Bewertungsdetails

Fantasy & Phantastik 1583
Tod aus den Schatten
Gesamtbewertung
 
4.7
Plot / Unterhaltungswert
 
5.0
Charaktere
 
5.0
Sprache & Stil
 
4.0
Mia Corvere hat alles verloren. Ihr Vater wurde als Verräter hingerichtet, ihre Mutter zusammen mit ihrem kleinen Bruder, der kaum mehr als ein Säugling war, in ein Verlies gesperrt. Mia selbst entkam nur durch ein bisschen Glück und die Hilfe einer geheimnisvollen Kreatur dem Tod. Zusammen mit Herr Freundlich, der Schattenkatze in ihrem Schatten, die keine Katze ist, kämpft Mia fortan ums Überleben und ihre Rache. Doch die Männer, die den Untergang ihrer Familie herbeiführten, sind mächtig, und nur, wenn Mia eine richtige Assassine der heiligen Mutter wird, hat sie eine Chance. So macht sich Mia auf den Weg zur „Roten Kirche“, um dort dem mächtigsten Assassinen-Orden beizutreten und eine „Klinge“ zu werden.

Dieser erste Band zu Jay Kristoffs „Nevernight“-Trilogie wartet direkt mit einem mysteriösen Erzähler auf, der uns die Geschichte der Mia Corvere erzählt. Danach gibt es einen schnellen Einstieg in die Geschichte, die in zwei parallelen Zeitlinien verläuft. So erfährt man, was in Mias Gegenwart und in ihrer Vergangenheit passiert, um sie schließlich in ihre Zukunft zu führen. An ihrer Seite immer die Schattenkatze, die ihr Rat gibt und ihr mit ihren Fähigkeiten zur Seite steht und Mia zu dem macht, was man als „Dunkelinn“ bezeichnet.

Die Jahre ihrer Ausbildung und der Einfluss von Herr Freundlich haben Mia zu einer toughen Protagonistin gemacht. Sie ist clever und stark, lässt sich nicht unterkriegen und arbeitet beharrlich auf ihr Ziel hin. Ich mochte sie als Protagonistin sehr gerne, und auch die anderen Charaktere waren klasse. Vor allem, nachdem Mia endlich die „Rote Kirche“ gefunden hat, und dort ihre Ausbildung beginnt. Die Schüler sind alle ganz unterschiedlich und es ist gar nicht so leicht zu entscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Denn wem kann man schon trauen an einem Ort voller Assassinen oder solchen, die es werden wollen?

Die Story entwickelt sich sehr spannend und auf verschiedenen Ebenen. Obwohl man einige Sachen vermuten konnte, lag ich mit einigen Vorhersagen am Ende doch gewaltig daneben, was mich als erfahrenen Leser immer wieder sehr freut. Es war fast durchgehend spannend, mit kleinen Spitzen und es gab auch einige Rätsel, die mich als Leser fasziniert haben. Die Charaktere haben gut miteinander interagiert und die Mischung fand ich hier wirklich sehr gelungen. Einigen ist es vielleicht ein bisschen zu blutig, aber hier geht es schließlich um die Geschichte einer Assasine, daher war es für mich sehr passend. Trotz der jugendlichen Protagonistin würde ich das Buch aber eindeutig als Erwachsenenlektüre einordnen.

Gefallen hat mir auch Jay Kristoffs eher ungewöhnlicher Erzählstil. Nicht nur sein Erzähler, sondern auch seine ganze Art zu schreiben waren irgendwie ungewöhnlich, kamen bei mir aber sehr gut an.

Fazit

„Nevernight – Die Prüfung“ ist ein spannender Trilogie-Auftakt, der mich absolut in seinen Bann ziehen konnte. Es gibt reichlich Blut, Tote, eine spannende Geschichte, ungewöhnliche Magie und Protagonisten, welche die Geschichte wunderbar beleben. Ich bin gespannt auf den zweiten Band und hoffe sehr, er lässt nicht allzu lange auf sich warten.
LL
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