Bewertungsdetails

Fantasy & Phantastik 2830
Die Stadt der besonderen Kinder
(Aktualisiert: 25 März 2015)
Gesamtbewertung
 
4.3
Plot / Unterhaltungswert
 
5.0
Charaktere
 
4.0
Sprache & Stil
 
4.0
Jacob hat sich entschieden. Er wird nicht in seine alte Heimat und damit auch nicht zu seinen Eltern zurückkehren, denn er muss seinen neuen Freunden, den besonderen Kindern, helfen. Schließlich ist er selbst eigentlich einer von ihnen. Sie alle befinden sich nun auf der Flucht und auf der Suche nach einer anderen Ymbryne, der es hoffentlich gelingen wird die Ymbryne der Insel Cairnholm, Miss Peregrine, wieder aus ihrer Vogelgestalt in ihre eigentliche Menschengestalt zurückzuverwandeln. Doch der Weg von der Insel in die Stadt London gestaltet sich schwierig, denn die Gruppe der besonderen Kinder wird verfolgt. Hollows und Wights sind ihnen auf der Spur und haben nur eines im Sinn: Die Kinder und ihre Ymbryne in ihre Hände zu bekommen. Die Gruppe rund um Jacob, Emma, Millard, Enoch, Olive, Hugh und weiteren besonderen Kindern hat allerdings Glück und trifft während der Reise nicht nur auf Personen, die es schlecht mit ihnen meinen, sondern auch auf verständnisvolle und freundliche Menschen. So gelangen die Besonderen nach Überwindung verschiedener problematischer Situationen ins London der 1940er Jahre. Dort beherrscht der Krieg die Stadt und überall lauern Gefahren. Wird es den Kindern gelingen ihr Ziel zu erreichen und Miss Peregrine wiederzusehen?

Dieser zweite Band, der von Ransom Riggs geplanten Trilogie, besticht, wie schon der erste Band, durch seine fantastische Aufmachung und ganz besonders durch die tollen Fotografien, die ganz außergewöhnlich sind und rund um die der Autor seine Geschichte erschaffen hat.
Über die Kinder und ihre Schwächen und Stärken darf der Leser hier vieles erfahren. Jacob wächst über sich hinaus und muss viel Verantwortung innerhalb der Gruppe übernehmen. Die Spannung steigert sich von Seite zu Seite, denn die Kinder stehen unter großem zeitlichen Druck. Irgendwann ist es für Miss Peregrine zu spät und sie wird sich nie wieder verwandeln können, doch so weit darf es nicht kommen.

„Die Stadt der besonderen Kinder“ ist eine fantastische Fortsetzung des ersten Bandes, die eine überraschende Wendung birgt und dem Leser viele spannende Seiten und schaurige Lesestunden verspricht. Wie bei vielen Zeitromanen gilt allerdings auch hier, dass es großer Konzentration bedarf sich auf die mit den Zeitwechseln einhergehenden Probleme einzulassen. Manches scheint hier auch nicht immer logisch. Darüber allerdings darf man gerne hinwegsehen, denn die Geschichte ist einfach außergewöhnlich fantastisch. Man darf nun hoffen, dass der dritte Band ganz bald erscheint und dann auch schnellstmöglich in Deutschland veröffentlicht wird.
IG
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