Terry Pratchett: Gevatter Tod

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2003   1  
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Terry Pratchett: Gevatter Tod
Verlag
ET (D)
2001
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
MORT
ET (Original)
1987
ISBN-13
9783453088504

Informationen zum Buch

Seiten
330

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Dies ist das von flackerndem Kerzenschein erhellte Zimmer mit den Lebensuhren - zahllose Regale, gefüllt mit kleinen Sanduhren, eine für jeden Lebenden.

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Mort findet keine Lehrstelle, bis ihn Gevatter Tod als Azubi in seine Dienste nimmt. Fortan begleitet Mort die Seelen Verstorbener ins Jenseits, bis er seinem Meister immer ähnlicher wird...

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Ich brauche keinen Spezialisten für spezielle Spezialeffekte!

Es ist nicht leicht das Buch zu beschreiben oder den Stil. (Es war übrigens mein erster Pratchett ;)) Man könnte sagen das Ganze ist höchst eigen ... eigenwillig. Ein wenig absurd. Oder ... wie heißt es noch so schön? 'Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt' ... ja! Bizarr trifft es gut.

Ich habe mich beim Lesen des Buchs durchaus amüsiert. Es ist nicht so, als hätte ich ständig schallend gelacht. Ich habe auch nicht häufig schallend gelacht. Genau genommen - wenn man davon absieht das ich bei Büchern selten dazu neige laut zu lachen - habe ich zweimal leise gelacht, ein paar Mal gekichert und den Rest der Zeit meistens nur geschmunzelt oder mich über eine nette Geschichte amüsiert. Die Geschichte ' in der wie ich finde gar nicht mal so viel passiert - macht an sich nicht unbedingt den Reiz aus, eher das was sie bevölkert: die Figuren und der Stil!

Nun - zum einem die Figuren:

Wer sticht da wohl besonders heraus? Na wer wohl? Klar ... TOD.

Schon sein erster Auftritt (Stichwort "VERDAMMTER MIST") fand ich gut gelungen. Über ihn zu lesen macht Spaß.

Z.B. ist da die Tatsache, dass er anscheinend nicht sonderlich einfallsreich ist was Farben oder Namen betrifft. Oder betrachtet man es aus TODs Sicht - die Menschen sind eben einfach zu kompliziert. Ich erinnere nur an aufgespießte Kirschen und Pilze die man in Teig presst um sie zu essen. Warum kompliziert wenn's auch einfach geht? Oder warum einfallsreich sein wenn es auch mit wenig Einfallsreichtum passend gemacht wird? Nun ja ... Sehr spaßig fand ich ebenfalls Tods Ausflug um ein wenig mehr über die Menschen herauszufinden. Wie er versucht Spaß zu haben ' Angeln, feiern, saufen ... wirkt alles ein wenig seltsam, wenn Tod höchstpersönlich es versucht.

Und Tod ist es ja nicht allein ... Schneidgut fand ich auch sehr interessant ' und lustig. Kann man einen Türklopfer eigentlich auch als Figur zählen? Egal! Ich tus einfach mal. Ysabell, Alfred ... okay, ja Mort auch. Irgendwie gefielen mir alle Figuren gut auf ihre Art und Weise. Alle ein wenig durchgedreht oder wahnsinng ... oder beides zusammen, aber auf liebenswerte Art und Weise ... genauso wie ich es mag.

Jetzt noch kurz etwas zum Stil. Manchmal enthält er 'wissenschaftliche' Erklärungen und wirkt trocken ' aber die Abhandlungen sind so seltsam, dass es schon wieder erfrischend ist. Manchmal wendet sich Pratchett direkt an den Leser, was mich immer wieder ein wenig übertölpelte und an manchen Stellen die bildliche Vorstellung anregte. Manchmal zieht Pratchett Vergleiche zu unserer Welt heran - was ich in einem Fantasybuch seltsam finden sollte ... tue ich nur merkwürdigerweise nicht, irgendwie passt es. Manchmal tauchen auch plötzlich eingeschobene Sätze auf, die gar nichts mit der Geschichte an sich zu tun haben und einen erst mal gehörig verwirren und dann schmunzeln lassen. Und manchmal ja manchmal tauchen auch so nette Wortspiele auf wie "unerfundene Erfindungen". Klar ist es eine Übersetzung ' und ich weiß nicht wie es im Original aussieht ' aber gerade so was finde ich dann doch immer wieder zum Schießen ... genauso wie die Spezialisten für spezielle Spezialeffekte, die Tod gerade nicht braucht, weil er die Kunst des nichtprotzerischen Reisen beherrscht. Der Stil trifft jedenfalls so genau meinen Nerv.

Wow. Ein schönes Buch. Eine komisch, absurdes, bizarres Buch. Mit vielen kleinen Details und Beschreibungen, die amüsieren. Ich finds toll und verteile uneingeschränkt 5 Punkte.

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Bei diesem Buch bin ich sehr voreingenommen - spielt doch TOD, meine Lieblingsfigur der Scheibenwelt - die tragende Rolle. Einfach genial!

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"Eine andere Art von Fantasy.
Mein aller Erster Scheibenweltroman von Terry Pratchett.
Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. So könnte man diese Buch
sehr leicht beschreiben.
Ich denke es ist weitaus mehr...

Ein Fantasybuch der anderen Art mit einem einmaligen "Tod" als Hauptfigur.
Sein Charakter ist "knochentrocken" und sehr sarkastisch.
Durch seine sarkastische Poesie brachte er mich ständig zum Lachen, da des
öfteren gewisse Dinge mit wenigen Worten auf den Punkt bringt.
"ALLES WAS ZÄHLT IST EINE SCHARFE KLINGE...."

Man wird aber auch nachdenklich durch ihn.

Er versucht die Menschen zu verstehen und möchte von ihnen lernen.
Dies macht den Tod sehr sympathisch. Er hat mich sehr fasziniert.
Falls es in Wirklichkeit eine so bizzaren Tod gibt, würde wohl jeder gerne
diesen "Knochenmann" einmal kennen lernen.

Fazit: Das Buch ist Unterhaltung der ersten Klasse. Das war nicht mein
letztes Buch der "Scheibenwelt".

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