Stephan R. Bellem: Die Wächter Edens

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Stephan R. Bellem: Die Wächter Edens
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783800095483

Informationen zum Buch

Seiten
302

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Das Echo der Schritte drang immer lauter an sein Ohr.

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Handlungsort

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Die junge Journalistin Arienne stößt auf eine grauenerregende Mordserie an Obdachlosen. Die Opfer sind immer bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Doch die Polizei will der Sache nicht nachgehen. Je mehr Nachforschungen Arienne anstellt, desto mehr wird ihr bewusst, dass die Morde Teil einer uralten Fehde sind. Und plötzlich gerät sie zwischen die Fronten eines Krieges, der schon seit Ewigkeiten tobt. Als der Schweizergardist Antonio plötzlich in eine kleine Kirche mitten in Deutschland geschickt wird, ahnt er nicht, dass sich dahinter das größte Abenteuer seines Lebens verbirgt. Doch schon bald nagt die Frage an ihm, ob er dem charismatischen Vincent wirklich vertrauen kann, oder ob der Mann nicht einer eigenen, dunklen Agenda folgt.

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Interessante Thematik, gute Ideen, leider zu hastiger Schluss

Die junge Journalistin Arienne ist fest davon überzeugt, einer Mordserie an Obdachlosen auf der Spur zu sein, sie glaubt nicht daran, dass die Opfer sich alle selbst angezündet haben. Mit der Unterstützung durch ihren Kollegen Tom kommt sie einer Verschwörung von Engeln und Dämonen auf die Spur, die ganz besonders sie nicht unberührt lassen wird...
Der Schweizergardist Antonio wird zu einer speziellen Einheit versetzt, den Paladinen, die im Dienste Gottest und der Kirche die Menschen vor Dämonen schützen. Doch er kann nicht umhin, sich Gedanken darüber zu machen, ob er Vincent so bedingungslos folgen kann, wie andere es tun...

Die beiden Hauptfiguren Arienne und Antonio zeigen sich von Anfang an von einer grundsympathischen Seite. Besonders bei Arienne interessiert man sich sehr bald für die Hintergründe ihrer Vergangenheit und welche Auswirkungen das noch auf die weitere Geschichte haben wird. Es ist auch einmal eine erfrischende Abwechslung, dass eine journalistische Hauptperson ausnahmsweise mal noch nicht super erfahren und Star ihrer Abteilung ist.
Während Arienne von dieser Seite versucht, Licht in die Sache zu bringen, wird der Leser auf der anderen Seite von Antonio eingeführt, wird zusammen mit ihm in eine neue Welt voller Geheimnisse eingeweiht. Gerade durch diese zwei unterschiedlichen Seiten kommt durchaus Spannung auf. Vor allem, weil recht bald die Frage im Raum steht, wann sie aufeinandertreffen werden.
Der Konflikt zwischen den beiden Engeln Vincent und Nathan wird sehr schön stückweise aufgebaut, allerdings war es zumindest für mich sehr schnell klar, auf welcher Seite meine Sympathien lagen.

Der Handlung gelingt es, ohne allzu große Konzentration auf Religiosität einige grundlegende Fragen aufzuwerfen: Über den Glauben an sich, das Gewissen. Welches Handeln im Dienste einer guten Sache ist gerechtfertigt? Wer darf geopfert werden, um andere zu beschützen? Auch die Frage nach dem Paradies wird zur Sprache gebracht. Allerdings komme ich dann gerade hier zu meinem großen Kritikpunkt: Dem "Showdown", der Auflösung am Ende. Hier wären durchaus noch einige Seiten mehr nötig gewesen, um es glaubwürdig rüber zu bringen. Zwar kann ich zwischen den Zeilen zum Teil erkennen, worauf der Autor hinauswollte (und in der offiziellen Leserunde wurde ein Großteil davon auch bestätigt), aber in dieser Kürze und Abruptheit ist es für mich nicht schlüssig nachvollziehbar.

Dennoch würde ich das Buch durchaus empfehlen. Dank interessanter, sympathischer Charaktere, einer flüssigen, angenehmen Sprache, guten Ideen, einer spannenden Handlung hat es sich wunderbar lesen lassen und besonders die gemeinsame Leserunde mit dem Autor hat auch noch viel zum tieferen Verständnis an einige Stellen beigetragen.

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(Aktualisiert: 22 Februar 2012)
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Etwas mehr Tiefe wäre schön gewesen!

Zum Inhalt:
Arienne ist Reporterin und verfolgt schon seit längerem eine Serie mysteröser Morde an Obdachlosen, bei denen ihr ein gemeinsames Muster aufgefallen ist. Beim jüngsten Mord erhält sie nun Unterstützung in Form des erfahrenen Polizeireporters Tom. Obwohl Ari erst skeptisch ist, tun die beiden sich für die Ermittlungen zusammen.

In einem parallelen Handlungsstrang lernen wir eine geheimnisvolle Gruppe kennen. Eigentlich möchte ich hier gar nicht mehr schreiben, um nicht zu viel zu verraten. Durch einen Neuling in dieser Gruppe wird dem Leser alles wunderbar erklärt, wobei sich von Anfang an eine ganze Reihe Fragen auftun.

Meine Meinung:
Für mich waren „Die Wächter Edens“ das erste Buch, das ich von Stephan R. Bellem gelesen habe. Obwohl mich dieses Buch inhaltlich nicht gänzlich überzeugt hat, wird es nicht das letzte gewesen sein, denn der Schreibstil und die Ideen haben mir gut gefallen.

Mein größter Kritikpunkt ist die Länge des Buches – ich fand es nämlich einfach zu kurz und daher blieben für mich die Charaktere zu oberflächlich. Gerade bei den skurrilen Nebenfiguren wurde so einfach viel Potential verschenkt, diese tauchen meist nur einmal kurz auf und das war es dann. Bei den Hauptcharakteren war es besser, aber auch hier hätten die Konflikte und Entscheidungen detaillierter geschildert werden können.

Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt und freue mich darauf, es mit einem anderen Buch von Stephan noch einmal zu probieren!

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Leider zu kurz

Die Geschichte wirft den Leser gleich mitten ins Geschehen und lässt ihn eine Hinrichtung mitverfolgen, die gleich eine etwas dunkle und unheimliche Atmosphäre entstehen lässt. Der Beginn war also äußerst vielversprechend und auch der weitere Verlauf der Handlung war spannend und temporeich zu lesen. Leider zog das Tempo dann im letzten Drittel etwas zu viel an und und es ging mir am Ende alles ein bisschen zu schnell und ich hätte mir einige Seiten mehr gewünscht, um die Vorgänge noch mehr zu erklären und zu vertiefen. So blieben einige Dinge am Schluss etwas unverständlich und es wurde die Chance vertan, bei dem ein oder anderen Charakter dessen Motivation bzw. dessen Entwicklung noch deutlicher zu machen.

Insgesamt blieben auch leider die Figuren etwas blass, was auch ein Grund ist, warum ich mir mehr Seiten für die Geschichte gewünscht hätte. Ich hätte mir mehr Hintergrundinformationen über die Paladine und ihre Arbeit/Gründung gewünscht und gerne mehr über die beiden Engel und ihre Gedanken und ihre gemeinsame Vergangenheit erfahren. Zudem gab es einige überraschende Nebencharaktere, die so einen starken Eindruck auf mich machten, dass ich gerne noch mehr von ihnen gelesen hätte, die aber leider nicht mehr weiter ausgebaut wurden. So war Arienne die einzige, von der man etwas mehr erfahren durfte und ein bisschen auch Toni, denn aus der Sicht dieser beiden Charaktere wurde die Geschichte erzählt.

Trotzdem hat mir der Roman und die Idee dahinter sehr viel Spaß gemacht und ich habe ihn sehr gerne gelesen. Der klare und temporeiche Schreibstil gefiel mir sehr gut. Unterschiedliche und z. T. überraschende Figuren und unheimliche Geschehnisse sorgten für Spannung und einen leichten Gruseleffekt, aber auch der Humor kam nicht zu kurz. Ein paar Momente, die zum Nachdenken anregten, haben mir auch gut gefallen. So kann ich nur bedauern, dass den Figuren und der Handlung nicht etwas mehr Zeit gegeben wurde, denn das ist das einzige, was mir hier gefehlt hat.

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