Christoph Hardebusch: Die Trolle

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Christoph Hardebusch: Die Trolle
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453532373

Informationen zum Buch

Seiten
700

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
In den Eingeweiden der Welt, weit unter dem Land, herrschten ewige Wärme und Dunkelheit.

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Sie denken, Sie kennen alle Völker der Fantasy? Sie haben mit Stan Nicholls' Orks Schlachten geschlagen, sind mit den Zwergen von Markus Heitz durch unterirdische Gänge gehuscht und haben mit Bernhard Hennens Elfen das Böse besiegt. Doch tief in der Dunkelheit lauert noch etwas: Wesen, die der Schrecken vieler Legenden sind, Wesen, deren Name nur geflüstert werden darf...

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Ein Buch für Fantasy Fans! Die Story ist einfach spannend und nachvollziehbar. Besonders gefallen hat mir das öftere Wechseln zwischen den Charakteren, sodass es nie langweilig wurde und man sich immer auf das nächste Mal gefreut hat, wenn man gerade nicht gelesen hat. Herr Hardebusch hat so toll geschrieben, dass man sich wirklich jede Szene im Kopf bildlich vorstellen konnte. Auch ist das Buch etwas für die Optik, da die Titelbildgestaltung sofort das Feeling für die Geschichte gibt.

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Ausgesetzt im Dunkel des Waldes, an einem Ort, an den sich kein normaler Mensch freiwillig wagen würde, eingezwängt in einen eisernen Käfig, der knapp über dem Boden baumelnd aufgehängt wurde. In dieser misslichen Lage lernen wir Şten kennen. Und schon tauchen unheimliche Wesen auf, erbärmlich stinkend, von riesenhaftem Wuchs und roher unbändiger Kraft. Die Trolle. Kreaturen längst vergangener Tage, Menschenfresser. Sie finden Şten in seinem Pferch, nehmen ihn mit, als ihren Gefangenen und Führer durch die für sie unbekannte Welt über der Erde. Doch bald schon sind sie auf Şten angewiesen, und ein zunächst dürftiges Bündnis entwickelt sich zu tiefer Freundschaft und Vertrauen.

Der Leser begleitet Şten und die Trolle durch das Land Wlachkis, auch genannt Ardoly. Dabei wird klar, dass das oberirdische Land seit langer Zeit unter dem Kampf der unterdrückten Wlachaken gegen die Eindringlinge die Masriden leidet, während unter der Erde ein unerbittlicher Kampf zwischen Zwergen und Trollen stattfindet. Die tyrannischen Masriden scheinen sich durch ein Abkommen mit den Zwergen eine unbesiegbare Armee aufgebaut zu haben. Und die Zwerge werden durch einen menschlichen Zauber den Trollen überlegen. Ja die Zwerge stehen kurz davor die Trolle auszurotten. An diesem Punkt treffen Abgesandte der Trolle auf den wlachkischen Freiheitskämpfer Şten. Und ihr Bündnis könnte die erschreckende Lage bessern, wenn es dafür noch nicht zu spät ist.

Der Autor verwickelt den Leser geschickt in die unlösbar scheinende Lage der letzten freien Wlachaken gegen den übermächtig scheinenden Gewaltherrscher Zorpad, den Anführer der Masriden. Die bedauerliche Aussicht auf den Untergang der Trolle, erweckt das Mitgefühl des Lesers für diese Wesen. Die mehr als 750 Seiten lesen sich durch die einfache Sprache und die relativ kurzen Sätze recht flüssig. Dazu trägt auch die fortwährend hohe Spannung bei, so dass es nur wenige Längen gibt. Sehr amüsant gestalten sich die Dialoge und besonders spannend ist die Nebenhandlung des Abenteurers Sargan, der ganz eigene Pläne verfolgt.

Die Handlung ist sehr chronologisch aufgebaut. Es gibt keine großen zeitlichen Sprünge, ein paar Rückblicke, die für das Verständnis der Lage wichtig sind und den Charakter einzelner Figuren verdeutlichen. Der Ausgang des Kampfes und damit das Handlungsende ist recht früh vorhersehbar, obwohl noch ein paar kleine Überraschungen auf den Leser warten. Der Schluss ist etwas kurz geraten, nach knapp 700 Seiten bleiben für die entscheidende Schlacht nicht mehr viele Seiten. Dennoch löst sich alles gut auf und lässt Freiraum für eine Fortsetzung.

Der Titel verspricht Einblicke in das Leben der Trolle, die vereinzelt auch im Buch vorkommen, jedoch sind die Betrachtungsweisen der Trolle, was sie denken, wie sie bestimmte Situationen beurteilen, ihr Alltagsleben usw. viel zu kurz, eigentlich nur angerissen. Die Fortsetzung lässt auf mehr hoffen.

Das Buch ist trotz seines Umfanges recht handlich und erstaunlich leicht. Es gibt Karten des Landes und der Hauptstadt, dazu auch eine Übersicht über die handelnden Figuren. Ein Prolog und ein Epilog runden die Geschichte ab.

Insgesamt überzeugt das Buch mit einer durchdachten Handlung, die obwohl vorhersehbar doch einige Überraschungen bereithält. Ich vergebe nur 4 Leseratten wegen der leichten Diskrepanz zwischen Titel und Inhalt, es fehlte meines Erachtens der konkrete Bezug zu den Trollen, die laut Titel Gegenstand des Buches sein sollten.

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Ausgesetzt im Dunkel des Waldes, an einem Ort, an den sich kein normaler Mensch freiwillig wagen würde, eingezwängt in einen eisernen Käfig, der knapp über dem Boden baumelnd aufgehängt wurde. In dieser misslichen Lage lernen wir Sten kennen. Und schon tauchen unheimliche Wesen auf, erbärmlich stinkend, von riesenhaftem Wuchs und roher unbändiger Kraft. Die Trolle. Kreaturen längst vergangener Tage, Menschenfresser. Sie finden Sten in seinem Pferch, nehmen ihn mit, als ihren Gefangenen und Führer durch die für sie unbekannte Welt über der Erde. Doch bald schon sind sie auf Sten angewiesen, und ein zunächst dürftiges Bündnis entwickelt sich zu tiefer Freundschaft und Vertrauen.

Zum Buch muss ich sagen, dass es einen sehr schönen, leicht zu lesenden Schreibstil hatte. Die Mischung aus Information und Spannung, Action und Humor, Erklärung und Handlungsfortgang fand ich sehr gelungen. Die Gesichte war in sich abgeschlossen, auch wenn am Ende einige Fragen offen bleiben. Ein klitzekleines Mankow hätte ich jedoch: ich persönlich hätte gern ein paar mehr Informationen zu den Trollen und deren Lebensweise bekommen, auch wenn die Abschnitte über die Zwerge nur kurz waren (was ich auch ganz klasse fand!) hatte man doch hier noch mehr Einblick in Leben und Lebensraum. Aber ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, vielleicht bringt ja der 2. Teil mehr dazu.

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