Monika Felten: Die Schattenweberin

Monika Felten: Die Schattenweberin

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Monika Felten: Die Schattenweberin
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783492700672

Informationen zum Buch

Seiten
461

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Nackte Körper glänzten im Schein der Feuerkörbe.

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Wer das Träumen noch nicht verlernt hat, wird dem grandiosen Finale der Saga um das Erbe der Runen entgegenfiebern. Die junge Heldin Ajana - längst erklärter Liebling Tausender Fans - nimmt schweren Herzens Abschied von ihrem Liebsten, dem geheimnisvollen Falkner Keelin. An der Seite ihrer Gefährten begibt sie sich auf die beschwerliche Reise zum fernen Weltentor. Unweigerlich führt sie der Weg durch die karge Wüste Andauriens. Dort herrschen die Schergen des Dunklen Gottes - allen voran Vhara, die mordlüsterne Feuerpriesterin. Noch ahnt Ajana nicht, daß die Gefahren, die überall drohen, erst der Auftakt für die letzte entscheidende Schlacht der Götter sind.

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Ajana, die einst als Retterin aus der Menschenwelt nach Nymath kam, spürt, dass es allmählich Zeit wird, nach Hause zurückzukehren. Immer wieder wird sie von Träumen von ihrer Familie heimgesucht, die an der Verzweiflung über ihr spurloses Verschwinden zu zerbrechen droht, und so beschließt sie schweren Herzens, aus Nymath wegzugehen.

Dies gestaltet sich jedoch viel schwieriger als erwartet, denn der Ulvars-Baum, der ihr bei der Rückkehr helfen könnte, blüht nicht mehr, und es gibt nur eine einzige Möglichkeit, wie sie sonst Nymath verlassen kann. Dafür muss sie aber die tödliche Wüste Nunou durchqueren.

Währenddessen geschieht in Andaurien am anderen Ende der Wüste etwas Schreckliches: eine Felis, ein Mischwesen aus Mensch und Tier, dem man große magische Kräfte und Unsterblichkeit zuschreibt, ist von den Anhängern des Blutgottes, dessen Kult alle anderen gewaltsam verdrängt hat, entführt worden und wird nun gefangengehalten und gequält. Mehrere Stämme würden ihr gerne helfen, doch es ist sehr schwierig, gegen die Untertanen des "Einen Gottes" vorzugehen.

Der dritte Teil der "Runen"-Trilogie beginnt ein wenig verwirrend mit vielen unterschiedlichen Handlungssträngen und einer Fülle an Figuren, die es recht schwer machen, in das Buch hineinzufinden. Ajanas Aufbruch lässt zunächst einmal auf den x-ten Abklatsch des beliebtesten aller Fantasythemen schließen, die Schilderung eines langen Weges, gespickt mit diversen fiesen Wesen und Stolperfallen, bis sich am Ende alle Überlebenden freudig in den Armen liegen.

Doch zum Glück schlägt Monika Felten einen anderen Weg ein. Ajanas Reise, die natürlich durchaus beschrieben wird, macht nur einen Teil der Handlung aus. Die Felis und die Bestrebungen der verschiedenen Stämme, sie zu befreien und gleichzeitig die blutrünstigen Anbeter des "Einen Gottes" zu besiegen, stehen ebenso sehr im Erzählfokus, und wenn die einzelnen Handlungsstränge sich immer stärker verflechten, wird auch das Buch immer spannender.

Sprachlich fand ich es nicht überragend, eher manchmal ein bisschen pathetisch, und so richtig ans Herz gewachsen ist mir diesmal keine der Figuren. Angenehme Lektüre war das Buch aber allemal und ein netter Abschluss der Trilogie.

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#1 Rezensent
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Einige Monate sind vergangen, seitdem Ajana, Keelin, Inahwen und ihre Getreuen gegen Vhara, die Hohepriesterin des Blutgottes, kämpften und Nymath vor den schrecklichen Feuerdämonen retteten. Auch die schützenden Nebel braucht es nicht mehr, denn die kriegerischen Uzoma haben sich mit den Menschen Nymaths verbündet und treiben nun regen Handel mit ihnen. Ajana sehnt sich immer mehr in ihre Welt zurück, Doch der Frühling naht und das Weltentor, der uralte Baum Ulvars, bildet Knospen, gewinnt wieder an Stärke. Schon bald soll Ajana die Reise antreten können - hätten die Götter nicht anderes im Sinn: Der Ulvars stirbt und einzig der Götterbaum im fernen Andaurien vermag Ajana noch zu ihrer Familie zu bringen. Also macht sie sich auf die gefahrvolle und verlustreiche Reise in die Höhle des Löwen, denn in Andaurien herrscht der Blutgott.

In "Die Schattenweberin" verlagert sich langsam das Geschehen von Nymath in das geheimnisvolle Andaurien mit neuen "alten" Völkern, faszinierenden Katzenwesen und unbekannten Gefahren. Schon der Anfang mit Monika Feltens bildhafter Sprache ist wie ein Nachhausekommen zu Freunden. Das Wiedersehen mit Ajana und Keelin ist zwar noch etwas von Geschehnissen aus "Die Feuerpriesterin" überschattet, doch es ist einfach schön, wieder in Nymath gewesen zu sein.

Auch im dritten und letzten Teil der Saga "Das Erbe der Runen" hält die Autorin einige Überraschungen für den Leser bereit und spart nicht an menschlichen Verlusten, die man so sicher nicht erwartet hätte. Doch es ist nicht Monika Feltens Art, ohne Hintergrund sterben zu lassen und so fügt sich jeder Tod harmonisch in die Handlung - was natürlich nicht weniger traurig stimmt. "Die Schattenweberin" ist nicht ganz so spannend wie der Vorgänger, sorgt aber mit boshaften Cliffhangern am Ende der einzelnen Kapitel für atemloses Nägelknabbern. Neben unseren altbekannten Helden tauchen viele neue Charaktere auf, die geschickt wie in einem Schachspiel positioniert werden und dem aufregenden Finale entgegenstreben.

Sehr gut geraten ist das Ende: Es ist wunderbar melancholisch, etwas traurig, voller Hoffnung und ein kleines bißchen offen für die Zukunft. Zwar ist bisher noch keine Fortsetzung von der Autorin geplant, aber ich bin sicher, dass viele Fans sich über ein Wiedersehen freuen würden. Auch ich bin etwas schwermütig, weil die Reise durch Nymath und Andaurien nun ein Ende hat, aber ich freue mich auch schon wieder auf nächsten Bücher von Monika Felten.

Die Ausstattung ist leider nicht ganz so hochwertig wie bei den beiden Vorgängern: Zum einen fehlte mir die wunderbare CD, gesungen von Anna Kristina. Zum anderen wurden die Karten (eine von Nymath und eine zusätzliche von Andaurien) in Silberschrift auf gelbem Hintergrund gestaltet, weshalb sie etwas schwer lesbar sind. Natürlich ist auch wieder ein Anhang mit den Namen der Protagonisten und eine Übersicht über die Völker vorhanden.

Eine wunderbare Trilogie findet in "Die Schattenweberin" ihren würdigen Abschluss.

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