Christoph Hardebusch: Die Schlacht der Trolle

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Christoph Hardebusch: Die Schlacht der Trolle
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453532700

Informationen zum Buch

Seiten
715

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Tief in der Welt, verborgen unter Fels und Stein, lag der Dunkelgeist in tiefem Schlaf.

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Aus den Tiefen der Berge dringen schreckliche Nachrichten in die Menschenwelt. Eine gigantische Trollkriegerin hat die Macht an sich gerissen und alle, die sich ihr in den Weg stellen, werden vernichtet: Menschen, Zwerge, selbst Trolle, die ihr die Gefolgschaft verweigern. Nun liegt es an dem jungen Krieger Sten und einer kleinen Gruppe aufrührerischer Trolle, sich der dunklen Bedrohung zu stellen.

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Die Schlacht der Trolle

Nach dem spannenden ersten Buch war ich schon ganz gespannt auf den zweiten Teil und nach den ersten paar Seiten habe ich mich schon wieder ganz vertraut in der Welt der Trolle und Wlachaken gefühlt. Viele Gesichter waren mir vertraut und es war schön, wieder von ihnen zu lesen, aber auch neue waren zu entdecken und darunter hat besonders Kerr der junge Troll, sehr viel Spaß gemacht. Durch seine Wissbegierde beleuchtete er die Welt der Menschen sehr lustig aber auch sehr treffend.

Mit ihm und Pard begleiteten wir Sten auf der Suche nach Hilfe gegen Anda, die sich auf einem tödlichen Kampfzug gegen Menschen und Trolle befand. Dabei trafen wir auch die Elfen wieder und kamen dabei durch interessante Gespräche und Legenden-Erzählungen der Welt, in der wir uns befanden, ein Stück näher. Die steigende Bedrohung, die das ganze Land betraf, war gut zu spüren, dabei blieb es lange rätselhaft, wie sie es schaffen, gegen die böse Macht ankämpfen zu können, die nicht nur das Leben der Trolle bedrohte, sondern auch die Menschen. Denn nicht nur in der dunklen Unterwelt gab es Probleme, auch oben braute sich Unheil zusammen, da Wlachkis und Masriden in den Krieg zogen. Dies führte zu gefährlichen Situationen, in denen man um die ein oder andere vertraute Person bangen musste.

Gleichzeitig tauchte eine andere vertraute Person wieder auf: Sargan. War er mir im ersten Teil schon suspekt, so konnte ich ihn auch hier wieder nicht gleich fassen, was einen weiteren Unruhefaktor ergab.

Wir verfolgten also mehrere Handlungsstränge aus unterschiedlicher Sicht geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn die Perspektivwechsel haben auch die jeweiligen Gedanken der Einzelnen immer deutlich gemacht und ich erlebte die Charaktere dadurch stärker mit, als bei einer allgemeinen, einseitigen Erzählweise.

Diese Wechsel erzeugten auch eine große Spannung, ging es doch im spannendsten Moment erst mal an einem anderen Ort weiter. Dabei waren die im Buch befindlichen Karten sehr hilfreich, um ungefähr zu wissen, wer sich gerade wo befand, immer in der Hoffnung oder auch der Angst, dass sie irgendwann zusammentreffen.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, ich habe mich wieder sehr wohl gefühlt in dieser doch recht dunklen und zerissenen Welt und ihren Bewohnern.

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"Die Schlacht der Trolle" ist zeitlich ein Jahr nach dem Vorgängerband "Die Trolle" angesiedelt. In Wlachkis herrscht ein trügerischer Friede zwischen den Wlachaken und Masriden. Sten, der menschliche Held des ersten Bandes lebt mit seiner Frau Vicina auf der Burg seiner Vorfahren und versucht, die Erinnerungen an den Krieg abzuschütteln. Doch unter der Erde braut sich neues Unheil zusammen: Die Trollin Anda hat sich seltsam verändert, und versucht, alle Trolle unter ihre Kontrolle zu zwingen. So ist es an dem Trollkrieger Pard und an Druans Schüler Kerr die Überlebenden an die Oberfläche zu führen, wo Sten alles andere als begeistert von dem Auftauchen der Trolle ist.

Der zweite Band der Troll-Saga ist meiner Ansicht nach in sich geschlossener und sprachlich auf einem höheren Niveau als Band 1. Der Autor erzählt stringent eine klassische Epic Fantasy-Geschichte, in der diesmal neben einer Vielzahl menschlicher Charaktere auch die Trolle und die Beschreibung ihrer Lebensweise nicht zu kurz kommen. Dabei hat das Buch trotz einer ansehnlichen Seitenzahl nur wenige Längen, und die einzelnen Handlungsstränge werden am Schluss sauber zusammengeführt, auch wenn es kein allumfassendes Happy-End gibt. Insgesamt eine durchweg spannende & unterhaltsame Lektüre.

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Christoph Hardebusch – Die Schlacht der Trolle

Die Fortsetzung des spannenden Fantasyabenteuers die Trolle beginnt sogleich mit einer erschreckenden Szene. Die Trolle haben einen neuen Feind. Nicht die Zwerge, sondern jemand aus ihren eigenen Reihen macht Jagd auf Stammesbrüder. Grausam verstümmelte und zu Tode gehetzte Trolle liegen in den tiefen Tunneln der Trollwelt. Doch warum?

Etwa ein Jahr nach dem Şten in einem Käfig gefangen im Wald ausgesetzt wurde, und gemeinsam mit den Trollen gegen die Masriden zog, ist endlich Frieden in Wlachkis eingezogen. Şten lebt mit seiner Gemahlin Viçinia glücklich auf der Burg seiner Ahnen. Er bestellt seine Felder und trotzt den unwirtlichen Launen der Natur. Mit seiner neuen Rolle scheint er sich jedoch nicht richtig anzufreunden, da er jede sich bietende Gelegenheit nutzt, die Eintönigkeit zu unterbrechen.

Die Herrscherin der Wlachaken Ionna schickt zur Gründung eines Bündnisses eine Gesandtschaft zu Marczeg Bekesar dem Herrscher über das Cireva. Ştens Schwester Flores und Viçinia führen die Gesandtschaft an. Als sie jedoch auf der Burg ankommen werden sie gefangen genommen. Tamar, der Sohn des Marczeg Bekesar trifft kurz nach der Gesandtschaft ein und bringt keine gute Kunde. Im Norden wurden Dörfer von Trollen überfallen.

Nach und nach entwickelt sich eine spannungsgeladene Konstellation, bei der auch das Wetter eine wesentliche Rolle spielt, denn über und unter der Erde braut sich etwas zusammen, um sich schließlich in einem Sturm zu entladen.

Dem Autor gelingt eine spannende Fortsetzung, und wieder einmal wird der Leser mit den Schicksalen der einzelnen Figuren verbunden. Das Rätsel um die Verwandlung einiger Trolle zu unbezwingbaren Gegnern, die Flucht vor diesen grausamen Kreaturen und die entscheidende Schlacht über der Erde führen dazu, dass die 700 Buchseiten sehr schnell zusammenschmolzen. Die Lebensweise und die Einstellung der Trolle zu ihrer Umwelt führten den Leser in eine neue Welt und zeigten diesmal viel mehr aus dem Leben der Trolle, als im Vergleich dazu im ersten Band. Dafür war die Rolle der Zwerge und die der Elfen sehr gering, was aber überhaupt nicht störte.

Die Ausstattung des Buches ist wieder sehr gelungen. Ein klasse Titelbild, das für viele Szenen im Buch stehen könnte, ein wenig angelehnt an das Bild des ersten Bandes, und doch passend zum Titel. Es gibt eine weitere Karte von den unterirdischen Gängen der Trolle, die das Verfolgen der Trollbewegungen sehr erleichterte und Spaß machte, zu sehen, was die Trolle demnächst wohl erwarten wird. Dazu ein übersichtliches Personenregister geordnet nach Trollen, Masriden, Wlachaken und anderen Charakteren.

Insgesamt ein dem Fantasyfan sehr zu empfehlendes Buch, das neugierig macht auf weitere Bücher des Autors. Vielleicht bekommen wir als Leser unseren Wunsch erfüllt, ein Buch über das benachbarte Dyrische Imperium, welches dem Autor bereits viel Recherchearbeit abverlangte.

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