Jasper Fforde: Es ist was faul

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Jasper Fforde: Es ist was faul
Verlag
ET (D)
2006
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Something Rotten
ET (Original)
2004
ISBN-13
9783423245685

Informationen zum Buch

Seiten
429

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Seit ich - damals hochschwaner - zur Leiterin der Jurisfiktion ernannt worden war, jener hoch qualifizierten Polizeiorganisation, die innerhalb der literarischen Welt für Ordnung sorgt, waren zwei Jahre vergangen.

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Nach jahrelangem Aufenthalt in der BuchWelt kehrt Agentin Thursday Next mit ihrem zweijährigen Söhnchen Friday und Hamlet, dem bekannten Dänenprinzen, in ihre Heimatstadt Swindon zurück. Im Haus ihrer Mutter warten freilich schon andere Gäste auf sie: Lady Hamilton und Fürst Bismarck, der den deutsch-dänischen Krieg von 1864 zu vermeiden versucht. Ansonsten sind es keine guten Zeiten für Dänen: Der tückische Yorrick Kaine versucht sich auf einer Welle von anti-dänischen Ressentiments zum Diktator von England ernennen zu lassen, und wenn es Thursday Next nicht gelingt, den Swindon Mallets zum Sieg beim SuperHoop (der Krockett-Meisterschaft) zu verhelfen, werden Kaine und die Goliath Corporation die Welt in den Untergang führen. Eigentlich erstaunlich, denn Goliath bereut (angeblich) alle Sünden und möchte als Religionsgemeinschaft anerkannt werden. Und was noch schlimmer für Hamlet ist: Er kann nicht zurück in die BuchWelt! Ophelia hat sein Stück umgeschrieben ...

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Langsam aber sicher langweilt sich Thursday in der BuchWelt uns die sehnt die Normalität des realen Alltags zurück. Außerdem muss sie endlich versuchen, ihren von der ChronoGarde genichteten Ehemann Landon zu ent-nichten. Dazu schlägt sie sich nicht nur wieder mit der Goliath Corporation herum. Sie muss auch den machthungrigen Yorrick Kaine in seine Schranken verweisen, einem Auftragskiller entkommen und den Weltuntergang verhindern.

Ganz wie man es von Jasper Fforde gewöhnt ist, wirkt der vierte Teil mit Thurdsay Next wie ein Sammelsurium kurioser Einfälle. Angefangen mit Friday, Thursdays und Landons Sohn, der ausschließlich im Blindtext "Lorem Ipsum" spricht über krocketspielende Neandertaler und einen zerlumpten Heiligen bis hin zu einem mit sich und seinem Schicksal hadernden Hamlet. Ein großer Spaß also, den uns der walisische Autor mal wieder bietet, obwohl ich die BuchWelt anfangs sehr vermisst habe. An der Übersetzung kann ich erneut nichts aussetzen, obwohl bei allen Büchern von Jasper Fforde sicherlich der größe Lesespaß den Originalen vorbehalten ist.

Der sich zum Dikator aufschwingende Yorrick Kaine bringt die Politik ins Buch: Die Manipulation der Medien und durch die Medien, Schönfärberei, das Erschaffen von Feindbildern, Bücherverbrennung und alle Facetten, die totalitäre Regimes mit sich bringen. Manchmal war mir das schon fast einen Tick zu viel an Intrigen und Politisiererei. All die kleinen Nebenhandlungen mit den Dodos, den historischen Figuren, die sich in Thursdays Elternhaus eingefunden haben, der zaudernde Hamlet und das Ratespiel, ob Landen entnichtet werden kann, entschädigen und lockern immer wieder auf.

Das Ende ist leider so konzipiert, dass man in der nächsten Zeit wohl keine weiteren Fortsetzungen erwarten darf. Es gibt zwar durchaus einige Ansatzpunkte für ein erneutes Fortführen der Geschichte, man kann sich aber auch mit dem vierten Teil zufrieden geben. Ich bin da etwas zwiegespalten, denn obwohl mich das Ende emotional sehr berührt hat, möchte ich dennoch bald wieder etwas von Thursday lesen. Es bleibt zu hoffen, dass nun bald die neue Serie "Nursery Crimes"von Jasper Fforde ins Deutsche übersetzt wird.

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