Bewertungsdetails

Fantasy & Phantastik 2193
Die Auslese - spannend aber brutal
Gesamtbewertung 
 
3.3
Plot / Unterhaltungswert 
 
4.0
Charaktere 
 
3.0
Sprache & Stil 
 
3.0
Inhalt:
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Durch einen grausamen und jahrelangen Krieg wurde fast das komplette Ökosystem zerstört und die Menscheit nahezu ausgelöscht. Jahre nach dem Krieg versuchen die verbliebenen Menschen, die Welt wieder ein bisschen besser zu machen. Die Natur zu regenerieren um Lebensraum zu schaffen und Nahrung anzubauen.
Cia ist 16 Jahre alt und in der Five Lakes - Kolonie aufgewachsen. Jedes Jahr werden die Besten des Abschlussjahrganges aus allen Kolonien ausgewählt, um an der Auslese der Regierung teilzunehmen. Den Prüfungsbesten wird ein Platz an der Universität zur Verfügung gestellt. Cia's größter Traum ist es, einen von diesen begehrten und rar gesähten Plätzen an der Universität zu ergattern. Ihr ganzes Leben hat sie darauf hin gearbeitet. Doch bald schon erfährt sie, was es mit der Auslese wirklich auf sich hat und wie schwer es sein wird, diese zu bestehen...

Meine Meinung:
Anfangs kam ich nicht umhin, diese Geschichte mit der Trilogie "Die Tribute von Panem" zu vergleichen. Doch schon bald stellte sich heraus, dass die Welt zwar ähnlich aufgebaut ist, uns die Geschichte allerdings in eine ganz andere Richtung führen wird.
Das Buch liest sich sehr flüssig und es ist spanned, aber auch sehr brutal. Fast schon zu brutal, meiner Meinung nach. Die Auslese glich regelrecht einem Gemetzel.
Die Charaktere waren zwar ganz nett beschrieben, aber so richtig nah kam mir keiner von ihnen. Tomas, gutaussehend, klug und liebenswert. Cia, superschlau, total talentiert und ein richtiger Überflieger. Klar, nur die Besten werden zu dieser Auslese ausgewählt, aber als Cia dann schon spüren kann, wie sie beobachtet wird und noch so ein paar andere Dinge perfekt und ohne Probleme löst, war mir das ein bisschen zu viel des Guten... Die Liebesgeschichte war ganz nett, aber so richtig verzaubert hat sie mich nicht. Es gab ein paar überraschende Wendungen und die Geschichte wird zum Ende hin immer rasanter, aber auch brutaler.

Alles in allem fand ich das Buch ganz unterhaltsam, auch wenn ich ein wenig das Gefühl hatte, dass die Autorin nur durch die eingestreuten Gewalttaten Spannung erzeugen konnte. Die Welt, das zerstörte Ökosystem und die Versuche, dieses wieder herzustellen, fand ich dagegen sehr gelungen. Gerne würde ich darüber noch etwas mehr erfahren. Ebenso wie über die Charaktere, allen voran Will. Außerdem würde mich interessieren, ob Cia tatsächlich nie wieder nach Hause zurück kann, oder ob sie noch Gelegenheit haben wird, ihre Familie und Freunde wieder zu sehen.

Glücklicherweise lässt die Autorin zwar einige Fragen offen, die Geschichte endet aber nicht mit einem fiesen Cliffhanger.
So richtig gepackt hat mich der Auftakt dieser Trilogie leider nicht. Nichtsdestotrotz war die Geschichte flott zu lesen und ich bin neugierig, wie es weitergehen und was noch so alles passieren wird, so dass ich den zweiten Band bestimmt auch lesen werde.
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