Garth Nix: Lirael

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Garth Nix: Lirael
ET (D)
2004
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Lirael
ET (Original)
2001
ISBN-13
9783404205226

Informationen zum Buch

Seiten
525

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Erster Satz
Es war ein heißer, schwüler Tag.

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Lirael hat sich nie als wahre Tochter der Clayr empfunden. Denn nach wie vor kann sie nicht in die Zukunft sehen, eine Gabe, die den Clayr eigentlich angeboren ist. Sie fühlt sich ausgestoßen und allein gelassen, ohne Selbstvertrauen. Doch in ihren Händen liegt die Zukunft des Alten Königreichs! Da bringt eine Begegnung mit Sabriel und ihrem Ehemann König Touchstone eine unerwartete Wendung in Liraels Leben. Und sie stellt sich ihrem Schicksal und nimmt gemeinsam mit Prinz Sameth, Sohn von Sabriel, den Kampf auf ...

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„Lirael hat sich nie als wahre Tochter der Clayr empfunden. Denn nach wie vor kann sie nicht in die Zukunft sehen, eine Gabe, die den Clayr eigentlich angeboren ist.

Sie fühlt sich ausgestoßen und allein gelassen, ohne Selbstvertrauen. […]“ So lautet der Klappentext. Sowohl für die Protagonistin als auch mich als Leserin wird ganz unerwartet festgestellt, dass doch mehr in ihr zu stecken scheint als Lirael von sich behaupten würde, und sie bekommt eine große Aufgabe aufgetragen, die mit nicht weniger als der Rettung des Alten Königreichs zutun hat, in dem ein Nekromant sein Unwesen treibt.

Neben diesem Hauptstrang gibt es in der Handlung auch noch einen parallel laufenden, der Bestimmung und Aufgabe des Prinzen Sameth, Sohn des Königs Touchstone und der Abhorsen Sabriel, betrifft.

„Sabriel“ ist der erste Teil dieser Trilogie und damit der Vorband zu „Lirael“, der in sich sehr abgeschlossen zu sein scheint, da sich bei mir nicht negativ bemerkbar machte, dass ich ihn noch nicht gelesen habe. Der letzte Teil der Trilogie heißt „Abhorsen“.

Bei der deutschen Erstveröffentlichung konnte man „Lirael“ von Garth Nix noch unter dem Titel „Das siebte Tor“ erwerben, was allerdings nicht die erwünschten Verkaufszahlen eingebracht zu haben scheint. Ich muss zugeben, auch ich hätte den alten Titel nicht so interessant gefunden. Lirael klingt doch geheimnisvoller und in meinen Ohren attraktiver.

Die Geschichte beginnt an Liraels vierzehnten Geburtstag, an dem man Lirael kennenlernt, ihre Sorgen und Nöte. Dann folgt ein größerer Sprung von 5 Jahren. Parallel zum Heranwachsen Liraels nimmt sich auch die Handlung angenehm viel Zeit und abgesehen von einigen Spitzen steigt auch die Spannung gemächlich das ganze Buch über an und lässt den Leser nach einer für mich nicht ganz unerwarteten Wendung am Ende überraschenderweise mit der Feststellung zurück, dass erst der nächste Band den Showdown enthalten wird.

Besonders gefallen mir neben dem sehr hübschen Cover in diesem Buch fantastische Elemente, die mir sonst nicht sehr häufig begegnen bzw. bisher noch nicht begegnet sind. Es gibt keine Elfen, Zwerge oder Feen, sondern Nekromanten, Totenhände (zombieähnliche Wesen), Freie und Chartermagie (Charter sind magische Zeichen, mit denen Zauber gewirkt werden), neun Tore des Todes, eine sprechende Hündin, geschaffen aus uralter Magie, einen sprechenden Kater, aus böser Freier Magie, der aber mit guter Magie gebunden wurde und nun dem Guten, nämlich der Abhorsen dient - alles recht außergewöhnliche Elemente, die sehr düster klingen und damit einen guten Teil zur Atmosphäre des Buches beitragen. Auch die flüssig zu lesende Sprache lässt die Welt vor dem inneren Auge lebendig werden, was mir unheimlich viel Lesespaß brachte, da es das Abtauchen in Liraels Welt sehr erleichterte.

Interessant fand ich, dass die hübsche und für die geographische Vorstellung hilfreiche Landkarte von Autor und Lektor Helmut W. Pesch gezeichnet wurde, der u. a. für seine Bücher über Tolkiens Elbisch bekannt ist.

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