Jasper Fforde: Irgendwo ganz anders

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Jasper Fforde: Irgendwo ganz anders
Verlag
ET (D)
2009
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
First Among Sequels
ET (Original)
2007
ISBN-13
9783423247580

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Erster Satz
Der gefährlich hohe DummheisÜberschuss war an diesem Morgen wieder einmal Gegenstand des Leitartikels der Owl.

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Thursday Next betrügt ihren Mann. Und das nicht erst seit gestern, sondern schon seit vierzehn Jahren! Als mehr oder weniger glückliche Mutter von Friday, Tuesday und Jenny lebt sie mit ihrem geliebten Ehemann Landen zusammen und geht auch jeden Morgen zur Tarnfirma Acme-Carpets, um die schöne Stadt Swindon mit Teppichen und Parkett zu versorgen. In Wirklichkeit ist Thursday natürlich weiter Geheimagentin für SpecOps und verschwindet regelmäßig in die BuchWelt, in der sie jetzt auch Lehrlinge ausbilden muss. Ganz zu schweigen vom lebhaften Käseschmuggel, mit dem sie die kümmerlichen Finanzen der Firma aufzumöbeln versucht. Von alledem darf ihre Familie nichts wissen. Dass diese Täuschungsmanöver auf Dauer nicht gutgehen können, liegt auf der Hand ...

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Intelligenter, durchgeknallter Spaß

Nachdem SpecOps 27, die Abteilung der Literaturdetektive, offiziell aufgelöst wurde, arbeitet Thursday Next als Teppichverlegerin und kümmert sich gemeinsam mit Landen um ihre drei Kinder. Nach außen hin jedenfalls.

Insgeheim ist sie nach wie vor bei "Jurisfiction" tätig und sorgt dafür, dass in der Buchwelt keine wildgewordenen Figuren herumreisen und keine Plots grob verändert werden. Sorgen bereitet ihr allerdings die stetig fallende Leserzahl in der wirklichen Welt sowie in der Buchwelt gleich zwei Thursday-Doppelgängerinnen und eine merkwürdige Ankündigung über das Ende der Welt, dem angeblich nur ihr ewig verpennter, übellauniger sechzehnjähriger Headbanger von Sohn Einhalt gebieten kann.

Wie alle Thursday-Next-Bücher lässt sich auch dieses nur sehr schwer zusammenfassen. Es sind die unzähligen Anspielungen, sprechenden Namen, skurrilen Dialoge und absurden Situationen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Welt der Bücher, die auch hier wieder unbändigen Lesespaß garantieren. Fforde nimmt sich und seine Bücher hier sogar selbst auf die Schippe, der Handel mit CO2-Emissionen kriegt sein Fett in Form eines schrägen Äquivalents in Thursdays Welt ebenso ab wie mieses TV-Programm.

Intelligente, witzige Unterhaltung für alle, die sich auf eine superschräge Welt einlassen können. Für mich bislang das Highlight der Serie (mit einem ziemlich fiesen Cliffhanger am Ende!)

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Die ersten 4 Bände der Thursday Next Reihe hatte ich mit ganz, ganz viel Vergnügen gelesen und so war es kein Wunder, dass ich „First among Sequels“ direkt gekauft hatte. Leider hatte ich in der Zwischenzeit „The Big Over Easy“ gelesen, welches zwar nicht schlecht war, aber auch nicht so toll und somit irgendwie dafür gesorgt hat, dass ich zögerte, den neuesten Next-Roman zu lesen, aus Angst, dass das Buch meinen Erwartungen nicht gerecht werden würde. Nun habe ich mir aber endlich ein Herz gefasst und los gelesen und ich muss sagen: eigene Blödheit, dass ich so lange gewartet habe.



Seit dem letzten Band sind rund 14 Jahre vergangen und Thursday, Landon und ihre Kinder führen ein glückliches Familienleben. Aufgrund von Reformen wurden praktisch alle OPs aufgelöst und so arbeitet Thursday nun in einer Firma für Fußböden, während Landon sinnlose Ratgeber schreibt und auf eine Eingebung für einen großen Roman hofft. Zumindest nach außen in wirkt alles ganz friedlich und normal, doch Thursday führt ein Doppel- bis Vierfachleben. Neben dem illegalen Schmuggel von Käse aus Wales ist die Teppichfirma eine Tarnfirma für die Arbeiten der früheren OPs und natürlich gibt es auch in der Buchwelt weiterhin viel zu tun. Und dann wird sie auch noch als Ausbilderin für ihre eigene Romanfigur eingesetzt, muss sich mit der Chronoguard herumschlagen und versucht herauszufinden, warum immer weniger Bücher gelesen werden.



Man merkt schon an der (groben) Zusammenfassung des Inhalts mit welchem Feuerwerk an Ideen Fforde das Buch bestückt hat. Es gibt einige ziemlich geniale und völlig unerwartete Wendungen, aber etwas zu wenig Buchfiguren (von den Thursdays einmal abgesehen). Fforde beschäftigt sich in seinem Buch diesmal mit der Tatsache, dass Bücher immer weniger gelesen werden, während sinnlose Talkshows mehr und mehr Einschaltquoten erzielen. Schade, dass man seine Lösung nicht einfach auf unsere Welt übertragen kann.



Ich habe das Buch zügig und mit häufigem Grinsen durchgelesen und es hat sich seine gute Bewertung voll und ganz verdient.

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