Kim Harrison: Die Zeitagentin

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Kim Harrison: Die Zeitagentin
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
Originaltitel
The Drafter
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783453317307

Informationen zum Buch

Seiten
640

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Mit Ausnahme eines einzelnen Stuhls und des Tastfelds an der Tür, das sanft im Licht der in die Decke eingelassenen Lampen schimmerte, durchbrach nichts die Monotonie des quadratischen Raums.

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Peri Reed ist jung, sexy und tough. Doch das ist nicht das Beste an ihr! Was sie einzigartig macht, ist ihre Gabe: Peri kann vierzig Sekunden in der Zeit zurückspringen und die Vergangenheit verändern. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn man für eine staatliche Geheimorganisation arbeitet, die Jagd auf die gefährlichsten Kriminellen der USA macht. Bis Peri eines Tages der Korruption verdächtigt wird und fliehen muss. Plötzlich zur Staatsfeindin Nummer eins geworden, ist sie fest entschlossen, ihre Unschuld zu beweisen und die Drahtzieher dieser Verschwörung ausfindig zu machen. Doch Peri kann niemandem mehr vertrauen – nicht einmal dem Mann, den sie liebt ...

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Solider Auftakt, der ein bisschen kürzer hätte sein können

Peri Reed hat eine spezielle Gabe – sie gehört zu einigen wenigen Menschen die in der Lage sind, zurück durch die Zeit zu springen. Auch wenn es nur 40 Sekunden sind, entscheiden diese in Peris Job als Agentin häufig über Leben und Tod. Doch jeder Sprung hat seinen Preis… Als Peri mit ihrem Partner einen Auftrag verbockt, hat dies weitreichende Konsequenzen. Opti, die Organisation, für die Peri arbeitet scheint korrupt zu sein, und auch Peri soll zu den korrupten Agenten gehören. Doch wie beweist man seine Unschuld, wenn man sich nicht erinnern kann, ob man wirklich unschuldig ist?

Die Geschichte folgt hauptsächlich Peris Perspektive, und wird immer wieder von einem weiteren Charakter abgewechselt, Silas. Während Peri zur Opti gehört, einer geheimen Organisation, die im Auftrag der Regierung geheime Aufträge ausführt, gehört Silas zur Allianz. Eine Vereinigung, die Opti ausschalten möchte, da niemand in die Zeit eingreifen sollte. Silas war einer meiner Lieblingscharaktere. Ich mochte ihn wesentlich mehr als Peri, die zwar sehr kompetent war, aber auch irgendwie arrogant und vor allem ein bisschen zu rücksichtslos und risikofreudig für meinen Geschmack. Auf jeden Fall war es ziemlich schwer zu entscheiden, wem man trauen kann, und wem nicht, wobei einige Charaktere wesentlich sympathischer waren als andere.

Das Konzept der Zeitreise war interessant gestaltet, wenn auch manchmal etwas verwirrend. Wenn Peri springt, und dabei etwas verändert, verliert sie etwas von ihrer Erinnerung, umso mehr, je größer der Unterschied ist, den ihre Handlungen ausmachen. Um sie nach dem Sprung in der richtigen Zeitlinie zu verankern, hat Peri bei ihren Aufträgen einen Partner. Jack ist ihr Anker, der nach ihrem Sprung ihre Erinnerung sortiert, und versucht zurückzubringen, was verloren gegangen ist. Das Konzept mit all seinen Eigenheiten war gut überlegt, auch wenn ich an der einen oder anderen Stelle gern noch ein bisschen mehr Info dazu gehabt hätte.

Die Story hat mir an sich gut gefallen. Eine Agentin mit speziellen Fähigkeiten ausgestattet, die versucht, sich gegen Korruptionsvorwürfe zu verteidigen, ihre Unschuld zu beweisen, und dabei nicht geschnappt zu werden. Wie es sich gehört ist schnell klar, dass sie eigentlich niemandem trauen kann, was es nicht gerade einfacher macht, wenn man nach einem Sprung immer wieder seine Erinnerung verliert, und quasi von vorne anfangen muss. Gestört hat mich allerdings, dass sie das Ganze doch ein wenig in die Länge gezogen hat, und ich häufig gedacht habe, dass man an vielen Stellen gut hätte Kürzen können. Gerade zum Ende hin hat sich vieles einfach immer wieder im Kreis gedreht, während Peri zwischen den verschiedenen Seiten hin und her gerissen war, und sich einfach nicht entscheiden konnte. Dennoch war es insgesamt ein spannender Auftakt, und ich bin gespannt, was der zweite Band zu bieten haben wird. .

Fazit

Der Auftakt zu Kim Harrisons neuer Reihe hat mir von der Idee her sehr gut gefallen, und auch der Schreibstil ist angenhem. Allerdings wirkte die Story ein bisschen in die Länge gezogen, wodurch stellenweise die Spannung gelitten hat. Dennoch ist das Zeitreise-Konzept spannend, und ich freue mich auf den nächsten Band.

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Verwirrend und in die Länge gezogen

„Die Zeitagentin: Ein Fall für Peri Reed“ ist ein Roman, der von Kim Harrison geschrieben und im Heyne-Verlag im April 2016 veröffentlicht wurde. Der Roman umfasst 640 Seiten.

Es geht um die Zeitagentin Peri Reed, die für die Firma Opti arbeitet und die Gabe besitzt, 40 Sekunden zurück in die Vergangenheit zu springen und damit den Verlauf der Zukunft zu verändern, in dem sie eine zweite, alternative Zeitlinie aufstellt. Opti ist eine Geheimorganisation, die Jagd auf gefährliche Kriminelle macht. An ihrer Seite steht Jack, ihr Anker, der Peri hilft, die beiden Zeitlinien ( Original und Alternativlinie) nun für sich wieder im Gedächtnis zu ordnen. Doch Jack und Peri verbindet mehr, sie sind ein Liebespaar. Bei Peris letztem Auftrag läuft dann leider einiges schief und Peri muss sich plötzlich mit dem Vorwurf der Korruption auseinander setzen, der nicht nur aus der eigenen Firma kommt, sondern auch von der Allianz, einer Organisation, welche die Arbeit der Opti stark verurteilt und die Firma vernichten möchte. Eh Peri weiß, wie ihr geschieht, wird sie nun plötzlich vom Jäger zur Gejagten…….und hat keine Ahnung, wem sie noch trauen kann.
Mit seinen über 600 Seiten ist der Roman ein Buch, wo ich mir genau überlegt habe, ob ich es im Rahmen einer Leserunde lese oder nicht. Der Klappentext hat es entschieden, denn der Plot klang spannend. Leider konnte das Buch aber meine Erwartungen so nicht erfüllen, was ich sehr schade fand. Die Autorin zieht die Handlung mit immer wiederkehrenden gleichen Situationen derart in die Länge, dass dem Buch locker 200 Seiten weniger gereicht hätten, es dafür aber echt spannender gewesen wäre. Zu Beginn war ich schon ein wenig verwirrt über die Zeitsprünge und Zeitlinien, ich wusste teilweise weder, wo ich in der Handlung war, noch in welcher Zeit Peri Reed gerade agierte. Da brauchte es einige Seiten, bis ich das System dahinter verstanden habe.

Der Plot ist komplex und man muss sich doch arg konzentrieren, um überhaupt folgen zu können. Ein Buch mal eben für zwischendurch ist es also absolut nicht. Dem Leser werden ständig neue Fährten präsentiert, was die korrupten Gegner, bzw. auch korrupten Personen aus den eigenen Reihen angeht. Mir schwirrte der Kopf und ich hatte nicht immer einen Plan, wer aus Peri Reeds Umfeld nun korrupt ist oder nicht. Etwas weniger Verwirrung und mehr klare Struktur wäre hier von Vorteil und fürs Lesen wesentlich entspannender gewesen.

Die Charaktere haben mir gut gefallen. Peri ist eine junge, dynamische Frau, die weiß, was sie will, notfalls mit Einsatz verschiedener Kampftechniken. Dafür wurde sie aber auch von klein auf ausgebildet. Neben ihrer Coolness ist sie aber auch eine Frau mit Gefühlen und an denen hält sie auch fest, bis sie erkennen muss, dass sie selbst ihrem Liebsten nicht trauen kann. Die Verzweiflung, die auf dieser Erkenntnis folgte, war spürbar und machte Peri auch irgendwie verletzlich. Man sah sie nicht nur mehr als „Kampfmaschine“.

Die anderen Protagonisten waren ebenfalls gut dargestellt, auch wenn mir vom Handeln her natürlich nicht jeder Charakter sympathisch war. Aber es kann ja auch nicht nur „die Guten“ geben.

Der Schreibstil der Autorin war für mich ein wenig wechselhaft. Immer wieder gab es sehr spannende Szenen, auf denen dann leider gähnende Langeweile folgte. Bei 640 Seiten Buch kann das ganz schön an die Substanz gehen und störte meinen Lesefluss ungemein. Ich war daher ehrlich gesagt froh, als ich das Buch zuklappen konnte.

Die Fortsetzung dieses Romans werde ich wohl daher eher nicht lesen. Schade, dass die Autorin die Handlung so in die Länge gezogen hat, hier wäre weniger mehr gewesen.

Ich gebe dem Buch trotzdem 3 Sterne, weil der Plot sehr interessant war und es einfach an der Umsetzung haperte.

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Die gestohlenen Erinnerungen

Peri Reed war mit ihrem Anker Jack in eine Firma eingebrochen um etwas Bestimmtes zu finden. Doch sie wurden überrascht und Peri musste einen Zeitsprung machen….
Nach jedem Zeitsprung musste Jack, der ja Peris Anker war, ihr die richtige Erinnerung zurückgeben. Doch irgendwas war schiefgelaufen…
Im Zeitloch, einer Bar, in der sie sich mit ihrem Chef Bill treffen sollten, lief dann alles aus dem Ruder, und auch Jack begann sich äußerst seltsam zu benehmen… Es wird behauptet Peri sei korrupt… Und wieder wird Peri zu einem Zeitsprung gezwungen…
Peri will ihre Unschuld beweisen und flüchtet – direkt in Silas Arme, der für die Allianz arbeitet. Ebenfalls eine Organisation, die Zeitagenten beschäftigt….
Ein mit Silas befreundeter Arzt operiert ihr in den Chip – von welchem Peri nichts gewusst hatte – aus ihrer Schulter, so dass Opti sie nicht so leicht aufstöbern kann. Aber Peri traut Silas noch nicht so richtig….
Ohne den Nachnamen des Arztes zu kennen, stöbert sie ihn auf und er bringt sie zur Allianz – doch Fran die Chefin hat ihre eigenen Absichten mit Peri….
Warum musste Peri einen Zeitsprung machen, als sie erwischt wurden? Was war schiefgelaufen? Hatte Peri irgendetwas gesehen, was sie nicht hätte sehen sollen? Warum benimmt sich Jack so seltsam? Warum muss sie wieder in der Zeit zurückspringen? Stimmt es, dass Peri korrupt ist? Kann Silas Peri helfen Ihre Erinnerungen wieder zu bekommen? Was beabsichtigt die Allianz? Wieso war Peri ohne ihr Wissen gechipt worden? Warum traute sie Silas nicht? Was hat die Chefin der Allianz für Absichten mit Peri? Wem kann Peri überhaupt noch trauen?
Die ersten etwa hundert Seiten des Buches waren für mich sehr verwirrend. Und es hat mir bis da auch nicht viel Spaß gemacht, es zu lesen. Doch dann blickte ich ein bisschen besser durch, was es mit diesen Zeitsprüngen und dem nachherigen zurückbringen der Erinnerung auf sich hatte. Das Buch ließ sich nicht so ganz leicht und flüssig lesen, wie ich es gewohnt bin und liebe. Auch war der Schreibstil der Autorin nicht so ganz mein Geschmack, wobei ich jetzt nicht einmal sagen kann, woran es genau lag. Es packte mich einfach nicht so, dass ich sagen könnte, ich hätte das Buch nicht aus der Hand legen können. Allerdings gab es doch immer wieder Momente, die mich fesselten. Alles in Allem hat es mir noch gut gefallen, vom Hocker gerissen hat es mich allerdings nicht.

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2.3
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2.0
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3.0
Sprache & Stil 
 
2.0

Die Zeitagentin - Ein Fall für Peri Reed

Meine Meinung zum Buch:
"Die Zeitagentin. Ein Fall für Peri Reed" war mein erstes Buch welches ich von Kim Harrison gelesen habe. Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen.

Von der Story her klingt "Die Zeitagentin. Ein Fall für Peri Reed" ziemlich cool und man erwartet so einiges. Bekommen tut man allerdings nur sehr wenig. Und mit wenig meine ich die Story und nicht die Seitenanzahl. Zu Beginn hat mir der Roman auch noch relativ gut gefallen. Im Prinzip wird man gleich mit dem 1. Fall konfrontiert den Jack und Peri ausüben. Dabei erfährt man sehr viel für den weiteren Verlauf der Story. Also schön aufpassen. Das Problem an der Story ist definitiv die Länge. Es gibt zwar so einige spannende Szenen, aber es passiert einfach nichts abwechslungsreiches. Es gibt zu viele Wiederholungen, vor allem was Peris Zustand betrifft. Auf Dauer kann das schon ziemlich langweilig werden.

Das Ende war ganz nett, konnte mich aber auch nicht überzeugen. Man erfährt eigentlich nur, was man die ganze Zeit schon wusste. Dafür muss man keinen 640 Seiten Roman schreiben. Allerdings gab es am Ende doch eine sehr große Überraschung. Trotzdem werde ich diese Reihe nicht weiterverfolgen. Dafür ist mir meine Lesezeit zu kostbar.

Wer "Die Zeitagentin. Ein Fall für Peri Reed" lesen möchte, sollte vorher definitiv das eShort "Zeitspiel" lesen. Durch das eShort bekommt man einen ganz guten Einblick in Opti und erfährt nebenbei sehr viel über Silas.

Positiv aufgefallen sind mir die Charaktere die Kim Harrison erschaffen hat. Man sollte wirklich niemandem vertrauen nur weil er ein Zahnpastlächeln hat.

Fazit:
Ich bin mächtig enttäuscht von diesem Roman. Die Story ist verwirrend und es gibt zu viele Wiederholungen. Hinzukommt, dass ich mich oft zwingen musste am Ball zu bleiben. Ich für meinen Teil werde diese Reihe nicht weiterverfolgen.

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