Sabrina Qunaj: Elfenkrieg

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Sabrina Qunaj: Elfenkrieg
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783746628370

Informationen zum Buch

Seiten
719

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Welche ist die grausamere Tat? Ein Leben zu beenden oder eines zu retten?

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Die Jagd nach dem Drachenherz Kein Jahrhundert nach dem großen Elfenkrieg brennen wieder die Städte Elvions, doch dieses Mal sind es Drachen, die in den Krieg ziehen. Sie zerstören die Tempel und greifen die Wächter an, ehe Nebel aufzieht und graue Schemen die Priesterinnen und Orakel vernichten. Als Aurün, die Königin der Drachenelfen, bei Königin Liadan eintrifft und vom Überfall auf ihr Volk berichtet, wird das Ausmaß der Katastrophe erst wirklich klar. Die Nebelgestalten stahlen das Drachenherz und haben damit die Drachen unter Kontrolle. Einzig Aurün konnte den Angreifern entkommen. Sie sucht Hilfe bei Eamon, der sie aus der Welt der Menschen zurück nach Elvion begleitet, um den Kampf um das Drachenherz aufzunehmen.

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Erneut überzeugt!

84 Jahre nach dem großen Krieg und der Wiedervereinigung von Licht- und Schattenreich droht Elvion erneut Gefahr. Mysteriöse Nebelgestalten greifen die Tempel an und scheinbar haben sie dabei die Hilfe von Drachen. Doch wie kann das sein? Die Königin der Drachenelfen berichtet vom Diebstahl des legendären Drachenherzen. Dessen Magie verbindet die Elfen mit den majestätischen Tieren zu einem seelischen Gleichgewicht. Nun ist das Herz in den Händen unbekannter Gegner und die erreichen dadurch eine schreckliche Macht.

"Ich kenne die Dunkelheit, Herr. Ich habe sie gesehen und gefühlt, doch wo Dunkelheit ist, gibt es auch Licht, und wenn wir es nicht finden können, müssen wir es eben selbst erschaffen - wenn auch nur für andere, damit diese wenigstens einen Funken davon erhaschen. So wird die Hoffnung niemals sterben."

Nach "Elfenmagie" treffen wir im Folgeband auf alte Bekannte und neue Charaktere. Sabrina Qunaj begibt sich mit dieser Geschichte ins Sonnental. Dort regieren die grausamen Fürsten Daeron und Menavor mit Hilfe von Unterdrückung, Sklaverei und Todesstrafen. Zusammen mit dem Rätsel um die Nebelgestalten kann Fantasy kaum spannender sein. Ich hatte nur ein paar Bedenken, als es um die Thematik von Göttern und Schicksal ging. Damit kann ich meist nicht viel anfangen. Doch die Autorin verpackt auch das sehr gut. Es fügt sich prima in die Story ohne für mich störend zu wirken.

Bei gewohnt angenehmen Schreibstil habe ich das ganze Buch über mitgefiebert und viel spekuliert. Ich hatte wie schon in "Elfenmagie" schöne und traurige Momente, auch das Kopfkino funktionierte. Das Ende ist abgeschlossen, aber Elvion bietet noch Raum für viele Ideen. Weiter so!

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Zurück nach Elvion

„Elfenkrieg“ setzt die in „Elfenmagie“ begonnene Saga rund um Elvion fort. Nach dem Ende der Auseinandersetzungen im ersten Teil und der Wiedervereinigung von Licht- und Schattenreich herrschte nun knappe hundert Jahre Frieden im Elfenreich.

Doch nun kommt es zu rätselhaften Angriffen auf die Tempel des Landes. Wer diese Attacken durchführt, ist unklar, die Angreifer verbergen sich hinter einem geheimnisvollen Nebel.
Als eines Tages Aurün von den Drachenelfen am Hof der Königin Liadan auftaucht, wird das Ausmaß der Angriffe erst klar. Das Volk der Drachenelfen wurde ebenfalls angegriffen und nahezu vernichtet. Die Kontrolle über die Drachen haben nun die Nebelgestalten und sind damit und mit ihrer offensichtlich sehr starken Magie eindeutig gefährliche Gegner – doch was wollen sie?

Viele Figuren aus dem ersten Teil spielen auch hier wieder ihre Rollen, inbesondere gibt es ein Wiedersehen mit Nevliin und Eamon. Der Fokus der Erzählung liegt hier aber auch auf anderen, so wie Ardemir, dem Vetter von Eamon, Aurün, die nun Königin der Drachenelfen ist sowie Vinae, der Tochter der aus dem ersten Teil bekannten Magierin Meara Thesalis.

Wie bereits im ersten Buch sind die Kapitel immer aus Sicht einer dieser Hauptfiguren geschildert und sichern so eine sehr abwechslungsreiche Lektüre.

Elfenkrieg ist keine Fortsetzung im eigentlichen Sinne, allerdings erleichtert die Kenntnis des ersten Teils insbesondere das Verständnis von Nevliin und Eamon sowie deren Beziehung untereinander. Ich würde daher empfehlen, zuerst „Elfenmagie“ zu lesen.

Die Charaktere sind manchmal durchaus sperrig und nicht immer auf den ersten Blick direkt liebenswert, allerdings blieben sie mir auch etwas unverständlich. Besonderes Vinaes unverrückbarer Glaube an das Gute in Personen, die doch oft genug das Gegenteil bewiesen haben, entlockte mir an einigen Stellen wirklich ein Augenrollen!

Die Handlung ist auch hier wieder äußerst vielschichtig angelegt. Hier kommt jeder auf seine Kosten, es gibt Schlachten und wilde Kämpfe, Intrigen, Liebesgeschichten mit gutem und weniger gutem Ausgang, und auf jeden Fall viel Spannung und Gefühl!

Der flüssige Schreibstil der Autorin lässt die gut 700 Seiten nur so verfliegen.

Das Ende könnte ein Schlusspunkt der Saga sein, allerdings hoffe ich wirklich, dass wir noch mehr Geschichten aus Elvion zu lesen bekommen werden!

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2. Teil der Elfensaga

„Elfenkrieg“ ist nach „Elfenmagie“ der 2. Band der großen Elfensaga von Sabrina Qunaj. Beide Teile sind jedoch mehr oder weniger in sich abgeschlossen und können auch unabhängig voneinander gelesen werden. Es kommen allerdings in beiden Bänden u.a. dieselben Personen vor, die sich natürlich weiterentwickeln. Wichtige Vorkommnisse aus dem 1. Band werden im 2. Band noch einmal kurz gestreift, so dass man (wieder) im Bilde ist.

„Elfenmagie“ konnte mich gar nicht mal so richtig begeistern. Die Handlung schien mir teilweise auf der Stelle zu treten, Beschreibungen waren für mein Gefühl viel zu ausufernd und von der Handlung wegführend, auch sprachlich hatte ich einiges zu bemängeln. Trotzdem habe ich mich an „Elfenkrieg“ gewagt, und ich habe es nicht bereut! Hier schreitet die Geschichte gut voran und konnte mich auch wirklich fesseln. Zwar waren mir einige Beschreibungen immer noch zu detailliert, aber weit weniger als im 1. Band. Außerdem ist das ja sowieso immer Geschmacksache. Auch der Sprachstil ist gegenüber „Elfenmagie“ viel besser geworden. Nur bei einigen Dialogen hatte ich noch Probleme, z.B. wenn diese jahrtausendealten Elfen, die eigentlich recht altertümlich geschwollen reden, plötzlich so etwas Ähnliches sagen wie „Dafür habe ich gerade keinen Nerv.“ Das passt einfach nicht und wirkt wenig authentisch.

Wie schon bei „Elfenmagie“ wechseln die Kapitel zwischen den verschiedenen Personen. Der Leser bekommt so die Beweggründe und Gedanken aller Protagonisten gut mit. Diverse Vorkommnisse werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, so dass man ein umfassendes Bild davon erhält.

Die Handlung beinhaltet viel Spannung, Kämpfe, Gefühl, Liebe, Intrigen und magische Geheimnisse. Manche Verhaltensweisen der Protagonisten konnte ich beim besten Willen nicht verstehen, aber im Großen und Ganzen läuft alles logisch ab. Die Charaktere verhalten sich insgesamt geradliniger und zielstrebiger, nicht so sprunghaft wie in „Elfenmagie“. Das hat mir gut gefallen. Mein Lieblingscharakter war eindeutig Vinae, gefolgt von Nevliin und Gregoran, die zwar nicht so sympathisch wie Vinae sind, dafür aber umso vielschichtiger.

Der Schluss ist ganz nach meinem Geschmack. Er rundet die Geschichte schön ab und lässt mich zufrieden zurück. Hier könnte die Geschichte um Elvion nun zu Ende sein. Doch kann ich mir gut vorstellen, dass noch genügend Stoff für einen dritten Band vorhanden ist.

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Elfenkrieg

In Elvion ist es leider wieder vorbei mit der Ruhe die sich die Elfen doch so sehr gewünscht haben. Das legendäre Drachenherz ist verschwunden, die Nebelgestalten haben es gestohlen. Doch was haben sie mit dem Herz vor? Warum wird Elvion nun von den Drachen angegriffen?

Der zweite Band der Elfen, aus der Feder der Autorin Sabrina Qunaj, braucht sich hinter dem ersten Band nicht verstecken. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft das ich völlig in der von ihr geschaffenen Welt versunken bin!

Die Geschichte spielt 84 Jahre nach Beendigung des ersten Bandes und ich habe mich sehr gefreut viele bekannte Charaktere wieder zu treffen, doch natürlich sind auch neue dazu gekommen! Besonders gut hat mir hier gefallen, dass die Protagonisten sehr vielfältig mit Leben gefüllt worden sind. Natürlich gibt es wie in jeder Geschichte Personen mit denen man gut zurechtkommt und welche die es einem echt schwer machen symphatien für sie zu entwickeln. Aber eine Geschichte in der man mit allen gut zurecht kommt wäre ja auch schnell Langweilig.

In dieser Geschichte findet man von allem etwas. Großartige Kämpfe in denen man am liebsten selbst mal das Schwert schwingen möchte, Liebe mit ihren unterschiedlichen Facetten und natürlich auch wieder die zauberhafte Magie der Elfen!

Wie schon beim ersten Teil viel es mir sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. Der Schreibstil der Autorin ist schön locker, so das die Seiten nur so davon fliegen und man Raum und Zeit vergisst! Es gab keine Stelle an der ich mir gewünscht habe das ich weniger Beschreibungen lesen muss, ich habe mir oft noch mehr Zeilen zu bestimmten Stellen gewünscht! Aber da man das Buch beim lesen noch halten können muss, muss man sich wohl manchmal als Autorin Bremsen.

Das Ende des zweiten Bandes kann so für sich stehen bleiben auch wenn ich mich sehr freuen würde einen weiteren Teil dieser Geschichte zu lesen.

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