Kai Meyer: Drache und Diamant

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Kai Meyer: Drache und Diamant
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783785557433

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Einst war die Dunkelheit hier vollkommen.

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Die Drachen bewahren den Schlüssel zur Rettung der Welt. Aber das Geheimnis ihrer Zuflucht wurde aufgedeckt. Nun sammeln sich die Heere im alten China zur letzten Schlacht. Kreaturen, aus Lava geboren, entsteigen den Tiefen der Berge. Riesen erklimmen von Süden her die Gipfel. Himmelskrieger in gewaltigen Luftschiffen nähern sich aus dem Norden. Inmitten des heraufziehenden Krieges verzweifelt Niccolo an seiner Liebe zu Mondkind. Die Drachen könnten das sterbende Mädchen heilen - doch das würde es zu einer tödlichen Gegnerin machen. Derweil stößt Nugua auf das Grab eines Wesens, das vor Äonen die Welt erschuf - und jetzt zur mächtigsten Waffe des Feindes wird.

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In den Himmelsbergen beschützen die Drachen Pangu, das älteste aller Wesen und Weltenerschaffer, vor dem Äther - und doch sind sie selbst mit ihrem Atem dafür verantwortlich, dass ihr Feind zu Pangu findet. Nach und nach finden sich nicht nur Nugua, Niccolo, Mondkind, Feiquin, Wisperwind sondern auch Riesen und die Geheimen Händler mit ihren gewaltigen Luftschiffen zur letzten, alles entscheidenden Schlacht ein. Das Ätherwesen will etwas Neues schaffen und muss dazu erst alles Alte zerstören.

Dieser dritte und damit letzte Teil der Wolkenvolk Trilogie besteht überwiegend aus dem sehr spannenden Endkampf und rückt vor allem die Drachen in den Vordergrund. Dabei gerät aber leider das Wolkenvolk selbst etwas in den Schatten und erhält mit der tapferen Alessia nur wenig Spielraum. Auch Feiquin und Wisperwind kommen meiner Meinung nach etwas zu kurz, sind doch gerade die Szenen der beiden sehr emotional und humorvoll. Niccolo ist der Charakter, der mich am meisten enttäuschte - er entwickelt sich kaum weiter und wirkt in seiner allumfassenden, blinden Liebe zu Mondkind naiv und nervtötend. Der absolute Gegensatz stellt Nugua dar, die sich sogar vor den Drachen behauptet und ihre Stellung im Clan selbstbewusst einnimmt.

Kai Meyer verknüpft chinesische Mythen mit einer spannenden Handlung, lässt aber am Ende den Leser mit einigen offenen Fragen im Regen stehen. Zwar löst der Autor alles sehr elegant und gerade die letzte Szene ist nochmals eine Spannungsspitze, doch die Nichtbefriedigung meiner Neugierde nehme ich ihm etwas übel. Allerdings ist klar: Egal, was Meyer bezüglich dieser betreffenden Szene noch geschrieben hätte - er hätte wohl kaum die Erwartungen seiner Leserschaft erfüllen können, weshalb ich für seinen Mut, gerade diese Fragen unbeantwortet zu lassen, den Hut ziehen muss.

Sprachlich kann der deutsche Bestsellerautor sein Niveau natürlich mit Leichtigkeit halten und zeichnet farbenprächtige Bilder seines imaginären und immer phantastischen China in den Kopf der Leser. Auch die Ausstattung ist wieder gelungen und im Regal nebeneinander stehend sieht die Trilogie fabelhaft aus.

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