Christopher Paolini: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter

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Christopher Paolini: Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter
Verlag
ET (D)
2004
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Eragon - Inheritance Book One
ET (Original)
2003
ISBN-13
9783570128039

Informationen zum Buch

Seiten
605

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Der Wind heulte durch die Nacht und trug einen Duft heran, der die Welt verändern sollte.

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Handlungsort

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Als der 15jährige Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Er freut sich, denn vielleicht kann er den Stein gegen Essen für seine Familie eintauschen. Doch dann entschlüpft dem Stein ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt selbst. Er gerät in ein Reich voller Schicksal, Magie und Macht, bevölkert von Elfen, Zwergen und Monstern und regiert von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira. Wird Eragon das Erbe der legendären Drachenreiter antreten? Das Schicksal des Volkes liegt in seiner Hand.

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Eragon, Saphira, Brom, Murtagh - es ist fast schon eine Geschichte, wie ein Tellerwäscher zum Manager wird :breitgrins:

Eragon ist ein einfacher Bauernjunge, doch sein "Steinfund" lässt ihn zu einem der wichtigsten Männer von Alagalesia aufsteigen. Zusammen mit Saphira begibt er sich auf eine riskante Reise und ich habe oft um ihn oder die Drachendame gebangt. Über Saphira musste ich öfter Schmunzeln, denn obwohl sie so jung ist, wohnt in ihr die Erinnerung von tausenden von Jahren. Die "Kleine" hat's einfach drauf.

Ohne Brom wäre Eragon wahrscheinlich auch aufgeschmissen. Er ist Anfangs sehr geheimnisvoll und man hat so seine (berechtigten?) Zweifel an ihm. Auch Murtagh, der später in der Geschichte zu Eragon stößt, wirkt durch seine Geheimniskrämerei sehr verschlagen. Doch ich möchte nicht zuviel verraten :smile:

Zum Ende hin, bahnte sich der große, alles entscheidende Kampf an. Im Gegensatz zum Film, war ich etwas enttäuscht. Für mich war dieser Kampf, in dem es um alles ging, einfach nicht ausführlich genug. Doch tut dies dem Buch keinen Abbruch. Ich wurde super unterhalten.

Die Karte fand ich sehr hilfreich und habe gerne nachgesehen, wo sich Eragon gerade befindet, wie lang die zurückgelegte Strecke war etc.

Als ich fertig war, habe ich dann noch die Infos über den Autoren gelesen - und war geschockt: Der Junge war ja erst 15 Jahre alt als er Eragon geschrieben hatte. Respekt!

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Der 15-jährige Eragon, der relativ unbedarft mit seinem Onkel und Cousin gemeinsam in den Bergen von Alagaesia lebt, gerät durch einen mysteriösen Zufall an ein Drachenei - ein Objekt, an dem in der Folge auch der tyrannische Herrscher Galbatorix sowie einige andere Gruppen gesteigertes Interesse zeigen. Als der Drache schließlich schlüpft und mit Eragons Hilfe zu einer stattlichen Drachendame namens Saphira heranwächst, gerät seine Welt allerdings vollkommen aus den Fugen. Die Häscher des Königs setzen sich auf seine Spur, ermorden seine Familie und nötigen ihn zu einer überstürzten Flucht durch das gesamte Königreich, bei der er allerdings von Brom unterstützt wird - einem Geschichtenerzähler mit einer geheimnisvollen Vergangenheit.

Dieser offenbart ihm den Grund für das Interesse, das Galbatorix an ihm hat: so ist doch dieser ursprünglich nur an die Macht gekommen, weil er die mächtigen Drachenreiter, Hüter des Landes und seiner Bevölkerung, fast vollständig ausgelöscht hat. Eragon und Saphira könnten nun der Grundstein eines neuen Geschlechts von Drachenreitern werden - was von dem Tyrannen unbedingt verhindert werden soll, worauf aber andere Gruppen ihre ganze Hoffnung setzen. Eragon hat allerdings nicht viel Zeit, seine und Saphiras neue Fähigkeiten auszuprobieren und zu entwickeln, bevor es in einer Bergfestung zur alles entscheidenden Schlacht zwischen den Heeren des Königs und den Rebellen kommt.

Christopher Paolini war erst 15 Jahre alt, als er mit diesem ersten Band der Eragon-Serie sein gefeiertes Autorendebut gegeben hat. Das Buch liest sich nach einem etwas zähen Beginn recht flüssig, die Geschichte ist spannend erzählt und schafft es auch, die Spannung bis zum Ende zu halten, die Charaktere, zumindest die wichtigsten, gewinnen im Verlauf der Handlung zunehmend an Profil. Der Stil ist erfrischend locker und gelegentlich auch sehr humorvoll, so sind die Kommentare der koketten Drachendame Saphira immer herzerfrischend respektlos und trocken.

Und dennoch bleibt am Ende der Lektüre ein etwas flaues Gefühl - so als hätte man allzuviel von dem, was man gerade gelesen hat, schon gekannt. Es tauchen extrem viele typische und in der Masse auch klischeehafte Fantasyelemente auf, die leider auch nicht besonders originell neu verknüpft werden. Da gibt es den typischen Gegensatz zwischen den bösen Orks und den guten (und verbündeten) Elfen und Zwergen, die nicht viel mehr als Stereotype sind, obwohl Paolini sie etwas anders benennt. Da ist die “geheime Sprache”, die, eigentlich lange verschollen, dem Eingeweihten doch gewaltige Macht verleiht. Und da ist der arme Junge mit der mysteriösen Herkunft, der sich schließlich nur aufgrund dieser Herkunft als Weltenretter entpuppt, bis dahin aber endlose Wanderungen durch feindliche Lande, Verrat und Tod ertragen muss und in dieser Zeit zum Superhelden mutiert. All das ist, zumindest für einen regelmäßigen Fantasy-Leser, der auch schon mal einen Blick in die wirklichen Benchmarks dieses Genres geworfen hat, mehr als vorhersagbar und wirkt in der Simplizität, wie man sie hier vorfindet, mehr als einmal ermüdend. Ein Vergleich mit dem “Herrn der Ringe” verbietet sich auf jeden Fall, solange Paolini dieses Meisterwerk der Fantasy nur als Schablone benutzt.

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Der fünfzehnjährige Eragon lebt mit Onkel und Cousin in einen kleinen Dorf in der Bergen von Alagaesia. Die Menschen sind arm, das Leben ist hart – aber Eragon gefällt es. Das ändert sich jedoch schlagartig, als er in den Bergen einen geheimnisvollen Stein findet, der sich als Drachenei entpuppt. Denn kaum ist der Drache geschlüpft, gerät Eragons ganze Welt ins Wanken: Brutale Schergen des grausamen Königs Galbatorix jagen ihn, ermorden seinen Onkel und stecken den Hof in Brand. Eragon verliert in einer einzigen Nacht seine Familie und seine Heimat. Und so verlässt er das Dorf und macht sich auf die Suche nach den Mördern.

Ich habe dieses Buch verschlungen. Der erst 15jährige Autor hat wirklich ein tolles Debut vorgelegt. Das Buch ist spannend und, bis auf den Anfang rasant erzählt. Es hat kaum Längen und die Story ist nur selten vorhersehbar. Besonders gut gefallen hat mir, daß der Autor nicht mit totalem Bierernst die Sache betreibt. Ich habe so manches mal vor mich hin gekichert, weil der Drache einen herrlich trockenen Humor hat. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet und haben durchaus neue, überaschende Element, oder wer hätte je von einem koketten oder eitlen Drachen gehört.

Alles in allem ein tolles Buch für jemanden, der gerne Fantasy liest und einfach nur gut unterhalten werden will. Das Buch bietet ettliche kurzweilige Stunden von purem Lesevergnügen.

Im August kommt der zweite Teil der Trilogie in englischer Sprache auf den Markt und die deutsche Übersetzung soll im Herbst diesen Jahres folgen.

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Das Buch ist meiner Meinung nach genau richtig für Leser/innen die Gerne Fantasie Bücher lesen oder spannende Geschichten. Es ist sehr anspruchsvoll und man kann sich an manchen Stellen gut in die Lage der einzelnen Personen hineinversetzen. Ich wurde vom Buch richtig gefesselt und das wer das Buch gelesen hat der kann denk ich mal dasselbe von sich behaupten. Es ist aber kein Buch für Kinder unter 10, da manche Dinge doch etwas schwer verständlich sind und da in dem Buch einige Fremdwörter drin vorkommen. Eragon ist auch eins meiner Lieblingsbücher geworden und ich würde es jedem/r weiterempfehlen! Deshalb habe ich diesem Buch auch die höchste Punktzahl verliehen. Gut finde ich auch das es von Anfang an spannend ist!

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Der junge Eragon findet zufällig ein Drachenei und wird dadurch in einen Kampf hineingezogen, der sein gesamtes bisheriges Leben auf den Kopf stellt.

Man merkt dem Buch meiner Meinung nach an, dass Paolini erst fünfzehn war, als er es schrieb. Wer ein wenig mit Fantasy-Literatur vertraut ist, dem werden Paralellen zum Herrn der Ringe und ähnlichen Büchern auffallen (z.B. erinnert sowohl der Name der Hauptfigur als auch dessen absehbare Liebesverwicklungen mit einer Elfe sehr stark an Aragorn, Elfen und Zwerge sind nichts grundlegend Neues und die Orks heißen hier Urgals). Auch ist die Handlung an bestimmten Stellen eindeutig vorhersehbar - was über Murtagh und Eragon in Band II herauskommt, war hier schon voll impliziert und mir nach der ersten Lektüre klar. Eragons Liebe zu der Elfe Arya und wer diese wirklich ist (was ebenfalls erst in Band II "herauskommt") kann der geübte Leser spätestens beim zweiten Lesen zumindest erahnen. Die Motive und Handlungsstränge sind auch hier nicht wirklich neu.

Nach der Kritk nun zu den erfreulichen Dingen: Das Buch ließt sich gut und verständlich, Eragons Angst und Verwirrung wie auch seine Unsicherheit sind meines Erachtens sowohl greif- als auch nachvollziehbar. Die Reflexionsphasen Eragons geben einen Ausgleich zu den Kampf- und Fluchtszenen. Die Drachendame Saphira ist ebefalls gut gelungen, ihre Eigenheiten sind überraschend und deshalb ein wohltuender Kontrast zu der teilweisen Vorhersehbarkeit des Geschehens. Auch die Ausarbeitung zahlreicher Nebencharaktere ist gut gelungen und bringt Abwechslung in die Geschichte.

Deshalb mein Fazit: teilweise (sehr) gute Ansätze, aber im Großen und Ganzen wenig Neues

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