Ju Honisch: Jenseits des Karussells

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Ju Honisch: Jenseits des Karussells
ET (D)
2010
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783867620772

Informationen zum Buch

Seiten
832

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Schlagworte
Erster Satz
"Ich bitte dich, denke noch einmal darüber nach", bat die zweiköpfige Spinne.

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Die Helden von "Das Obsidianherz" und "Salzträume" gehen in die nächste Generation! Wenn man siebzehn ist, sollte das Leben weitaus mehr Spaß machen als das Cattys. Statt Bälle und Romanzen bestimmen Alpträume und Verfolgung ihr Dasein. Niemand außer ihr ahnt die Gefahr. Niemand hört ihr zu und sie selbst ist möglicherweise längst nicht mehr zu retten. Sehr viel angenehmer ist das Dasein Thorolf Treynsterns, eines jungen Künstlers und Bohemiens mit interessanten Freunden, der sich um nichts Sorgen machen muss denkt er. Doch dann tritt das Grauen in sein Leben, und mit einem Mal ist nichts mehr, wie es war. Nicht er selbst, nicht die Welt, wie er sie kannte und auch nicht das Mädchen, das er retten wollte. Zusammen mit seinem Mitbewohner Ian McMullen, einem Studenten des Arkanen, wird Thorolf Teil eines Schachspiels zwischen Mächten, die weit über das menschliche Fassungsvermögen hinausgehen. Nominiert für den Deutschen Phantastik Preis 2011 in der Kategorie Bester deutschsprachiger Roman.

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lieber (erst) die Vorgänger lesen

Wenn ich ein Buch in einer Leserunde lese und noch dazu in Begleitung der Autorin, möchte ich mir beim Verfassen der Rezension besondere Mühe geben und ganz bestimmt nicht einfach nur ein paar Zeilen dahinferkeln und mit einem 08/15-Urteil versehen. Leider ist dieses Buch mit einer Periode extremer Rezensionsfaulheit zusammengefallen, die mich das Verfassen einer solchen weiter und weiter aufschieben ließ, bis ich mich mittlerweile gar nicht mehr so genau an alles erinnere – aber besser spät als nie

Ich habe die Vorgänger mit großer Freude gelesen und so war klar, dass „Jenseits des Karussells“ in meinem Regal landen würde. Der Anfang war etwas verwirrend die magische Situation erscheint zunächst unklar, aber das bin ich in gewisser Weise schon von der Autorin gewohnt, das klärt sich im Verlauf der Geschichte gewöhnlich auf und motiviert einen den Prolog oder Abschnitte der ersten Kapitel im späteren Verlauf noch einmal lesen zu wollen, da man sie dann in neuem Licht betrachtet.

Direkt zu Beginn begegnen wir auch einigen altbekannten, größtenteils recht sympathischen Figuren sowie einigen neuen, vielversprechenden Darstellern. Leider konnte sich keine der Figuren zu meinem Liebling herauskristallisieren, das letzte Quäntchen fehlte zu einem wirklichen Sympathieträger, auch wenn das realistischer ist und man das also vielleicht eher als positive Eigenschaft werten sollte, hätte ich es lieber etwas anders gehabt.

Am negativsten an diesem Buch habe ich diverse Damenzirkel empfunden, deren Mitglieder und Verbindungen zwar in einer Zeichnung am Ende des Buchs abgebildet sind, für mich aber trotzdem eine verwirrend homogene Masse bildeten. Da hatte ich schnell keine Lust mehr, ihre Zusammensetzung nachvollziehen zu wollen und reagierte eher genervt auf ihr Auftreten. Zudem erschien mir ihre „Politik“ („immer müssen wir hinter den arroganten Männern herräumen, die alles kaputt machen“) überzogen und allzu negativ.

Insgesamt war „Jenseits des Karussells“ der für mich bislang schwächste Roman aus Ju Honischs magischem Universum, ich hoffe auf eine Rückkehr zur alten Qualität für ihren 2013 erscheinenden Roman „Schwingen aus Stein“.

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Schwächer als die Vorgänger

In "Jenseits des Karusells" begegnet man alten Bekannten aus den Vorgängerromanen "Das Obsidianherz" und "Salzträume I + II", der Fokus liegt jedoch zum einen auf Catty und zum anderen auf den jungen Männern Thorolf Treynstern und Ian McMullen. Catty lebt wohlbehütet im Haus ihres Vaters, jedoch beachtet dieser sie kaum noch, seitdem er neu verheiratet ist. Dafür hat es sich die Stiefmutter gemeinsam mit einer furchteinflößenden Gouvernante zur Aufgabe gemacht die Tochter des Hauses "erziehen" und vor allem vor allem Übel beschützen zu müssen. Catty ahnt, dass ihre Stiefmutter es nicht unbedingt so gut mit ihr meint, hat aber keine Ahnung, in welcher Gefahr sie tatsächlich schwebt.

Unverhofft kreuzen sich die Wege von Thorolf und Catty auf ganz unerwartete Weise und sie werden beide mit Dingen konfrontiert, von denen sie nicht einmal wussten, dass es sie gibt.

Wie bereits in den Vorgängerromanen, verbindet Ju Honisch die Zeit des 18. Jahrhunderts in München mit magischen Elementen und lässt diesmal auch wieder große magische Mächte ans Werk. Von Vorteil ist es dabei schon, wenn man die Vorgängerbände kennt, da man sich dann relativ schnell zurecht findet und sich über alte Bekannte freuen kann. Die Hintergrundgeschichten werden zwar zum Teil erklärt, aber nicht so detailliert, dass sich jeder einfach zurecht finden kann.

Wie bereits von Ju Honisch bekannt, wechseln auch hier die Protagonisten und viele Szenen erlebt man aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven. Diese Technik hat mich schon bei den ersten Romanen überzeugt und konnte mich auch hier wieder für sich gewinnen. Gut gefallen hat mir auch wieder, dass auch die Bedrohung zu Wort kam und man immer wieder den Gedanken der "anderen Seite" folgen konnte.

Für Verwirrung hat bei mir jedoch diesmal ein Frauenzirkel gesorgt, der doch eine relativ große Rolle bekommen hat, dafür jedoch sehr wenig erklärt wurde. Erschwerend kam die Vielzahl an verschiedenen Frauen dazu, die oft nur durch ihre Tätigkeit oder ihre Klamotten beschrieben wurden und mir die Identifizierung teilweise sehr schwer gemacht hat. Auch ihr Mitwirken am Ende fand ich dann fast eher befremdlich und konnte leider bis zum Schluss nicht so viel mit ihnen anfangen.

Die Idee der Geschichte und auch der Aufbau haben mir sehr gut gefallen, die Auflösung am Ende war dann für mich teilweise nicht mehr so spannend. Da hätte ich mir fast noch ein bisschen mehr erhofft.

Alles in allem ein schöner Schöker, der mich gut unterhalten hat und mir v. a. Zeit mit einigen liebgewonnenen Figuren geschenkt hat. Insgesamt jedoch fand ich diesen Band schwächer die gesamten Vorgänger.

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