Ivo Pala: Schwarzer Horizont

 
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Ivo Pala: Schwarzer Horizont
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783426519158

Informationen zum Buch

Seiten
400

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Dunkelheit.

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Handlungsort

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Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal.

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brutal, nichts für schwache Nerven

Inhalt: "Seit dem Weltendonner herrscht überall ewige Nacht. Asche verdunkelt den Himmel, die Welt wird zunehmend eisiger. Äcker und Felder sind tot; nichts wächst mehr. Menschen verhungern auf den Straßen. Andere verschwinden spurlos auf mysteriöse Weise. Zwei Hochkulturen, Twyddyn und Milara, bekämpfen einander zu Land und See um die letzten Ressourcen und die Macht auf dem neu entdeckten, geheimnisvollen Kontinent Kutera. In einem Sturm aus Schlachten und Intrigen trotzen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ebenso der feindseligen Natur wie ihrem unbarmherzigen Schicksal."


Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch das Cover und da es sich um ein Buch aus dem Genre Fantasy handelt, war klar, dass ich es unbedingt lesen will.
Durch die Axt auf dem Cover war mir zwar klar, dass es sich hier nicht um Fantasy gemischt mit einer Liebesgeschichte handelt, aber so wie es dann kam, hab ich es auch nicht erwartet... was jetzt nicht als negativ anzusehen ist, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen, es hat mich einfach nur überrascht und im ersten Moment vielleicht ein wenig schockiert!

Es handelt sich hier um den ersten Teil der "Dark World Saga". Die meisten Fantasybücher sind ja in das Jugendbuchgenre eingegliedert, hier jedoch würde ich sagen handelt es sich um ein Buch ausschließlich für Erwachsene! Und diese sollten auch nicht zartbesaitet sein ... Action, Gemetzel und Verstümmelungen sind hier auf jeder Seite Standart!
Der Weltendonner hat die Sonne verbannt und alles liegt im Dunkeln, hier ist sich jeder Selber am Nächsten ... alles andere zählt nicht mehr!

Der Autor stellt die Situation der Protagonisten wirklich gut dar, man erlebt ihre Auswegslosigkeit und Hilflosigkeit mit und nimmt diese extrem wahr. Gefühle wie Hass, Neid werden realistisch dargestellt.
Die doch recht sexuellen Szenen haben mich jedoch ein wenig gestört! Diese hätte ich auch nicht in diesem Buch erwartet. Sie haben zwar in die Handlung reingepasst, sind jetzt jedoch nicht unbedingt das was meiner Meinung nach in einem Fantasyroman erwartet wird. Aber das ist ja zum Glück Geschmackssache.

Alles in allem ein gutes Buch, spannend und furchterregend!
Für ein paar Unstimmigkeiten meinerseits ziehe ich einen Stern ab, ansonsten hat mich das Buch wirklich gut unterhalten.

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Viel Gemetzel und blasse Charaktere

Inhalt
In einer Welt, in der es keine Sonne mehr gibt, kämpft jeder um sein Überleben. Vor gut zwei Jahren wurde die Sonne plötzlich von einer riesigen Aschewolke verdunkelt, übrig blieben nur Kälte, Trostlosigkeit und Hunger. Die Menschen gehen ganz unterschiedlich mit dieser Situation um: manche lassen für einen Bissen alles mit sich machen, andere leben nun ganz offen ihre Perversionen und Gelüste aus - es gibt nichts zu verlieren. In dieser brutalen Welt suchen der Krieger Raymo, die Sklavin Lizia und der Mönch Ash ihren Weg und dieser führt über Leichen, Verrat und Blut.

Meine Meinung
Das Buch war leider nichts für mich. Ich bin nun wirklich nicht zart besaitet, aber das, was der Roman hier abliefert, war mir dann doch zu viel. Und damit meine ich nicht, dass mich die Brutalität und die expliziten Beschreibungen über Gebühr schockiert hätten ... nein, sie haben mich irgendwann nur noch genervt. Es gibt kein Kapitel, in dem nicht irgendwelche Abartigkeiten, Schlachtereien oder Folterungen beschrieben werden, das Buch kommt einfach nicht ohne aus. Mir persönlich hat das nicht gefallen, ich finde, ein gutes Buch muss mehr bieten können als Schockmomente und Gemetzel.

Dadurch geraten leider auch die Charaktere etwas in den Hintergrund. Die Nebencharaktere erkennt man hauptsächlich an ihrem Namen, ansonsten sind sie alle gleich: bösartig, verlogen und egoistisch. Da macht es nicht mehr viel Unterschied ob die eine Frauen zum Foltern verleiht oder der andere Menschen mästet und danach ausstopft. Doch auch die Hauptcharaktere bleiben sehr blass. Ich weiß nur sehr wenig über ihre Vorgeschichte, sympathisch war mir keiner und ihre Beweggründe sind eher knapp beschrieben. Macht aber nichts, denn Lizia und Ash können sowieso nie selbst entscheiden, was sie machen wollen, sie sind völlig fremdbestimmt. Und Raymos Charakterstruktur hat man auch schnell begriffen: Er hat immer eine "Idee" und entkommt selbst aus den ausweglosesten Situationen.

Ich kann verstehen, dass es in einer Welt ohne Sonne ums nackte Überleben geht. Und dass sich dann die gesellschaftlichen Strukturen auflösen, ist klar. Die Ausgangssituation finde ich auch sehr interessant und spannend, ebenso die grundlegende Handlung rund um Ash (er versucht, die Sonne zurückzubringen). Leider hat der Autor meiner Meinung nach den Fokus auf die falschen Dinge gelegt. Die Charaktere und die Handlung gehen unter in einem Wust aus Grausamkeiten, die von Mal zu Mal gesteigert werden. Und wird gerade mal nicht gekämpft, dann kann man sich sicher sein, dass wieder jemand jemanden verrät ... nach dem 5. Mal wird aber auch das langweilig.

Ich denke, dass es für das Buch bestimmt die passenden Leser gibt. Ich gehöre leider nicht dazu und vergebe 2 Sterne.

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