Stephan Russbült: Die Oger

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Stephan Russbült: Die Oger
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783404285211

Informationen zum Buch

Seiten
494

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Die Oger sind eine Rasse von riesenhaften Barbaren mit menschenähnlichem Aussehen.

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Mogdar ist ein Oger. Schon immer war er schwer von Begriff und führte ein einfältiges Dasein, das vornehmlich aus Fressen und Schlafen bestand. Eines Tages jedoch überfällt er einen Magier und erbeutet von ihm ein seltsames Amulett. Als er sich das Schmuckstück arglos überstreift, ist plötzlich alles anders als zuvor. Denn das Amulett besitzt magische Kräfte und verleiht Mogdar etwas, das ihm bislang völlig fremd war: Intelligenz ...

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Dieses Buch hat mir viel Vergnügen bereitet. Oger Mogda war mir von Anfang an sehr sympathisch und nachdem er das Amulett übergezogen hatte und alles Wissen, das er bekommen konnte, in sich hinein sog, ist das passiert, was ich mir nie hätte vorstellen können: ich konnte mich mit einem Oger identifizieren! Oder wie kann man es sonst beschreiben, wenn ein Oger zum ersten Mal in seinem Leben Bücher liest und folgendes empfindet: Sie zogen ihn so tief in den Bann, dass er jede freie Minute las. Ähnlichkeiten sind also definitiv vorhanden.



Die Geschichte ist flüssig zu lesen, sie bietet Spannung und natürlich den schon erwähnten Humor, der mich oft auflachen ließ. Trotzdem ist es kein albernes Buch, denn wer nur Witze erwartet, liegt damit falsch. Es gibt nämlich auch die andere Seite. Die grausame und düstere. Und auch wenn Mogda sehr menschlich wirkt, ist er ein Oger und davon gibt es noch einige mehr in dieser Geschichte. Aber nicht nur die Oger mit ihren teilweise gewöhnungsbedürftigen Handlungen sind zu fürchten, viel mehr noch die Meister, die ein nur wirklich grausam zu erreichendes Ziel vor Augen haben.



Mogda ist auserwählt, die Pläne der Meister zu verhindern. Dabei ist er aber nicht alleine unterwegs, sondern hat außer ein paar befreundeten Ogern auch noch ein kleines Mädchen an der Seite, das einige nützliche Zauber beherrscht und auch die Menschen bleiben nicht untätig. Sie sind dabei sehr sympathisch geschildert und die Dialoge der verschiedenen Figuren untereinander sind einfach köstlich.



Die Geschichte wird aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, so dass man unterschiedliche Geschehnisse und Sichtweisen mitbekommt, bevor sich alle Handlungsstränge für die letzte Schlacht treffen. Dies gefällt mir immer sehr gut, hat man doch nicht nur eine einseitige Sicht auf die Dinge.



Der Schluss war dann etwas abrupt und es wurden auch nicht alle Schicksale aufgeklärt, aber was den Leser interessiert, interessiert nicht immer einen Oger. Allerdings gibt es glücklicherweise zwei weitere Bände, in denen die Geschichte fortgesetzt wird.

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die Oger einmal anders

Oger sind groß, faul, gefräßig dumm und zu nichts zu gebrauchen. Sie fressen alles, was ihnen in den Rachen fällt, zur Not auch Menschen. Doch stopp, hier ist alles anders und wir werden unsere klischeehaften Vorstellungen umgehend revidieren müssen.

Eigentlich ist Mogda ein Oger wie alle anderen. Eines Tages überfällt er irrtümlicherweise einen Magier und erbeutet ein merkwürdiges Amulett. Er streift es sich arglos über und ab da nimmt sein Leben eine seltsame Wendung. Das Amulett verleiht dem Oger Intelligenz, die Kunst des Lesens und Verstehens und eine Sprachgewandheit, vor der er selbst manchmal zurückschreckt.

Als eine bisher unbekannte Spezies, die Nesselschrecken, einen Krieg gegen die Menschen anzetteln und Orks, Trolle und Oger als Verbündete unter einen Flagge vereinen, muß sich Mogda entscheiden, auf wessen Seite er stehen will.

Da Oger aber allgemein wohl nicht so dumm sind, wie angenommen, findet er in Rator, Kruzmak und Brakbar Verbündete aus den Reihen der Oger, die schnell erkennen, dass die Nesselschrecken nur ihren Glauben ausnutzen und sie hintergehen. Gemeinsam mit dem Menschenkind Cindil machen sie sich daran, der Bedrohung für die ganze Welt entgegenzutreten. Dabei spielt eine Prophezeiung der Oger eine große Rolle und Mogda macht sich auf, diese Prophezeiung zu erfüllen.

Während die Nesselschrecken durch die Entführung der Kinder jeder Stadt und diversen Überfällen auf allein stehende Gehöfte den Krieg vorantreiben wollen bemüht sich Lord Felton, der Herrscher von Osberg, den Krieg zu verzögern, denn er ahnt, dass Cindiel und ihre seltsamen Verbündeten sich aufgemacht haben, um ein Mittel zur Vernichtung der Nesselschrecken zu finden. Dabei entfaltet sich Cindils Gabe zur Zauberei und sie hat einige Tricks auf Lager, die ihr und ihren Gefährten mehrmals aus der Klemme helfen. Mehr sei hier nicht verraten, jedes weitere Detail würde dem zukünftigen Leser die Spannung rauben.

Das Buch weist liebevoll gezeichnete Charaktere auf, überraschende Wendungen und sehr viel Humor. Der Autor geht wunderbar mit der Sprache um und findet immer treffende Beschreibungen für teilweise seltsame Figuren. Ein Buch, das einen nicht mehr loslässt und neugierig auf Teil 2 macht.

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