Caragh O'Brien: Die Stadt der verschwundenen Kinder

Caragh O'Brien: Die Stadt der verschwundenen Kinder

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Caragh O'Brien: Die Stadt der verschwundenen Kinder
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Birthmarked
ET (Original)
2010
ISBN-13
9783453528000

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Im Halblicht der ärmlichen Hütte zwang sich die Frau, ein letztes, qualvolles Mal zu pressen, und das Baby glitt heraus, in Gaias griffbereite Hände.

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Handlungsort

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Es ist eine unbarmherzige Welt, in der die sechzehnjährige Gaia aufwächst. Alles ist streng rationiert und jeder träumt von einem besseren Leben. Das ist jedoch nur wenigen Auserwählten vorbehalten, die in einer geheimnisvollen Stadt leben, der Enklave, hinter einer unüberwindlichen Mauer. Alle anderen müssen sich mit dem zufriedengeben, was die Enklave ihnen zuteilt. Der Preis dafür ist hoch: Jeden Monat müssen die ersten drei Neugeborenen an der Mauer abgegeben werden. Wer sich weigert, wird mit dem Tod bestraft, besonders Hebammen wie Gaia und ihre Mutter. Doch dann werden eines Tages Gaias Eltern verhaftet. Für das junge Mädchen zerbricht eine Welt, und sie beginnt Fragen zu stellen: Was geschieht mit den verlorenen Kindern? Als Gaia auf der Suche nach Antworten heimlich die verbotene Stadt betritt, beginnt für sie ein Abenteuer voller Gefahren, und sie macht eine Entdeckung, die das Schicksal der Kinder und die Zukunft der Menschen für immer verändern wird ...

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Caragh O'Brien entwirft in ihrer Geschichte das Bild einer Gesellschaft etwa 400 Jahre in der Zukunft. Auch wenn das Leben innerhalb der Enklave für die armen Menschen vor der Mauer zunächst durchaus gut erscheint ist es doch nicht alles Gold was glänzt. Die Welt ist eine seltsam anmutende Mischung aus vertrauter Modernität in Form von Computern, Fernsehen, Strom, fließendem Wasser (innerhalb der Mauern versteht sich) und archaisch anmutenden Regeln und Bestrafungen gewürzt mit nur wenig Weiterentwicklung. Dadurch wirkt es auch eher wie eine grober Entwurf als wie eine detaillierte Ausarbeitung, die ich mir manchmal gewünscht hätte. Und trotzdem beschreibt Caragh O'Brien genug das wir die dystopischen Züge dieser Gesellschaft erkennen können. Eine Gesellschaft, die auf die armen Menschen vor ihren Toren hinabblickt, sie dumm hält, aber trotzdem deren Babys braucht. Warum? Natürlich erfahren wir das in dem Buch, aber erst später.



Die Sprache ist nicht sonderlich anspruchsvoll, aber die meiste Zeit über sehr flüssig zu lesen. Fast von Anfang an kommt Spannung auf, doch leider kann sich diese Spannung bei mir nicht ganz bis zum Ende - und das trotz der sich überstürzenden Ereignisse - halten. Das Ende ist dabei kein offenes Ende mit Cliffhanger, doch trotzdem habe ich das Gefühl das hier ein rechter Abschluss fehlt. Natürlich könnte man jetzt sagen "Das ist das Leben" ... wann gibt es schon im Leben einen Abschluß à la "Und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende"? Die Autorin arbeitet jedoch laut ihrer Homepage an einer Fortsetzung.



Die Figuren sind nicht sonderlich tiefgründig, was ich für ein Jugendbuch aber noch durchaus in Ordnung finde. Etwas unrealistisch finde ich allerdings das diverse Figuren in dem Buch Gaia sofort freundlich weiterhelfen und man kaum einmal misstrauisch werden muss. Dabei habe ich eher das Gefühl das die Autorin das so eingebaut hat weil sie Menschen braucht, die Gaia helfen, als das die Figuren dabei eine echte, tiefere Motivationen hegen. Die genannten Motive sind mir jedenfalls, ähnlich wie die Charakterzeichnung zu oberflächlich. Caragh O'Brien schafft es dafür immerhin, dass ich mit Gaia - die wir die ganze Geschichte über nicht verlassen - mitfiebern und mitfühlen kann. Das ist also ein Pluspunkt, denn Bücher müssen mich vor allem emotional ansprechen können, damit ich auch über Kritikpunkte hinweg sehen kann.



Mein Fazit: Zum Schluss hätte ich sicher noch die ein oder andere weitere Kritik. Ab und an fielen mir Punkte auf, die nicht ganz logisch waren. Trotzdem hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen und ich habe es schnell gelesen. An der Fortsetzung bin ich jedenfalls interessiert.

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