Thilo Corzilius: Epicordia

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Thilo Corzilius: Epicordia
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492268639

Informationen zum Buch

Seiten
416

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Gefühle sind wie ein Sturm.

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Handlungsort

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In Epicordia lebt das Mondvolk, das eifersüchtig über sein Territorium wacht. Den Bewohnern Ravinias ist der Zutritt verboten. Als jedoch die tiefsten Tunnel Epicordias von feindlich gesinnten mechanischen Tieren blockiert werden, wendet sich Francesco Bastiani ratlos an Tom Truska und Lara McLane. Er führt seine Freunde gegen den Willen des Mondvolks tief hinab in die Höhlen, wo sie einen beunruhigenden Verdacht schöpfen: Ist ihr alter Feind Ruben Goldstein verantwortlich für die Armee der mechanischen Wesen? Mit Entsetzen müssen die Freunde feststellen, dass die Sturmbringer zu einem erneuten Schlag ausholen: Sie wollen Laras wundervolle neue Welt in ihre Hand bringen, koste es, was es wolle …

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Fortsetzung von Ravinia

Zwei Jahre nach den Ereignissen aus Ravina lebt Lara immer noch in der düstergoldenen Stadt und macht ihre Ausbildung zur Schlüsselmacherin. Doch erneut zieht Unheil herauf. Immer wieder verschwinden Menschen spurlos und tauchen kurz darauf zwar unversehrt, aber ohne Erinnerungen an die Entführung wieder auf. Wer mag dahinterstecken und was wird damit bezweckt?

Dann erfährt Lara, dass es noch eine weitere geheimnisvolle Welt gibt, die sich tief unter Ravinia erstreckt: Epicordia ist die Heimat des Mondvolkes, das das Licht der Sonne nicht erträgt und deswegen tief in der Erde lebt. Normalerweise werden in Epicordia keine Gäste aus der Oberwelt geduldet, doch nun hat man ein Problem und braucht die Hilfe der Mechaniker. In den Tunneln haben sich rätselhafte mechanische Wesen ausgebreitet, die den Bewohnern den Zutritt zu manchen Bereichen versperren. Tom und Lara machen sich gemeinsam mit einigen anderen auf den Weg, um herauszufinden, was es damit auf sich hat.

Sehr positiv ist mir bei der Lektüre aufgefallen, dass der Autor diesmal größtenteils auf Sätze à la „wenn sie gewusst hätte, was auf sie zukommen würde…“ verzichtet. Dies hatte mich im ersten Band doch ziemlich gestört.

Lara ist eine Figur, mit der ich persönlich nicht so recht warm geworden bin. Sie ist durchaus nicht unsympathisch, aber in ihrer ganzen Art sehr unstet und ich empfand sie eher als anstrengend. Aber man muss ja auch nicht jeden Buch-Charakter mögen.

Sprachlich fand ich das Buch wieder sehr schön, auch wenn man sich auf den blumig-poetischen Stil des Autors erst einmal einlassen muss.

Ich bin gespannt, wie es mit Lara und den anderen Bewohnern Ravinias so weitergehen wird – Potential für weitere Fortsetzungen sehe ich in der Geschichte auf jeden Fall!

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Urban Fantasy vom Feinsten

Auch der zweite Band der Reihe hat wieder ein sehr schönes Äußeres. Der Titel ist reliefartig hervorgehoben das Titelbild lehnt sich vom Motiv her an "Ravinia" an.

Im Innenteil findet sich die gleiche feine Aufteilung wieder, es gibt eine Karte Ravinias, die Kapitel werden durch eine Grafik und ein Zitat eingeleitet, die einzelnen Abschnitte werden durch eine Rabengrafik getrennt.

"Epicordia" beginnt an dem Ort, an dem sich in "Ravinia" das Finale bot, nur 2 Jahre später, sodass man sich gleich wieder im Geschehen befindet.
Die Charaktere haben sich deutlich weiterentwickelt. Die nun 18-jährige Lara wirkt weniger übertrieben emotional, dafür hat Tom an Emotionen glücklicherweise gewonnen.

Das Buch führt den Leser in die unterirdische Welt von Epicordia. Die Stadt befindet sich unter Ravinia und auch dort existieren phantastische Wesen und Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Zusätzlich zu den bisherigen alten Bekannten werden Lara und Ihre Freunde von interessanten Personen unterstützt. Zusammen begibt sich die Gruppe nach Epicordia um dort einige merkwürdige Vorkommnisse aufzudecken.

Thilo Corzilius hat stellenweise eine philosophische Art des Schreibens, die aber nie störend wirkt oder mich in meiner Leselust gebremst hat. Ich habe nur gelegentlich ganz kurz innegehalten und mir gedacht "oh das war jetzt aber schön".

Im Vergleich zum Vorgängerroman haben sich nicht nur die Figuren, sondern auch der Autor weiterentwickelt. Der zweite Band gefällt mir sogar noch besser als das Debüt. Zusätzlich zu den nicht immer gewaltfreien Auseinandersetzungen entwickelt sich auch die eine oder andere zarte Liebesgeschichte, die für meinen Geschmack im ersten Band gefehlt hat. Gut gefallen hat mir auch das Nachwort, im ersten Band gab es keines, das gibt dem ganzen noch eine abschließende persönliche Note des Autors.

Ich hoffe, dass die Geschichte weitergeht, ich bin als Leserin auf jeden Fall wieder dabei.

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Gelungene Fortsetzung

Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut, das Cover hat einen hohen wiedererkennungswert und die Farbliche Gestaltung finde ich passender als beim ersten Teil. Der Buchrücken ist diesmal mit größerer Schrift versehen und man kann das Buch auch schon aus etwas weiterer Entfernung erkennen.

Am Anfang des Buches findet man wieder die Karte von Ravinia und ich habe sie mir auch während des Lesens immer mal wieder angeschaut. Jedes Kapitel wird mit einem Satz auf einer gestalteten Seite eingeleitet und mit einem kleinen Zitat und einer kleinen Rabengrafik.

Die Geschichte beginnt wieder an dem Ort Ravinia. Einen kleinen Zeitsprung von 2 Jahren Hat die Geschichte hinter sich gelassen und man merkt schon nach den ersten Seiten das die Charaktere sich weiterentwickelt haben. Die sehr ungeduldige und zickige Lara hat sich zu einer jungen Frau entwickelt die natürlich trotzdem noch ihre kleinen Macken hat und dadurch auch einen gewissen wiedererkennungswert hat.
Der brummelige Tom den wir schon aus dem ersten Teil kennen ist inzwischen nicht mehr ganz so verschlossen und zeigt in diesem Buch auch etwas mehr von sich, als er es im ersten Teil getan hat.

Es verschwinden aus Ravinia immer wieder Personen die nach kurzer Zeit unversehrt wieder auftauchen. Es wird direkt in die neue Geschichte eingestiegen denn es braut sich wieder etwas über Ravinia und unter Ravinia in Epicordia etwas zusammen. Als ein alter bekannter von Lara, Francesco Lara und Tom um Hilfe bittet nimmt er sie mit nach Epicordia  in die Tunnel und Höhlen unter Ravinia. Was die Freunde dort zu sehen bekommen ist sehr erschreckend. Die Ermittlungen werden noch von alten bekannten aus dem letzten Teil begleitet und es stellt sich herraus das die Bewohner Epicordias mit einigen vorurteilen Belastet sind was die Bewohner von Ravinia angeht...

Mit den gewohnten poetischen und malerischen Beschreibungen entführt uns Thilo Corzilius in die Welt des Mondvolkes das unter der Erde Ravinias lebt. Ich konnte mir alle beschriebenen Orte bildlich vorstellen und so manches mal war dieses Buch schöner als ein Besuch im Kino. Etwas mehr Spannung hätte ich mir zum Schluss gewünscht während des Finales hätte ich auch das Buch noch zu einer lesepause zur Seite legen können ohne vor spannender Erwartung nervös zu werden.

Insgesamt ist Epicordia eine gelungene Fortsetzung in der man auch die weiterentwicklung des Autoren erkennen kann. Ich hoffe das ich noch öfter die Gelegenheit bekommen werde etwas von diesem Autor zu lesen am liebsten natürlich eine Fortsetzung dieser Geschichte mit den Charakteren die einem mit der Zeit ans Herz wachsen.

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