Monika Felten: Die Nebelsängerin

Monika Felten: Die Nebelsängerin

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Monika Felten: Die Nebelsängerin
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ET (Original)
2004
ISBN-13
9783492700658

Informationen zum Buch

Seiten
459

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
An einem sonnigen Morgen im späten Lenz herrschte Aufregung im Falkenhaus von Sanforan, jener eindrucksvollen Hafenstadt an der Küste Nymaths.

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Ein magisches Amulett und ein mystisches Lied aus vergangenen Zeiten führen die junge Ajana in eine fremde Welt. Ihrem Land droht große Gefahr. Seit die Magie der Nebel schwindet, die eine Elbenpriesterin gewoben hat, herrscht Krieg zwischen den Stämmen von Nymath und den Uzoma, dem finsteren Volk, das die Elben einst verbannten. Die mächtige Festung der Vereinigten Stämme droht dem Ansturm der dunklen Krieger zu erliegen, und nur ein Wunder, so scheint es, kann das Blatt noch wenden.

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Mit der Figur von Ajana bin ich nicht so richtig warm geworden, sie blieb mir bis zuletzt irgendwie fremd. Das liegt sicher auch daran, dass man kaum etwas über ihre Gefühle erfährt - und manchmal der Eindruck entsteht, dass sie vieles einfach fraglos hinnimmt. Dafür gibt es andere Charaktere, zu denen ich einen viel besseren Zugang hatte. Keelin stand mir da sehr nah - er wirkt auf mich durch seine Gefühle, Gedanken und der besonderen Verbindung zu Horus viel tiefer. Aber auch Maylea, Inahwen, Abbas, Magun, Gathorion und Faizah haben mir gut gefallen.

Die Geschichte hat mich mitgerissen, obwohl sich die Ereignisse nicht gerade überschlagen. Es gibt Szenen voller Gewalt und Schmerz - aber auch viele stillere Momente, in denen genug Zeit für beginnende Freundschaften und Entscheidungen bleibt. Manchmal herrschte dabei auch eine wundervolle Atmosphäre, besonders wenn es um die Elben oder das Runenamulett ging.

Der Anhang beschäftigt sich auch mit den Runen - es gibt sowohl Informationen zu Überlieferung und Verbreitung, als auch eine Auslegung des älteren Futhark, wie sie den Elben in der Welt von Nymath bekannt ist.

Sehr gefallen hat mir auch die Darstellung der verschiedenen Völker und Stämme Nymaths und ihre Geschichte. Man erfährt Hintergründe, durch die man manche Dinge anders zu sehen beginnt. Und beschäftigt sich mit der Frage, ob es nicht einen anderen Weg gegeben hätte und die Entscheidung der ersten Nebelsängerin richtig war.

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In Nymath herrscht Krieg. Schon seit fünf Jahren kämpfen die Vereinigten Stämme des Landes an der Nordgrenze gegen das Kriegervolk der Uzoma, das mit brutalen Methoden rücksichtslos kämpft und nun den wichtigsten Pass im Grenzgebirge zu erobern droht. Fünf Jahre ist es her, dass der schützende Nebel, den die Uzoma nicht durchdringen konnten, sich aufgelöst hat und die Nebelsängerin, die ihn webt, spurlos verschwunden ist.

In unserer Welt entgeht die 16jährige Ajana mehrmals nur knapp einem tödlichen Fahrradunfall und erfährt kurz darauf, dass sie das Erbe einer geheimnisvollen Irin antreten soll, von der sie noch nie gehört hat. Das Erbe entpuppt sich als Amulett mit rätselhaften Runensymbolen und ist das Schmuckstück der Nebelsängerin - Ajana ist auserwählt, die schützende Nebelwand zwischen Nymath und der glühenden Wüste Nunou wieder herzustellen.

Während sie sich erst einmal in Nymath zurechtfinden muss und sich mit ein paar Gefährten auf die gefahrvolle Reise nach Norden macht, nutzt die mächtige Hohepriesterin Vhara ihre Macht über den faulen und eigensüchtigen Uzoma-Herrscher, um die Herrschaft des "Dunklen Gottes" im Uzomareich zu erhalten ...

Ein spannendes, bildreiches Fantasyepos beginnt mit diesem ersten Band der Trilogie um das "Erbe der Runen". Gut, die Ideen sind nicht direkt neu und erinnern in mancher Hinsicht stark an Genreklassiker wie die "Unendliche Geschichte" und den "Herrn der Ringe", aber Monika Felten erschafft eine ganz eigene Welt mit ihren Völkern und Gesetzmäßigkeiten und beeindruckt durch eine sehr schöne Sprache und plastische Schilderungen.

Auch optisch ist das Buch wunderschön gestaltet, der Einband unterm Schutzumschlag schimmert perlmuttweiß, das Amulett ist auf der Titelseite silberfarben eingeprägt. Neben einem Glossar verwendeter Begriffe und vorkommender Figuren und einer Übersicht über das Runenalphabet mitsamt Bedeutung der einzelnen Runen findet sich auf dem dunkelblauen Vorsatzblatt eine in dunklem Silber gedruckte Karte.

Ein nettes Bonbon ist überdies die CD mit eigens zur Trilogie komponierten Liedern, dargeboten von einer jungen deutschen Sängerin. Nichts Weltbewegendes, aber stimmungsvoll.

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#1 Rezensent
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Der schützende Nebel, der die wilden Uzomakrieger bisher von Nymath fern hielt, verschwindet immer mehr und schließlich können die Uzoma mit Hilfe der echsenartigen Lagaren mehrere Dörfer brandschatzen und völlig zerstören. Die Einwohner Nymaths - Menschen wie Elben - können nun nur noch auf die Ankunft der Nebelsängerin hoffen, damit diese die Nebelwand wieder herbeisingt. Fern von Nymath in einer anderen Welt, nämlich der "unseren", weiß die 16jährige Ajana nichts von alldem. Doch ihr geschehen seltsame, gefährliche Dinge. Sie hört einen hellen Pfeifton, den sonst niemand wahrnimmt und schließlich erbt sie ein geheimnisvolles Runenamulett. Kurze Zeit später erwacht sie in Nymath.

"Die Nebelsängerin" ist der erste Teil der neuen Saga "Das Erbe der Runen" von Monika Felten. Die Autorin hatte mich bereits mit ihrer wunderbaren Thale Saga restlos in ihren Bann gezogen, doch diesem Buch merkt man an, dass es eher als Einleitung, als Heranführen an die folgenden Teile, zu verstehen ist. Die Charaktere bleiben lange etwas zu blass und so hadert man nur selten mit ihrem Schicksal. Auch achtete die Autorin darauf, dass sie keine modernen Worte in eine mittelalterlich-phantatsiche Welt einbrachte, weshalb der Stil manchmal einerseits etwas umständlich, andererseits auch eindeutig "fraulich-blumig" wirkt. Hat man sich daran erst gewöhnt, ist die Geschichte sehr rasant und spannend zu lesen.

Die beiligende CD zeichnet sich durch atmosphärische Klänge aus. Die Sängerin Anna Kristina hat eine sehr klare Stimme, allerdings auch noch recht jugendlich. Zur Einstimmung auf das Buch fand ich die Musik wunderbar - leider kommt sie mit nur wenigen Tracks etwas zu kurz, aber als Zugabe beim Buchkauf ist sie wirklich ein schönes Bonbon.

Da es sich bei "Die Nebelsängerin" um den ersten Teil einer Trilogie handelt, ist auch das Ende recht offen. Man merkt deutlich, dass die Geschichte auf eine Fortsetzung ausgelegt ist und ich vermute, dass mir die Charaktere auch deshalb noch nicht zu Herzen gingen. Trotzdem warte ich nun ungeduldig auf die Fortsetzung, damit ich erfahre, wie es mit Ajana, Keelin, Maylea, Abbas und natürlich Inhawen weitergeht.

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Das Buch ist mitreißend und wenn man einmal davon gepackt wurde, ist es schwer es wieder aus der Hand zu legen. Der anliegende Soundtrack ist meiner Bewertung nach auch nicht übel. Doch leider bricht es wie so oft bei Büchern bei einer meiner Meinung nach sehr ungünstigen Stelle ab. Dennoch kann ich das Buch den Fantasy-Lesern nur ans Herz legen.

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Ich habe "Die Nebelsängerin" gestern Abend zu Ende gelesen und somit ist der Eindruck noch recht frisch ;) Leider kann ich der Literaturschock-Rezension nicht ganz zustimmen. Ich finde, dass Monika Felten zwar einige originelle Ideen hatte, die aber in der für Fantasy-Romane allzu typischen Gesamthandlung leider untergingen. Feltens Sprache und Stil haben mir sehr gut gefallen, doch täuschen auch sie nicht über ein konstruiertes Szenario hinweg, das leider ca. 90% aller Fantasy-Romane anhaftet. Ein klares Plus ist auch die Aufmachung des Buches (Lesebändchen, Soundtrack!). Doch was nützt das alles, wenn man doch nach dem Klappentext bereits weiß, wie das Buch enden wird? Ich finde sogar, dass das Buch ein Einzelband hätte bleiben können - ich bin nicht übermäßig daran interessiert wie es weitergeht, das Ende sagt meiner Meinung nach alles. Fazit: Schenken lassen oder auf das TB warten, aber 19,90 Euro ist das Ganze leider nicht wert.

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