Susanne Gerdom: Elidar: Magierin der Drachen

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Susanne Gerdom: Elidar: Magierin der Drachen
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492268066

Informationen zum Buch

Seiten
464

Sonstiges

Erster Satz
Tajos nackte Füße klatschen laut über das schadhafte Kopfsteinpflaster.

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Die junge Elidar erhält ihre magische Ausbildung in der mächtigen Gemeinschaft der Dunklen Nigh. Dort begegnet sie auch ihrer ersten großen Liebe. Doch dann kündigt sich Unheil an, und Elidar muss ihre Heimat und ihren Liebsten verlassen, um sich auf die Suche nach ihrer wahren Herkunft zu machen. Denn Elidar ist die Einzige, die ihre Welt noch retten kann.

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Elidar

Wer die auf der Rückseite des Buches beschriebene Handlung erwartet, wird enttäuscht werden. Denn weder geht es hier um die große Liebe noch ist eine Welt zu retten. Doch die tatsächliche Geschichte ist mindestens genauso gut, nur eben anders.

Die junge Elidar wächst in Yasaim auf, einem Land, das im Orient angesiedelt ist. Hier leben Menschen neben verschiedenartigen Drachenwesen, die zum Teil auch menschenähnlich sind. Elidars größter Wunsch ist es, eine Magierin zu werden. Mit Hilfe des ledonischen Söldners Luca gelingt es ihr, an einer ledonischen Magierschule aufgenommen zu werden. Allerdings muss sie sich dazu als Junge ausgeben, denn Mädchen und Frauen können angeblich nicht zaubern. Doch schnell wird klar, dass Elidar ganz außerordentlich starke Zauberkräfte besitzt…

Susanne Gerdom erzählt mit „Elidar – Magierin der Drachen“ in ihrer gewohnt bildhaften starken Sprache eine äußerst fantasievolle Geschichte. Besonders die Darstellung der Drachen, der Echsenmenschen und anderen Drachenwesen haben mir gut gefallen. Auch die Magie wird sehr detailliert und vor allem anschaulich beschrieben. Elidar wächst einem schnell ans Herz. Sie ist eine zielstrebige, sympathische Person, die von Zeit zu Zeit aber auch von Zweifeln geplagt wird. Auch viele der Nebenfiguren muss man einfach mögen.

Die Handlung wird schnell vorangetrieben. Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite vorhanden, so dass man das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Ein wenig gestört haben mich die fremden Ausdrücke, die z.T. nicht erklärt werden oder sich zum Verwechseln ähnlich sind (was sich aber dadurch erklärt, dass sie ähnliche Dinge bezeichnen), und zwei große Zeitsprünge, in denen etwas passiert, über das ich gerne mehr gelesen hätte.

Die Handlung ist zwar mit diesem Buch abgeschlossen, doch ist eine Fortsetzung mit Elidar durchaus denkbar. Ich würde mich darüber freuen!

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Magie und Drachen

Es war mein erstes von Susanne Gerdom und ich muss sagen, ich war skeptisch. Denn High-Fantasy ist nicht gerade mein Spezialgebiet - im Gegenteil, ich mach immer einen großen Bogen um das Genre. Aber: ich hab mal wieder was gelernt. Zum einen: Gibt einer Dir unbekannten Autorin UND einem unbekannten Genre eine Chance - vielleicht entdeckt man etwas neues, was Dich begeistert. Und als zweites: Vertrau Deiner besten Freundin - wenn sie sagt die Autorin ist gut, dann ist sie es auch. Danke Karin. Nun aber mal zum Buch: Die Autorin führt den Leser in eine gänzlich unbekannte Welt - die der Drachen und Magier. Für mich komplettes Neuland. Die Geschichte beginnt in der Gegenwart ... man lernt Figuren kennen, die schon gleich am Anfang sehr vielschichtig erscheinen. Dann gibt es einen Zeitsprung zurück ..... die Geschichte beginnt und wir lernen Elidar kennen, das kleine Mädchen, das nichts sehnlicher werden will als Magier. Die Geschichte erinnert, als sie in der Schule spielt - die Ausbildung von Elidar zum Thema hat - sehr an Harry Potter - was aber kein negativer Effekt ist. Die sprachliche Umsetzung der Geschichte, die manchmal etwa sehr temporeich ist und viel Phantasie erfordert, hat mir sehr gut gefallen und es hat viel Spaß gemacht. Nach den ersten Seiten, wo ich noch mit all den Namen, Drachenarten usw. leichte Probleme hatte, ist es mir zunehmend leichter gefallen, zu folgen und ganz hineinzutauchen. Der Autorin gelingt es, das Setting so darzustellen, dass man wirklich der Meinung ist, mittendrin zu sein und man kann sich alles auch so richtig plastisch vorstellen. Ich hatte einige Lieblingsfiguren - neben der sehr selbstbewußten Elidar, die sich nicht verbiegen lässt war da auch Luca, der Söldner - so ganz nach dem Motto "harte Schale - weicher Kern". Oder Morgenblüte, die Prinzessin die Elidar hilft und dann selbst eine schwere Zeit durchmachen muss. Es gibt noch weitere, sehr liebenswerte Figuren; aber auch ein paar düstere Gestalten. Mir hat das Lesen wie gesagt sehr viel Spaß gemacht - es war mein erstes Buch von Susanne Gerdom, aber nicht mein letztes.

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Elidar möchte eine Magierin werden. Da Mädchen in dieser hoch angesehenen Zunft jedoch nicht erwünscht sind, lebt sie als Junge verkleidet auf der Straße und sucht nach einem Weg, ihren Traum zu erfüllen. Das Schicksal meint es gut mit ihr. In einer fernen Stadt kann Elidar in der mächtigen Gemeinschaft der Dunklen Nigh ihre Ausbildung beginnen. Doch sie muss ihr Geheimnis um jeden Preis bewahren - davon hängt alles ab.

Susanne Gerdom erschafft erneut eine faszinierende Welt. Sie wirkt fast wie ein orientalisches Märchen mit Basaren, Garküchen und Echsenwesen, ist voller Lebendigkeit und Magie. Gleich nach einem kurzen Einstieg, entführt die Autorin in die Vergangenheit eines Protagonisten. Das brachte mich erst ein wenig aus dem Konzept, aber die Geschichte hat mich schnell wieder eingefangen. Nicht zuletzt, weil sich durch die Beschreibungen zügig ein Wohlfühlfaktor einstellt. Elidars Ausbildung ist interessant zu verfolgen. Es gibt eine Menge Andeutungen auf die ich mich mit Freude stürzte. Auch die Magie ist sehr anschaulich und nachvollziehbar.

Mit dem Ende gelingt Susanne Gerdom ein runder Abschluss der Geschichte. Die eigene Phantasie wird nochmals richtig angestachelt. Lediglich eine Schlüsselszene war mir etwas zu wirr und schnell beschrieben. Das bleibt aber der einzige Kritikpunkt. Mich hat die Autorin erneut überzeugt und eine weitere Geschichte von Elidar würde ich sofort lesen.

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Magister Zorn, ein Magier des Spinnenordens, erzählt der jungen Streunerin Tajo und dem Söldner Luca eine Geschichte. Sie handelt von der jungen Elidar, dessen größter Wunsch es ist, Magierin zu werden – allerdings können Frauen angeblich keine Magie ausüben und werden in keinem der Magierorden angenommen. Es ist die Geschichte einer langen und gefährlichen Reise, die mit dem Beginn des Buches verknüpft und weitergeführt wird.

Als erstes hat mich die orientalische Atmosphäre eingefangen, alles ist lebhaft, voller Gerüche und Farben. Besonders intensiv empfand ich da die Beschreibung des Basars – ich fühlte mich, als wäre ich mittendrin. Und bei der Erwähnung der verschiedenen Gewürze und Gerichte habe ich tatsächlich Appetit bekommen.

Durch das ledonische Imperium gibt es aber auch römische Anklänge, diese Mischung fand ich sehr reizvoll und ungewöhnlich. Allerdings muss ich zugeben, dass mich die verschiedenen Völker anfangs etwas verwirrt haben – sicherlich weil manche nur erwähnt wurden und ich mir so nichts genaueres vorstellen konnte. Trotzdem hat es mir gefallen, etwas über den Hintergrund dieser Welt zu erfahren, das macht die Geschichte für mich noch ein wenig runder.

Elidar ist eine starke Hauptfigur, die ihr Ziel nicht aus den Augen verliert und dabei sogar ein Stück weit sich selbst vergisst. Sie ist aber auch auf der Suche nach ihrer Identität, bei der es um mehr als die Rolle der Frauen geht – auch wenn sich diese Benachteiligung wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Das bedeutet aber nicht, dass die Männer in dieser Geschichte zu kurz kommen oder gar nur zu Schwächlingen oder Bösewichten werden. Ganz im Gegenteil, wenn ich da an meine beiden Lieblingsfiguren denke…

Sehr gefallen hat mir wieder die Beschreibung der Magie, ihre Anwendung wird detailliert und einfühlsam geschildert – da hatte ich nicht nur regelmäßig tolles Kopfkino, sondern konnte direkt spüren, wie sie ausgeübt wurde.

Zum Charakter dieses Romans gehören auch die Zeitsprünge, die für mich persönlich gut zu dem Buch passen, da Magister Zorn ja vor allem die Geschichte von Elidar erzählt – da habe ich (wie bei einem Märchen) einfach nicht den Anspruch, jedes Detail zu erfahren. Der erste große Sprung während Elidars Ausbildung kam mir dabei sogar sehr entgegen, da ich es einfach nicht so mit Zauberschulen habe. Später wurde es dann etwas schwieriger, weil ich natürlich sehr gerne noch mehr über eine meiner beiden Lieblingsfiguren erfahren hätte. Aber es gab genug Andeutungen, um meine Phantasie zu beschäftigen.

Diese Geschichte ist etwas für aufmerksame Leser, die gerne spekulieren und es mögen, einzelne Andeutungen zu verbinden. Es wurden so viele Details in die Handlung eingebettet, über die man nachdenken kann! Ich mag das ja, auch weil solche Bücher immer sehr viel intensiver wirken und mich noch länger beschäftigen.

Dazu passt auch das eher offene Ende, welches zum Weiterspinnen der Geschichte einlädt. Viele Fragen werden beantwortet, manche bleiben offen – und durch den kurzen Ausblick auf den weiteren Weg der Figuren kommen neue hinzu.

Das Buch war ganz anders, als ich erwartet hatte. Aber mir hat es sehr gefallen, die Geschichte hat mich gefesselt und in eine ganz andere Welt mit verschiedenen Echsen/Drachen-Wesen entführt. Ich konnte mich überraschen und verwirren lassen, wild spekulieren, über mich selbst aber auch über einige Szenen grinsen. Außerdem wurde mir bewusst, wie sehr ich mich nach der Lektüre gewisser Bücher verändert habe – vor einigen Jahren hätte ich diesen Roman sicherlich noch ganz anders bewertet…

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