Tad Williams: Happy Hour in der Hölle

Tad Williams: Happy Hour in der Hölle

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Tad Williams: Happy Hour in der Hölle
ET (D)
2014
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Happy Hour in Hell
ET (Original)
2013
ISBN-13
9783608938333

Informationen zum Buch

Seiten
565

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Erster Satz
Es gibt nun mal Momente im Leben - oder in meinem Fall: Im Jenseitsleben -, in denen man sich unwillkürlich fragt, Was zum Teufel tue ich hier?

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Bobby Dollar, Engel und Anwalt der verlorenen Seelen, macht sich auf in die Hölle, um einen Auftrag seines Mentors im Himmel zu erledigen. Vor allem aber will er die faszinierende Gräfin Casimira von Coldhands wiedersehen – und sie aus der Hölle hinausschmuggeln. Das ist ein äußert schwieriges Unterfangen, da sein Widersacher einer der mächtigsten Teufel der Unterwelt ist: der Großfürst Eligor. Er hasst Bobby ohnehin und es wäre ihm das größte Vergnügen, ihm seine unsterbliche Seele aus dem Körper zu reißen. Oder ihm alle mörderischen Kreaturen der Hölle auf den Hals zu jagen.

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Ein typischer Mittelteil

Bobby Dollar, Anwalt und Engel. Was wie ein starker Gegensatz wirkt, funktioniert für ihn bestens: Er vertritt verlorene Seelen und macht sich in diesem zweiten Teil der Bobby-Dollar-Trilogie inkognito auf den Weg in die Hölle auf der Suche nach der dämonische Gräfin Casimira von Coldhands, kurz Caz, in die er sich verliebt hat. Dabei bleibt es nicht aus, dass er mitten hinein in die Intrigen zwischen Himmel und Hölle gerät. Bobbys Widersacher ist Großfürst Eligor, der den Engel abgrundtief hasst.

Wie auch der erste Teil wird einem hier jede Menge Spaß mit dem zynisch-sarkastischen Engel Bobby Dollar geboten. Tad Williams versteht es, aus jeder Geschichte etwas zu machen, über das sich nachzudenken lohnt und so kann sogar ein Engel autenthisch wie ein Mensch wirken. Voller Zweifel, Ironie und Sehnsüchten.

Die Beschreibungen in der Hölle ziehen sich etwas, aber genau darin liegt Tad Williams Stärke: In der Beschreibung von handlungsarmen Situationen. Man erinnere sich nur an Simons Flucht durch die unterirdischen Gänge Osten Ards. "Happy Hour in der Untewelt" ist ein typischer Mittelteil. Anfang und Ende fehlen. So stürzt man mehr oder weniger mitten in die Geschichte und auf der letzten Seite bleiben Fragen unbeantwortet.

Im Gegensatz zum ersten Teil spielt dieses Buch hier fast komplett in der Hölle. Das ist natürlich mit ein paar ekligen Szenen verbunden - die Hölle ist nunmal nicht so flauschig wie der Himmel. Ein bisschen Blut und Dreck darf es da schon sein. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, bietet Tad Williams hier wieder eine so hohe Qualität, dass es für jeden Fantasyleser geeignet ist.

Schade, dass es schon bald wieder vorbei sein wird.

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