Oliver Bowden: Forsaken - Verlassen

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Oliver Bowden: Forsaken - Verlassen
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
Assassins Creed: Forsaken
ET (Original)
2012
ISBN-13
9783833226106

Informationen zum Buch

Seiten
411

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Vor zwei Tagen hätte ich eigentlich meinen zehnten Geburtstag feiern sollen, zu Hause am Queen Anne's Square.

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Der neueste Roman zu Ubisofts Kultspielreihe Assassins Creed rückt den Assassinen Connor in den Focus, der auf den Schlachtfeldern der amerikanischen Revolution seinem Handwerk nachgeht. Der offizielle Roman zu Assassins Creed

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Streckenweise langatmig

Haytham Kenway lebt mit seiner Familie im London des Jahres 1735. Wohlbehütet und geliebt wächst er auf, doch die Nachbarn meiden jeden Kontakt und so fällt es Haytham schwer, Freunde zu finden. Umso eifriger stürzt er sich auf die Waffenübungen mit seinem Vater, im Glauben, dass er wie jeder andere Junge Londons aufwächst. Doch sein Vater hat ein Geheimnis. Eines Nachts wird ihr Haus von Fremden überfallen, der Vater wird getötet und Haythams Schwester Jenny entführt. Der zehnjährige Junge schwört noch an diesem Abend Rache und diese Rache ist es, die ihn jahrelang aufrecht erhält.

"Forsaken - Verlassen" ist ein in sich abgeschlossener Einzelband der Reihe "Assassin's Creed", die auf dem gleichnamigen Spielebestseller basiert. Durch die Datumseinträge soll der Anschein eines Tagebuches erweckt werden, geführt von Haytham Kenway, dem Vater des eigentlichen Spielehelden Connor. Mit einem Tagebuch hat die Geschichte aber außer den Kapitelüberschriften in Form eines Datums und der Erzählung in der ersten Person nichts gemein. Dies weckt einerseits falsche Erwartungen, andererseits liest sich die Handlung durch diese übersichtliche Gestaltung sehr flüssig.

Haytham Kenway mochte ich nicht sonderlich. Er mochte seine Momente haben, aber letzten Endes blieb er für mich die ganze Zeit über ein mehr oder weniger gewissenloser Mörder, der tötet, weil er es kann. Da ich die Spiele nicht kenne, kann ich nicht einschätzen, ob dieser Eindruck beabsichtigt ist. Der Handlung kann man übrigens sehr gut ohne Vorwissen der Bücher oder Spiele folgen. Dank der Tagebuchform verläuft die Geschichte Haythams linear über mehrere Jahre hinweg und so können wir seinen Werdegang vom kleinen Jungen zum Tempelritter verfolgen. In dieser Zeit erhält er Aufträge und verfolgt doch weiterhin verbissen seinen Plan, Rache an den Mördern seines Vaters zu nehmen.

"Forsaken" bietet einen interessanten und auch sehr rasanten Einstieg, aber leider wird es ab der Hälfte immer langweiliger und langweiliger, so dass ich versucht war, das Buch streckenweise nur noch zu überfliegen, um zu sehen, wie Haythams Geschichte endet. Ich vermute aber, dass für Spieler, die seinen Sohn Conner kennen, dieser fünfte Teil der Romanreihe, um einiges interessanter ist, denn man erfährt sehr viele Hintergründe zu ihrer Familiengeschichte.

Oliver Bowden und dem deutschen Panini-Verlag muss ich ein großes Lob aussprechen. Der Sprachstil und auch die Übersetzung sind angenehm zu lesen und ohne grobe Schnitzer. Die Gestaltung des Umschlagbildes gehört zu dem inzwischen leider typischen Fantasyeinheitsbrei. Ich stelle mir Haytham nicht unbedingt als Bogenschützen und mit einer Axt (oder was auch immer das für eine Waffe sein soll) ausgerüstet vor, aber das Bild ist geschmackvoll gestaltet und passt auch gut zu den anderen Büchern der Reihe.

Für Fantasyleser ist das Buch wohl nur eingeschränkt zu empfehlen. Mir fehlte einfach der rote Faden. Haytham zieht mal hier hin, mal dort hin. Tötet für die eine Mission, bedroht für die andere Mission. Zwischendurch zeigt er ein echtes Gewissen, aber niemals glaubhaft genug für mich. Dann ist der Auftrag erledigt, er verfolgt seine eigenen (Rache-)Pläne und wird begleitet von einer wechselnden Zahl Mitstreiter, deren Namen man in wahlloser Reihenfolge im angehängten Personenregister nachschlagen kann. Wäre Bowden in sprachlicher Hinsicht nicht ein so guter Autor, hätte ich das Buch wohl irgendwann abgebrochen.

Für Fans der Spiele sicherlich empfehlenswert, aber ich selbst werde wohl kein weiteres Buch der Reihe lesen müssen.

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