Bernhard Hennen: Elfenwinter

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Bernhard Hennen: Elfenwinter
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453521377

Informationen zum Buch

Seiten
896

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
"Sie werden versuchen, die Königin zu töten."

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Von ihrem jubelnden Volk umgeben zieht die ebenso schöne wie kühle Königin der Elfen, Emerelle, zum sagenhaften Fest der Lichter, bei dem die Fürsten aller Elfenstämme Albenmarks ihre Macht bestätigen sollen. Doch unter der glitzernden Oberfläche der Feierlichkeiten schwelen Unzufriedenheit und Machtgier. Zwei Mordanschläge hat die Elfenkönigin nur durch eine glückliche Fügung des Schicksals überlebt. Dennoch versucht Ollowain, der Kommandant ihrer Leibwache, die Herrscherin vergeblich davon abzuhalten, an dem Fest teilzunehmen. Ollowain hegt den Verdacht, dass der Auftraggeber für den Mord unter den Elfenfürsten selbst zu finden ist.

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Ollowain, der erste Schwertmeister der Elfenkönigin, weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht: Bereits zweimal entging Emerelle hinterhältigen Mordanschlägen, die nur knapp verhindert werden konnten. Nun, auf dem Fest der Lichter, wo Emerelle ihre Macht von den Elfenfürsten bestätigen lassen wird, sitzt sie erneut auf dem Präsentierteller für alle Attentäter. Und wirklich wird von einem oder einer Unbekannten ein Anschlag auf sie verübt. Als wäre das ein Zeichen, greifen nun auch noch fremde Krieger die Stadt an und die Königin schwebt in einer nie dagegewesenen Gefahr.

Die Handlung von "Elfenwinter" ist ungefähr zeitgleich mit der von "Die Elfen" angesetzt - kurz nachdem unsere Helden Nuramon, Farodin und Mandred ihre ersten Abenteuer bestanden hatten. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen, aber es ist sinnvoll die richtige Reihenfolge beim Lesen einzuhalten. Dabei bleibt nicht aus, dass man die drei Gefährten des ersten Teiles schmerzlich vermisst und Ollowain scheint da zuerst ein geringer Ersatz. Das ändert sich aber bereits nach wenigen Seiten und man fühlt sich von Bernhard Hennens Schreibstil, den vielschichtigen Charakteren und der spannenden Geschichte schnell eingenommen. Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass die umgekehrte Leserreihenfolge sinnvoller gewesen wäre. Kennt man "Die Elfen", wird ein Teil der Handlung vorweggenommen. Man weiß, wer in einigen Jahrhunderten auf welche Weise umkommt und das nahm zwar nicht die Spannung, aber es hinterließ eine Spur Traurigkeit und Melancholie während des Lesens.

Ollowain mausert sich im Laufe der Geschichte von einem unnahbaren Schwertmeister zu einem Elfen, den man wie Nuramon liebgewinnen muss. Alfadas bleibt dafür eher etwas blass, was aber nicht sonderlich stört. Die Handlung wird, verglichen mit "Die Elfen", linearer erzählt. Es gibt keine einzelnen Queste, die unsere Helden erfüllen müssen und oft hatte ich das Gefühl, dass die grausamen Szenen zunahmen. Das ist aber auch nicht verwunderlich, dreht es sich doch hauptsächlich um die Nacherzählung des Krieges der Elfen gegen die Trolle.

Bernhard Hennen verzichtet in "Elfenwinter" noch mehr auf Schwarz-Weiß-Malerei. Die Charaktere sind durchgehend vielschichtig und sogar die Trolle haben ihren Grund für den Krieg gegen die Elfen. Auch werden die verschiedenen Kulturen sehr detailliert beschrieben und irgendwann bemerkt man trotz vieler grausamer Szenen: Trolle sind nicht grausamer als andere Völker im Krieg! Trotzdem sollten alle Leser(innen) vorgewarnt sein: Dieses Buch bietet erneut viele Überraschungen und Enttäuschungen - Bernhard Hennen schont weder den Leser noch seine Protagonisten und auch das annähernd "glückliche" Ende kann fast nicht über eine gewisse Traurigkeit hinwegtrösten.

Abgerundet wird "Elfenwinter" durch einen informativen Anhang mit Übersicht der Personen und Schauplätzen. Außerdem sind noch ein umfangreiches Glossar und eine kleine Karte vorhanden. Zum Schluß könnte ich mich nicht entscheiden, welches der beiden bisher erschienenen Bücher ich besser finde. Sie sind sehr verschieden und doch hängen sie eng zusammen und so freue ich mich auf "Elfenlicht", das in einigen Monaten erscheinen wird. Für mich gibt es inzwischen kaum angelsächsische Autoren mehr, die an die Qualität unserer deutschen Fantasyautoren heranreichen. Das hat mir Bernhard Hennen erneut bewiesen.

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