Viola Alvarez: Die Nebel des Morgens

Viola Alvarez: Die Nebel des Morgens

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Viola Alvarez: Die Nebel des Morgens
ET (D)
2006
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785715802

Informationen zum Buch

Seiten
699

Sonstiges

Erster Satz
Das wahre Nebelland liegt zwischen gestern und heute.

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Europa im späten fünften Jahrhundert. Ein nordländischer Skalde wird von zwei Soldaten aus Island entführt und nach Süden verschleppt. Der Mann ist anscheinend verrückt, er hat seit zwei Jahren kein einziges Wort mehr gesprochn. Aber für den Auftraggeber dieser Entführung, einen machtgierigen, aber minderen Burgunderkönig am Rhein, ist er wertvoller als pures Gold. Denn der trotzige Verstummte ist Bryndt Högnisson, das Kind von Brynhild, der Königin von den Inseln, und ihrem heimlichen Geliebten: Hagen von Tronje.

Bryndt ist der Einzige, der die Wahrheit kennt - die Wahrheit über die namenlöse Tragödie im Hunnenland.

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Die Nebel des Morgens ist der erste Roman von Viola Alvarez, den ich gelesen habe – inspiriert von dem wunderschönen Titel hab ich eine mystisch-geheimnisvolle Geschichte rund um die Nibelungen erwartet. Leider bin ich letztendlich mit dem Buch aber nicht so warm geworden wie viele andere Leser.

Eigentlich ist es ja recht raffiniert, wie Viola Alvarez ihre Handlung aufbaut. Da jeder die Geschichte um Siegfried und Kriemhild zumindest in groben Zügen kennt und der Ausgang den meisten Lesern bekannt sein wird, brauchte sie beim Schreiben nicht die Befürchtung haben, dass vorzeitig zu viel verraten wird. Daher konnte sie mit den zeitlichen Ebenen munter experimentieren und Handlungsstränge aus verschiedenen Zeitphasen verflechten – schließlich hat der Roman weder einen Anfang noch ein Ende... aber: was so kunstvoll aufgebaut und ausgearbeitet ist, hat leider bei mir die Wirkung verfehlt; ich fand es nicht so prickelnd, ständig zwischen der Ich-Erzählebene der Hauptfigur Bryndt und seinen verschiedenen Rückblenden hin und her zu hüpfen.

Was außerdem sehr ungewöhnlich ist: dass die Figuren hier ganz anders dargestellt werden; Siegfried, der strahlende Held ist plötzlich ein oberflächlicher Schwätzer, Hagen, der Bösewicht, bekommt ein charismatisches Image verpasst und auch bei den Frauenfiguren sind die Sympathien genau anders herum verteilt. An und für sich ganz reizvoll, diese Perspektiven; aber mir wirkte das alles ein wenig zu aufgesetzt und zu übertrieben. Hier wäre etwas weniger vielleicht mehr gewesen...

Gerade die Liebesgeschichte zwischen Hagen und Brynhild fand ich zeitweise sehr überfrachtet, gerade auch im Hinblick darauf, dass offenbar diese beiden die einzigen in der Geschichte sind, die wahre Gefühle empfinden. Alle anderen wirken dagegen wie Holzpuppen, leblos und gefühllos, oder dann aber wieder übertrieben gefühlsbetont wie Kriemhild. Nein, das war so gar nicht nach meinem Geschmack.

Wenn wenigstens die Atmosphäre gestimmt hätte, dann hätte ich zumindest noch meine Freude an der Beschreibung des damaligen Lebens oder den Landschaften haben können, aber die Autorin konzentriert sich ausschließlich und fast kammerspielartig auf das, was sich da zwischen den Figuren abspielt, so dass für den historischen Rahmen kaum Platz bleibt. Lediglich die Kriege und Schlachten werden recht genau und ausführlich geschildert, da kann man nicht meckern. Ebenso wie die Verwandtschaftsbeziehungen der beteiligten Sippen, die vor allem am Anfang einen breiten Raum einnehmen und für mich einen hohen Gähnfaktor hatten.

Auch sprachlich hat Viola Alvarez meinen Nerv nicht wirklich getroffen, ich hab die Sprache an manchen Stellen als unpassend und unrund empfunden, ohne genau zu wissen, warum eigentlich.

Trotz aller Kritikpunkte würde ich das Buch dennoch als gelungene Adaption der Nibelungensage bezeichnen; es ist mutig, innovativ und hebt sich aus der Masse der historischen Romane durch einen gewissen Anspruch heraus; daher hat es bestimmt zu Recht so viele positive Leserstimmen bekommen. Meinen persönlichen Geschmack hat der Roman aber nicht wirklich getroffen

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Der erste Satz:

„Das wahre Nebelland liegt zwischen gestern und heute.“

Meine Meinung zum Buch:

Viola Alvarez erzählt die Nibelungensage aus einer anderen Sicht: aus dem Blick des Bryndt Högnisson, des Sohnes von Brynhild und Hagen von Tronje. Und wie schon „Das Herz des Königs“, in welchem sie der Sage von Tristan und Isolde neues Leben gibt, kann man auch in diesem Buch ganz neue Seiten in einer alten Sage entdecken.

Angenehm erschien mir, dass die Geschichte ohne magische Elemente auskommt – es gibt keinen Drachen, keinen Alberich, keinen Goldschatz. Sie wird erzählt, wie sie sich hätte real zutragen können. Damit wurde die Sage ein bisschen entstaubt, denn ohne die märchenhaften Elemente steht die sehr spannende Handlung viel stärker im Vordergrund.

Die Nibelungensage mochte ich schon als Kind und ich stand (und stehe) immer auf Seiten Brynhilds – Kriemhild war (ist) mir zu fad und zu „schön“. Deshalb habe ich mich gefreut, dass auch in diesem Buch die Sympathie eindeutig bei Brynhild liegt, die so schäbig hintergangen wurde. Hagen wird weniger düster dargestellt und Siegfried weniger heldenhaft, am Hof von Burgund sind auch keine Helden unterwegs, sondern Menschen mit Machtinteressen, alles ist eben menschlicher und weniger heroisch, was der Geschichte, die ich (in Nacherzählungen) schon so oft gelesen und gehört habe, ein frisches Gesicht gibt.

Vom Stil her liest sich das Buch etwas getragen, man muss sich daran gewöhnen und sich auch darauf einlassen, aber dann kann man sich von der Sprache auch buchstäblich in die Geschichte hineintragen lassen. Das Lesen war daher am Anfang nicht sofort leicht und eingängig, aber es lohnt sich, dran zu bleiben.

Das Buch hat mir sehr schöne Lesestunden beschert. „Das Herz des Königs“ hat mir zwar einen Tick besser gefallen, aber eine tolle Empfehlung ist es allemal.

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In einem Käfig schleppt man ihn durch die Lande, um ihn am Ende vor den Mann zu bringen, den er seit seiner Kindheit hasst: Bryndt Högnisson, den letzten Nachfahren der Nibelungen, den einzigen, der noch weiß, was damals, vor 40 Jahren, wirklich geschehen ist am Hof von König Gunther.

Gunther, ein weichlicher Schwächling, hat nach dem Tode seines Vaters notgedrungen den Thron bestiegen, stets angeleitet und beraten von Hagen, der ihn, seine Brüder und Generationen von anderen Jungen in Kampf und Strategie unterwiesen hatte. Hagen, der Einäugige, der Undurchsichtige, dessen Vergangenheit nebelhaft ist und der nie zu lachen scheint, ist derjenige, der in Wahrheit sämtliche Fäden in der Hand hält bei den zahlreichen Kämpfen mit benachbarten und verfeindeten Stämmen.

Hoch im Norden wächst derweil als Nachfahrin der legendären Urmutter Yenka mit den blauen Zähnen Brynhild auf, eine junge Frau mit unglaublicher Kraft und Kampfeslust, die Heiratskandidaten danach beurteilt, ob sie sie im Baumstammwerfen besiegen kann. Ihr hat man bei ihrer Geburt prophezeit, dass eine Reise übers Meer zu ihrem Verhängnis werden würde.

Eines Tages taucht an Gunthers Hof Siegfried auf, eine faszinierende Gestalt, die alle in ihren Bann schlägt, nicht zuletzt Gunthers Schwester Krimhild, die ihr Leben bisher abgeschieden im Frauentrakt verbracht hat. Man schickt ihn eines Tages nach Norden, um einen Waffenhandel für Gunther abzuschließen und ihm im Gegenzug eine Braut mitzubringen - und so beginnt, was eines Tages tragisch enden wird.

Viola Alvarez tut in diesem Roman erneut, worauf sie sich wunderbar versteht: sie zäumt eine altbekannte Sage von hinten auf. Hier ist nicht Jung Siegfried der strahlende Ritter und Held und Hagen der finstere Bösewicht, sondern er wirkt ein bisschen suspekt und oberflächlich, während Hagen bei aller Düsternis als kluger Stratege und Lehrer dargestellt wird, der trotz seiner harten Schale auch zu tiefer Liebe imstande ist. Brynhild ist keine schwerterfuchtelnde Walküre und Krimhild nicht die Lieblichkeit in Person.

Die Sympathien sind demnach etwas anders verteilt, als man es von der Nibelungensage her kennt, und gerade deshalb macht es Freude, diese Geschichte unter anderen Vorzeichen zu lesen. Allerdings nicht von Anfang an - diesmal fiel es mir relativ schwer, mich in das Buch einzufinden, da es, wie bei den Skalden üblich, erst einmal mit einer längeren Ahnenreihe losgeht, zu der man natürlich nur schwerlich eine Beziehung aufbauen kann, und mir zudem die Sprache zuerst als ein merkwürdiger Mix aus altertümelnd und flapsig erschien.

Sobald aber die Handlung richtig in Fahrt kommt und man zu den Geschehnissen vordringt, die man aus der Sage kennt, sind diese Startschwierigkeiten Nebensache, und man taucht in eine Welt aus Intrigen und Machtspielchen ein, in der Liebe eigentlich Nebensache ist und am Ende doch der Auslöser für das blutige Ende. Bei den Kampfszenen nimmt Viola Alvarez kein Blatt vor den Mund, da rollen einige Köpfe und spritzt das Blut, allzu zimperlich sollte man beim Lesen nicht unbedingt sein. Allzu breiten Raum nehmen diese Bilder jedoch zum Glück nicht ein.

Wer Lust hat auf einen ungewöhnlichen historischen Roman, der weitab von abgedroschenen Frauen in Hosenrollen und heißen Liebesszenen liegt und mit Klischees höchstens ein wenig spielt, ist bei Alvarez stets an der richtigen Adresse, und so kann ich auch dieses Buch trotz der Probleme am Anfang guten Gewissens empfehlen.

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Schon die Aufmachung des Buches hat mir sehr gefallen, das stimmungsvoller Cover hatte es mir ja schon länger angetan. Zudem gab es noch Stammbäume, eine Karte - und nicht zu vergessen dieses tolle glatte Papier.

Mein erster Roman von Viola Alvarez, ich hatte schon viel gutes gehört - und doch hat mich ihr Stil überrascht, er ist etwas besonderes. Es kam mir eher vor wie die mündliche Überlieferung eines Skalden, und nicht wie ein Buch. Dieser Eindruck entstand durch die persönliche Ansprache, öfter auch durch eine Ausdrucksweise die ich nicht in einem Buch vermutet hätte, durch die andauernde leicht melancholische Atmosphäre und auch durch die zu Beginn erfolgte Vorstellung der Ahnenreihen.

Die Autorin beherrscht auch die Kunst, manche Figuren nur durch ein paar Sätze lebendig werden zu lassen. Dazu kommt der Humor, z.B. die Beschreibungen des Christentums aus der Sicht eines Heiden (wie den Gründen, für die ein Mann verehrt wurde) oder Frau Uotes Bestreben, ihre Tochter mittels der Beschreibung ihrer geheimen Kammer und dem passenden Schlüssel auf die Hochzeitsnacht vorzubereiten.

Es gab auch viele traurig-schöne emotionale Szenen, bei denen mir das Herz aufging - ich aber gleichzeitig weinen könnte. Und eine Menge toller Beschreibungen, die ich einfach noch einmal (oder zweimal) lesen musste, um sie richtig zu verinnerlichen. Weise und einfühlsame Momente genauso wie traurige Stellen, in denen mit wenigen Worten der Gemütszustand einer Person bildhaft dargestellt wurde.

Die Figuren wurden sehr vielschichtig dargestellt - es gab keine flachen Charaktere und kein reines Gut oder Böse. Die Personen waren sehr menschlich, und ich konnte ihre Beweggründe meistens gut nachvollziehen.

Das tragische Ende kann natürlich keiner ändern, obwohl es mich gefühlsmäßig doch sehr erwischt hat. Was in jedem Fall für die Personen und die Erzählkunst spricht. Und dann gibt es noch Bryndt - in den Momenten, in denen er im Vordergrund steht und von seiner Vergangenheit erzählt, wird die Geschichte für mich noch dichter und emotionaler. Und seine Ausdrucksweise, einfach nur schön - z.B. sein Bezug zum Wind und die Beschreibung der verschiedenen Flüsse.

Und er hinterlässt der Welt ein großes letztes Wort - und ein Vermächtnis, welches mich zum Nachdenken angeregt hat. Genauso wie die unterschiedliche Darstellung der beiden Familien.

Es war für mich ein Buch für Herz und Kopf - und sicher nicht mein letztes von Viola Alvarez.

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Wir befinden uns im Europa des späten fünften Jahrhunderts. Ein nordländischer Skalde wird entführt und verschleppt. Er erzählt dem Leser eine Geschichte, die spannender kaum sein könnte. Schließlich handelt es sich bei dem Entführten um Bryndt Högnisson, Kind von Brynhild und Hagen von Tronje...

Schon bei der äußeren Betrachtung des Buchs bekam ich Lust zum Lesen. Der Einband ist von einem außergewöhnlich strukturierten Papier, das Coverbild fast mystisch (was ein wenig im Gegensatz zu der Bezeichnung "Historischer Roman" steht, die der Verlag dem Buch zuordnet). Schlägt man das Buch auf, findet man sogleich den Stammbaum der Hauptpersonen, was beim Lesen insbesondere bei den fremdländisch klingenden Namen eine große Hilfe ist. Ganz hinten findet sich außerdem eine Karte, die dem Leser deutlich macht, wo genau man sich während der Handlung befindet.

Erzählt wird die Geschichte von Bryndt, der die Handlung und auch die Personen aus seiner ganz persönlichen Sicht sieht und ihnen somit richtig Leben einhaucht. Die handelnden Personen werden alle ausführlich eingeführt, meist über mehrere Generationen und jede wird so facettenreich dargestellt, dass sie mit allen Macken und Liebenswürdigkeiten absolut glaubwürdig wirken. Außerdem entwickeln sie sich ständig weiter, keine bleibt plump, hölzern oder stets gleich und vorhersehbar. Besonders gut gefielen mir die Dialoge, die stets einen leisen trockenen Humor hatten, der mich oft beim Lesen lächeln ließ. Generell ist die Sprache, der sich die Autorin bedient, einfach wundervoll poetisch und flüssig, man möchte immer weiter und weiter lesen und immer tiefer in die Welt der Nibelungen eintauchen. Die Handlung an sich erschien mir sehr spannend, obwohl sie mir natürlich in Kenntnis der Saga bekannt war. Da Frau Alvarez aber nicht einfach die Nibelungensaga nacherzählt, sondern sie vollkommen neu gestaltet, konnte ich vieles aus anderen Blickwinkeln sehen, was ich als sehr reizvoll empfand. Mir persönlich gefällt diese Erzählung besser als das, was ich vorher in dieser Richtung gelesen habe. Die Bezeichnung "Historischer Roman" finde ich in diesem Zusammenhang allerdings nicht sehr passend. Natürlich erscheint alles im mittelalterlichen Gewand, was ich auch beim Lesen richtig vor Augen hatte, aber historische Details sucht man vergebens. Dafür findet man aber ein wunderbares Buch, das sicherlich viele Leser, nicht nur ausgesprochene Nibelungen-Liebhaber, in seinen Bann ziehen wird.

Mein Fazit:

Nachdem ich schon von "Wer gab Dir, Liebe, die Gewalt" absolut begeistert war, gesellt sich nun auch "Die Nebel des Morgens" zu meinen absoluten Lieblingsbüchern. Ein absoluter Lesetipp!

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