Patricia Briggs: Drachenzauber

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Patricia Briggs: Drachenzauber
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Dragon Bones / Dragon Blood
ET (Original)
2002
ISBN-13
9783453523098

Informationen zum Buch

Seiten
800

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Noch ein wenig außer Atem vom Aufstieg, ließ ich mich oben bei den uralten Bronzetoren nieder, die einer meiner Ahnen vor langer Zeit flach in die Wand des höchsten Berges eingesetzt hatte.

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Sie sind die unergründlichsten und geheimnisvollsten Geschöpfe der Fantasy: die Drachen. Gab es sie wirklich oder sind sie nur Produkte überbordender Phantasie? Autoren aller Zeiten machten sie zu Wesen voller Weisheit und Macht, aber auch zum Ausbund des Bösen.

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Ich habe die aus zwei Büchern bestehende englische Originalausgabe gelesen.

Buch 1:

Um sich vor seinem gewalttätigen Vater, dem "Hurogmeten", dem Herren von Burg Hurog zu schützen, spielte Ward die letzten 6 Jahren den Dummkopf. Nun ist sein Vater tot und er muss beweisen, dass er keineswegs ein Idiot, sondern rechtmäßiger Erbe von Titel und Burg ist.

Nicht lebendige Drachen, sondern die Knochen eines toten Drachen sind das Thema dieses Buches, denn sie können eine mächtige magische Waffe sein. Die Autorin hat eine interessante Geschichte gesponnen, um ein Land, indem es zwar Magie gibt, Drachen aber ebenso wie Zwerge schon so lange verschwunden sind, dass die Gründe dafür nur noch in Mythen zu finden sind. Feinde des Reiches wollen mithilfe von mächtiger Magie das Land erobern, während der König nur zusieht. Er ist, wie fast alle Mächtigen in diesem Buch ich-bezogen und denkt eher daran, seine Macht zu sichern, als sie zum Wohle des Landes einzusetzen. So bleibt die Rettung des Landes an Ward hängen, der dazu einige ungewöhnliche Wege gehen muss. Dabei ist ihm sein Ruf als Dummkopf immer wieder im Weg und er muss ständig von neuem Leute von sich überzeugen.

Die Autorin erfindet den Fantasy-Roman nicht neu, hat aber einige originelle Ideen und einen ungewöhnlichen und sympathischen Helden geschaffen, der nicht so sehr als Krieger oder Magier glänzt, sondern als Schauspieler und Taktiker. Ein Großteil des Buches wird aus seiner Perspektive geschildert, einzelne Kapitel, die am Hofe spielen, aus der Sicht dort beheimateter Personen. Personen, die ebenfalls versuchen sich durch Schauspielerei auf einem gefährlichen Pflaster zu behaupten.

Leider ist der Roman etwas kurz geraten. Vom "Abend vor der entscheidenden Schlacht" bis zum Epilog dauert es nur ca. 30 Seiten. Es werden zwar eigentlich alle Konflikte gelöst, so dass das Buch in sich abgeschlossen ist, aber mit 50 Seiten mehr wäre das Ende befriedigender gewesen. So bleibt man etwas unzufrieden zurück, mit dem Gedanken, dass die Autorin es sich mit dem Ende etwas zu leicht gemacht hat.

Buch 2:

Ward hat seine Abenteuer aus "Dragon Bones" gut überstanden und arbeitet nun daran, seine Burg wieder aufzubauen. Zur gleichen Zeit gärt es aber immer noch im Reich, eine Rebellion gegen den König ist geplant. Auch eine alte Freundin Wards ist darin verwickelt, sie muss fliehen - und flieht nach Hurog. Auf diese Weise in die Geschichte verwickelt, muss Ward entdecken, dass der König ein altes Artefakt der Macht besitzt, welches er mit dem Blut von Drachen zum Leben zu erwecken will.

Dragon Blood ist tatsächlich noch kürzer als sein Vorgänger und wieder kommt der Showdown schneller als erwartet. Trotzdem gefällt mir das Ende besser, denn diesmal bleiben weniger lose Enden der Geschichte übrig. Ward ist weiterhin eine sympathische Hauptfigur, seine Motive sind für den Leser nachvollziehbar. Das Konzept der Drachen wird auf eine sehr positive Weise dargestellt, ohne die Verherrlichung und den Kitsch, den ich bei Drachen-Büchern immer zunächst befürchte. Die genutzte Magie ist in sich schlüssig, alle Figuren sind im Grunde genommen angenehm normal. Wieder macht die Autorin deutlich, dass Macht korrumpieren kann, denn die Bösen (teilweise die gleichen wie in Buch 1) sind mit der Position, die sie bereits besitzen, nicht zufrieden und streben nach noch mehr Macht.

Zwar keine hohe Literatur und auch ein wenig Tiefe fehlt aufgrund der Kürze, aber trotzdem ein sehr netter Fantasy-Schmöker, bei dem einen die Dialoge durchaus manchmal zum Schmunzeln bringen. Kein "Muss"-Buch, aber ein angenehmes "Kann-gerne".

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