten Ard/Herr der Ringe

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Das Lied von Eis und Feuer schlägt ein neues Kapitel im Genre der Fantasy-Reihen auf. Während in anderen Büchern wie z.B. bei Herr der Ringe die Protagonisten starr an ihre Charaktere gebunden sind, dürfen in der Geschichte von George R.R. Martin die Hauptfiguren aus Ihren Erfahrungen lernen, sich weiter entwickeln und verändern. Erfrischend sind auch die ständigen wechselnden Blickwinkel, da der Leser so zeitgleich an mehreren Stellen die Handlung verfolgen kann, ohne dass spärere erklärenden Rückblicke den Verlauf der Geschichte stören würden. Wer sich über die Darstellung der Sex-Szenen beklagt, hat wohl wenig Sex in seinem Leben gehabt, denn der ist in den wenigsten Fällen so romantisch wie uns von Hollywood-Filmen vorgegaukelt wird. Von daher kann der Leser eher erfreut sein über die durchweg realitätsnahe und unverschönerte Darstellung der verschiedensten Szenen. Hauptfiguren sterben, neue Hauptfiguren kommen hinzu und neue Handlungsstränge verfeinern weiter das Geflecht der einzelnen Personen. Die Zahl der magischen Figuren nimmt von Band zu Band zu und mit ihnen auch der Suchtfaktor, wenn man nicht schon von der ersten Zeile an verfallen ist. Wer einen Fantasy-Roman im eigentlichen Sinn mit "Gut und Böse", "mächtigen Zauberern und schönen Prinzessinen" und all den anderen Klischees sucht, sollte eher zu einem anderen Buch greifen. Wer aber auch bereit ist neue Wege einzuschlagen und neben Action, Krieg, Liebe, Intrigen, fantastischen Welten auch noch einen höheren Anspruch an sein Buch stellt, ist hier bestens aufgehoben. Deshalb von mir 5 Leseratten - für alle bereits erschienenden Bücher.

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Der Fantasy-Zyklus "Das Lied von Eis und Feuer" von George R.R.Martin, dessen erster Band in deutscher Übersetzung hier besprochen wird, gehört m.E. zum Besten in diesem Genre. Voranzustellen ist, dass Martin es schafft, in jedem der folgenden Bände tatsächlich noch besser zu werden, was bei solch umfangreichen Zyklen leider meist nicht der Fall ist.

Interessant: Die üblichen Schemata "Gut-Böse" kommen hier nicht zu tragen, und das zunächst sehr sparsame,aber daher um so wirkungsvoller eingesetzte Stilmittel der Magie machen diesen fantastischen Ritterroman über die Grenzen der Fantasy-Fangemeinde hinaus zu einem Erlebnis. Über bestimmte, durchaus auch schockierende Beschreibungen mittelalterlicher Brutalität lässt sich gewiss trefflich streiten- Martin hebt aber m.E. damit auch das Klischee vom edelmütigen Ritter und dem scheuen Burgfräulein auf.

Rundum lesenswert, spannend, gehaltvoll - und gottseidank ist der nächste Band (engl.: "A Feast for Crows") schon in Arbeit.

P.S.: Ich bin Webmaster einer deutschsprachigen Fanseite mit Forum zum Lied von Eis und Feuer (www.eis-und-feuer.de) - Schauen Sie ruhig mal vorbei!

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Ich bin eher durch Zufall über George Martin gestolpert, dementsprechend waren meine Erwartungen anfangs auch nicht sehr hoch. Doch der Autor schafft es schon nach wenigen Seiten den Leser an die Geschichte zu fesseln. Noch in keinem anderen Buch wurden die Hauptcharaktere so überzeugend mit all ihren Stärken und Schwächen dargestellt, wie hier. So hat man das Gefühl, gute Freunde zu gewinnen, die man bei ihren Abenteuern und ihren Kämpfen begleitet. Aber vorsicht, nicht alle "Helden" sind unsterblich... G. Martin schreibt in einem gut verständlichen Stil, der aber keineswegs so platt wirkt wie bei David Eddings oder Wolfgang Hohlbein. Ich möchte George Martin nicht mit Tolkien vergleichen, da gerade dieser Vergleich oft genug für billige Romane mißbraucht wurde. Ich denke, der Autor hat mit diesem Werk eigene Maßstäbe gesetzt; auf jeden Fall ist es ein Meilenstein in der Welt des Fantasy.

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Ich habe bisher den ersten Teil der Reihe gelesen und bin nach anfänglicher Skepsis (wenig einladender Klappentext, (mir bisher) unbekannter Auor...) sehr begeistert. In der Tat: Die Namen und Herrschaftshäuser sind zunächst ebenso verwirrend wie die unterschiedlichen Regionen (Karte ist dabei und hilfreich). Das Versagen eines eindeutigen Gut-Böse-Schemas und die opulente, spannende Erzählweise (stellenweise sehr schöne Sprache!) habe ich als angenehm und reizvoll empfunden. Seit drei Tagen habe ich den ersten Teil ausgelesen und brenne darauf, mir morgen die anderen Bände zu kaufen!

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