Bewertungsdetails

Fantasy & Phantastik 2193
Interessante Thematik, gute Ideen, leider zu hastiger Schluss
Gesamtbewertung
 
3.0
Plot / Unterhaltungswert
 
3.0
Charaktere
 
3.0
Sprache & Stil
 
3.0
Die junge Journalistin Arienne ist fest davon überzeugt, einer Mordserie an Obdachlosen auf der Spur zu sein, sie glaubt nicht daran, dass die Opfer sich alle selbst angezündet haben. Mit der Unterstützung durch ihren Kollegen Tom kommt sie einer Verschwörung von Engeln und Dämonen auf die Spur, die ganz besonders sie nicht unberührt lassen wird...
Der Schweizergardist Antonio wird zu einer speziellen Einheit versetzt, den Paladinen, die im Dienste Gottest und der Kirche die Menschen vor Dämonen schützen. Doch er kann nicht umhin, sich Gedanken darüber zu machen, ob er Vincent so bedingungslos folgen kann, wie andere es tun...

Die beiden Hauptfiguren Arienne und Antonio zeigen sich von Anfang an von einer grundsympathischen Seite. Besonders bei Arienne interessiert man sich sehr bald für die Hintergründe ihrer Vergangenheit und welche Auswirkungen das noch auf die weitere Geschichte haben wird. Es ist auch einmal eine erfrischende Abwechslung, dass eine journalistische Hauptperson ausnahmsweise mal noch nicht super erfahren und Star ihrer Abteilung ist.
Während Arienne von dieser Seite versucht, Licht in die Sache zu bringen, wird der Leser auf der anderen Seite von Antonio eingeführt, wird zusammen mit ihm in eine neue Welt voller Geheimnisse eingeweiht. Gerade durch diese zwei unterschiedlichen Seiten kommt durchaus Spannung auf. Vor allem, weil recht bald die Frage im Raum steht, wann sie aufeinandertreffen werden.
Der Konflikt zwischen den beiden Engeln Vincent und Nathan wird sehr schön stückweise aufgebaut, allerdings war es zumindest für mich sehr schnell klar, auf welcher Seite meine Sympathien lagen.

Der Handlung gelingt es, ohne allzu große Konzentration auf Religiosität einige grundlegende Fragen aufzuwerfen: Über den Glauben an sich, das Gewissen. Welches Handeln im Dienste einer guten Sache ist gerechtfertigt? Wer darf geopfert werden, um andere zu beschützen? Auch die Frage nach dem Paradies wird zur Sprache gebracht. Allerdings komme ich dann gerade hier zu meinem großen Kritikpunkt: Dem "Showdown", der Auflösung am Ende. Hier wären durchaus noch einige Seiten mehr nötig gewesen, um es glaubwürdig rüber zu bringen. Zwar kann ich zwischen den Zeilen zum Teil erkennen, worauf der Autor hinauswollte (und in der offiziellen Leserunde wurde ein Großteil davon auch bestätigt), aber in dieser Kürze und Abruptheit ist es für mich nicht schlüssig nachvollziehbar.

Dennoch würde ich das Buch durchaus empfehlen. Dank interessanter, sympathischer Charaktere, einer flüssigen, angenehmen Sprache, guten Ideen, einer spannenden Handlung hat es sich wunderbar lesen lassen und besonders die gemeinsame Leserunde mit dem Autor hat auch noch viel zum tieferen Verständnis an einige Stellen beigetragen.
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