Jasper Fforde: Grau

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Jasper Fforde: Grau
Verlag
ET (D)
2011
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Shades of Grey: The Road to High Saffron
ET (Original)
2010
ISBN-13
9783821861401

Informationen zum Buch

Seiten
490

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
englisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Alles begann damit, dass mein Vater nicht das Letzte Kaninchen sehen wollte.

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Handlungsort

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Es läuft gut für Eddie Russett: Seine Rotsicht ist exzellent, er wird mit etwas Glück auf der Farbskala nach oben heiraten, und sein Leben plätschert angenehm ereignislos dahin - bis zu dem Tag, an dem er sich unrettbar und wider jede Vernunft verliebt. Denn Jane ist nicht nur geheimnisvoll und wunderbar stupsnasig, sie ist auch komplett farbenblind und gehört damit der gesellschaftlichen Unterschicht an: eine Graue! Jane hebt Eddies geordnete Welt aus den Angeln: Plötzlich hat er einflussreiche Feinde, wird mit unbequemen Wahrheiten konfrontiert, und zu allem Überfluss versucht seine Angebetete auch noch immer wieder, ihn umzubringen. Denn Jane hütet ein hochexplosives Geheimnis, und Eddie weiß bereits zu viel ...

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Shades of Grey

Eddie Russett lebt in einer Welt, in der alles strengstens reglementiert ist. Eines der Hauptkriterien für den sozialen Umgang miteinander und die gesellschaftliche Hierarchie ist die Fähigkeit, Farben wahrzunehmen, denn die Menschen sehen nicht wie wir alle Farben des Spektrums, sondern erkennen nur selektiv bestimmte Farbgruppen, wobei diese Fähigkeit unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Je besser die Wahrnehmung, desto höher der Status. Eddie ist so gut wie verlobt mit der vornehmen Fabrikantentochter Constance, was für ihn einen ordentlichen Aufstieg bedeuten würde.

Problem ist nur, dass Eddie sich danebenbenommen hat und jetzt zur Wiedergutmachung in die Randzone geschickt wird, um dort Strafarbeit zu verrichten (die hauptsächlich darin besteht, Stühle zu zählen). Dort, wo eigentlich keiner wohnen will. Sein Vater hat dort einen neuen Job gefunden und begleitet ihn an den Rand des Niemandslandes, wo er noch vor der Ankunft in East Carmine einem rotzfrechen Mädchen namens Jane begegnet, die ihm als allererstes droht, ihn umzubringen. Reizend, findet Eddie, und prompt geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf, und das, wo sie doch so gar nicht standesgemäß ist als eine der Grauen, der niedrigsten Gesellschaftsschicht überhaupt ...

Ich hatte so meine Bedenken, als ich das Buch anfing, gerade weil so viele kritische Stimmen dazu zu hören waren. Aber Fforde hat es hier wie in seinen Tuesday-Next-Büchern sofort geschafft, mich für seine komplett verrückte Welt der Farben zu begeistern. Sein Gesellschaftssystem ist ausgeklügelt bis in die kleinsten (und selbstverständlich völlig abstrusen) Details und lässt sich als Kritik an rigidem Klassendenken lesen. Es ist eine Welt, die einige hundert Jahre in der Zukunft liegt und in der man erfolgreich alles Komplizierte vereinfacht und alles Einfache verkompliziert hat. Ziemlich dystopisch, das Ganze.

Dennoch ist es, wie man sich bei diesem Autor schon denken kann, alles andere als eine trostlose, brutale Zukunftsvision, auch wenn es solche Elemente nicht zu knapp gibt. Schräger, oft auch schwarzer Humor, Wortspiele, absurde Situationen und ein Feuerwerk an durchgeknallten Einfällen und Figuren bilden ein Gegengewicht zur eher düsteren Grundidee.

Eddie ist ein sympathischer Protagonist, der wider Willen in das größte und gefährlichste Abenteuer seines Lebens gerät und hinter die Geheimnisse der strikt nach ihren Regeln lebenden Gesellschaft der Farbenwelt zu kommen versucht. Mir hat's großen Spaß gemacht und ich freue mich auf den 2. Band.

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