Jacqueline Carey: Kushiel - Der Verrat

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Jacqueline Carey: Kushiel - Der Verrat
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Kushiel's Chosen
ET (Original)
2002
ISBN-13
9783802581212

Informationen zum Buch

Seiten
857

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Niemand dürfte bestreiten, dass ich in meinem Leben Mühsal erfahren habe, auch wenn ich in seiner kurzen Spanne schon so vieles vollbracht habe.

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Nachdem die Verschwörung gegen die Königin von Terre d Ange aufgedeckt wurde, kehrt wieder Ruhe ins Land ein. Doch der Anführerin der Verschwörer, der ebenso schönen wie gefährlichen Melisande Shahrizai, ist die Flucht gelungen. Phèdre macht sich auf die Suche nach ihrer Widersacherin, und ihr Weg führt sie in die geheimnisvolle Stadt La Serenissima.

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Nach der Schlacht von Troyes-le-Mont ist wieder Ruhe eingekehrt in und um Terre d’Ange, man kehrt allmählich zur Normalität zurück. Aber eins gibt Phèdre, der hoch gebildeten Kurtisane mit dem roten Mal des Gottes Kushiel im Auge, Rätsel auf: wie konnte die intrigante Melisande Shahrizai aus ihrem gut bewachten Gefängnis verschwinden, und wo ist sie jetzt? Es steht zu befürchten, dass sie neue Pläne schmiedet, um die Königin von Terre d’Ange zu stürzen.

Phèdre versucht ihre Beziehungen zu verschiedenen hoch stehenden Persönlichkeiten zu nutzen, um eine erneute Verschwörung aufzudecken, unsicher, wem sie überhaupt noch trauen kann. Begleitet von ihren treuen Dienern macht sie sich auf zu einer Reise nach La Serenissima, wo auch ein neuer Verehrer auf sie wartet – und einige unliebsame Begegnungen und Entdeckungen.

Wie schon im ersten Band der Kushiel-Reihe erzählt Jacqueline Carey eine an sich ziemlich klassische Geschichte von Verschwörung, Politik und Liebe in einer Mischung aus Fantasy und Historienschmöker. Was das Ganze jedoch besonders macht, ist ihre bildhafte, ausschweifende, musikalische Sprache, die für farbenprächtigstes Kopfkino aus einer Welt sorgt, die unserer sehr ähnelt und doch ganz anders ist, mit Anleihen bei diversen Mythen und historischen Epochen. Die detailverliebten Beschreibungen sind gerade in den eher alltäglichen Szenen einfach schön.

Natürlich wird es Phèdres Beruf gemäß auch ab und zu höchst erotisch, sowohl mit dem gleichen als auch mit dem anderen Geschlecht und gelegentlich in härterer Gangart. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, eklig oder voyeuristisch wird es jedoch nie, eher ein wenig zu blumig in den Schilderungen.

Die politischen und familiären Verflechtungen der Haupthandlung sind zahlreich und kompliziert (das Personenverzeichnis am Anfang des Buches ist eine wertvolle Hilfe, um den Überblick zu behalten), die Schauplätze wechseln häufig, aber gerade das macht mit den Reiz des dicken Romans aus, der trotz seines Umfangs keine Seite langweilig ist.

Tolle, originelle Historien-Fantasy mit einer ganz besonderen Hauptfigur.

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