Terry Pratchett: Eine Insel

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Terry Pratchett: Eine Insel
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Nation
ET (Original)
2008
ISBN-13
9783442546558

Informationen zum Buch

Seiten
340

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Eines Tages wollte Imo fischen gehen, aber es war gar kein Meer da.

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Handlungsort

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Wenn man alles verliert, wie soll man den Mut finden weiterzuleben? Einen Monat hatte Mau allein auf einem winzigen Atoll im großen Pelagischen Ozean verbracht. Als Junge hatte er seine Familie verlassen; als Mann sollte er heimkehren zur Insel des Lichts. Doch ein vernichtender Sturm zog auf und eine gigantische Welle tötete alle Bewohner seiner Heimat.Mau ist verzweifelt. Warum hat er allein die Katastrophe überlebt? Und wie konnten die Götter sie zulassen? Doch inmitten von quälenden Fragen und tiefer Trauer gibt es auch Hoffnung für Mau: Plötzlich steht ein fremdes Mädchen vor ihm - Daphne, die einzige Überlebende des gestrandeten Segelschiffs »Sweet Judy«. Gemeinsam können sie dem Schicksal die Stirn bieten und eine neue Welt erschaffen. Denn einer allein ist nichts, zwei dagegen sind eine Gemeinschaft. Sie melken Schweine, bauen Hütten, brauen Bier und helfen jedem, der nach dem Sturm auf ihrer Insel strandet. Als schließlich auch Piraten und Plünderer bei ihnen landen, muss sich ihre neue Welt der größten Herausforderung stellen, um nicht ein zweites Mal unterzugehen ...

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Ein ungewöhnlicher Pratchett - aber einer seiner besten Romane!

Inhalt:
Mau ist der einzig überlebende seines Stammes. Die riesige Welle die die Insel erfasste hat alle Menschen die ihm wichtig waren unter sich begraben. Doch schnell merkt er das er nicht mehr allein ist auf der Insel. Da ist ein Mädchen. Er nennt sie Geistermädchen...
Ermentrude ist die einzige überlebende von ihrem Schiff so scheint es. Doch da ist dieser junge Wilde. Sie versucht sich mit ihm an zu freunden und so langsam scheint es als ob er und sie die Sprache des Anderen zu verstehen lernen.
Auf der Insel ist nichts mehr wie es einmal war. Werden die beiden jungen Menschen die Insel wieder mit Leben erfüllen? Sind sie wirklich allein auf der Welt? Oder ist da doch noch die Möglichkeit, das andere ebenfalls ihren Weg auf die Insel finden werden?

Wer die Antwort finden möchte, der sollte die erste Seite aufschlagen und Lesen!!


Meine Meinung:
Ich gebe zu, ich war irritiert. Normalerweise kenne ich Terry Pratchett durch deine genialen - zumindest für mich- Scheibenweltromane, die einen sehr bissigen Humor an den Tag legen. "Nation"(Eine Insel) ist völlig anders, als alle Bücher die ich von Pratchett bisher gelesen habe.
Er ist nachdenklich, zu weilen richtig melancholisch und auch irgendwie philosophischer. Der Humor kommt viel ruhiger und versteckter daher als man das vom Autor sonst gewohnt ist. Er kommt auf leisen Sohlen und erschrickt einen von hinten. Ich habe das Gefühl hier auf einen sehr viel nachdenklicheren Pratchett gestoßen zu sein, der hier aber einmal mehr zeigt das er auch die eher leisen Töne beherrscht.

"Nation" erzählt eine zunächst eher traurige Geschichte, die nach und nach in Hoffnung mündet. Der Roman ist wirklich so ganz anders geschrieben und hat wie ich finde in der Fantasy auch nichts verloren, obwohl hier doch eine Art Parallelwelt erfunden wurde, die aber doch irgendwie unsere ist. Der Roman ist fesselnd geschrieben, auch wenn auf den ersten paar hundert Seiten gar nicht so vieles passiert, nachdem die Katastrophe geschehen ist.
Aber worum geht es denn nun eigentlich? Es geht um eine Freundschaft die einen ans Herz geht, um die Fragen die sich jeder irgendwann in seinem Leben stellt, aber auch um eine Insel und seine Bewohner.

Ein ungewöhnlicher Terry Pratchett aber ein ganz wunderbarer! Ich kann "Nation" nur jedem empfehlen! Ich persönlich hatte mit dem Englisch keine Probleme und finde er war gut verständlich zu lesen. Wer mit Harry Potter klar kam dürfte auch hier gut zurecht kommen.

Ich für meinen Teil lege "Nation" nun mit ein wenig Wehmut ins Regal zurück, werde dem Roman aber sicher ab und an wieder begegnen.

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In dem Buch eine Insel von Terry Pratchett geht es um einen Jungen namens Mau der durch eine große Welle jeden Menschen verliert den er kannte. Mau lebt auf einer Insel, der Nation. Da er der einzige Überlebende ist muss er die alten Traditionen bewahren und gleichzeitig eine neue Nation gründen. Hilfe bekommt er von einem Mädchen, die aus der westlichen Welt stammt und die einzige Überlebende eines Schiffbruchs ist. Als mit der Zeit mehr und mehr Menschen auf die Insel kommen, muss Mau seine Trauer und seine Wut auf die Götter überwinden und die Nation neu organisieren. Während dessen schafft es Mau sich von einem kleinen verängstigten Jungen zu einem interessierten, mutigen Mann zu entwickeln.

Ich finde das Buch „Eine Insel“ ziemlich genial. Es enthält so viele Gedanken und Ideen, die es wert sind sich damit zu beschäftigen. Es geht um Tradition, Religion und Ideale. Außerdem gibt es eine Liebesgeschichte. Der Protagonist Mau ist sehr sympathisch und er erlebt im Laufe der Handlung eine starke Veränderung, er wächst an all den Herausforderungen die er meistern muss zum würdigen Chef der Insel heran. Das Buch einem Genre zuzuordnen ist schwierig, ich würde es nicht als Science Fiction oder Fantasy bezeichnen, da es zwar in einem Parallel–Universum spielt, aber in einer Welt die unserer Welt vor etwa hundert Jahren (bis auf ein paar kleine Details) zum verwechseln ähnlich sieht.

Das Buch ist eines der Besten die ich je von Terry Pratchett gelesen habe (obwohl kein Scheibenwelt-Roman). Es ist zwar eigentlich ein Kinderbuch, aber auch (oder gerade) für Erwachsene empfehlenswert. Am Anfang musste ich mich zwar ein bisschen zusammenreißen das ganze Buch zu lesen, weil es nun mal nicht die ganze Zeit über super Spannend ist, aber inzwischen hab ich es schon mindestens dreimal gelesen.

Das Buch ist nicht nur etwas für Menschen die normalerweise auch Pratchett lesen, sondern wirklich für so ziemlich jeden geeignet.

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