Stephen R. Donaldson: Lord Foul's Fluch

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Stephen R. Donaldson: Lord Foul's Fluch
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Lord Foul's Bane
ISBN-13
9783426701126

Informationen zum Buch

Seiten
494

Sonstiges

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Thomas Covenant der Zweifler nennt er sich selbst, weil er nicht an die Wirklichkeit der Welt glauben kann, in die es ihn verschlagen hat. Er weiß, dass er schwer krank ist und an einem Leiden dahinsiecht, das in zivilisierten Ländern nahezu unbekannt ist: an Lepra, am Aussatz. Er weiß auch, dass ihm ein Unfall widerfuhr, der ihn getötet oder zumindest schwer verletzt haben müsste. Doch statt dessen findet er sich in einem erschreckenden Paralleluniversum wieder und spürt, dass das Unmögliche geschieht: er gesundet.

Lord Foul, der Herrscher des Bösen, hat ihn in dieses sein Reich gerufen und zum Gegner auserkoren. Covenant beginnt seine abenteuerliche Wanderschaft durch die Alptraumwelt, in der alles beseelt zu sein scheint, absonderliche Lebewesen hausen, in der die Magie die treibende Kraft ist und in der die Menschen in ihm den mythischen Helden Berek Halbhand zu erkennen glauben, von dem geweissagt ist, er werde die Erde retten oder verderben.

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Für mich eines der genialsten Fantasy-Epen überhaupt. Das gilt für beide Covenant-Trilogien. Das besondere bei Donaldson ist, daß seine Helden eigentlich keine besonders angenehmen Menschen sind. Sie tragen alle besondere Schwierigkeiten mit sich herum, die sie dann zu Taten veranlassen, die verabscheuungswürdig sind.
Das Konzept der Covenant-Reihe ist schon sehr wagemutig: Es geht um einen Hauptcharakter, Thomas Covenant, der sich in einer Fantasy-Welt wiederfindet und für die Personen dort der in einer Prophezeiung verheißene Held ist, der die Welt entweder vernichten oder retten wird. Soweit 0815-Fantasy. Das besondere ist, daß Covenant 1.) meist ein Ekel ist und 2.) davon ausgeht, daß das, was er erlebt, überhaupt nicht real ist.

Man kann auf zwei Arten seine Freude an diesem Buch haben. Zum einen ist die Handlung spannend und mitreißend. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und die Fantasy-Welt zeichnet sich durch eine Fülle von Sagen, Kulturen und Geschichten aus, wie sie nur selten zu finden ist. Zum anderen hat die ganze Handlung aber auch tiefere Bedeutung. Es wird die Spannung zwischen Macht und Freiheit angesprochen (Macht bringt eine moralische Verpflichtung zu ihrem Einsatz mit sich. Dadurch ist eine Aufgabe an Freiheit verbunden. Der Machtlose hingegen hat völlige Freiheit, aber keine Möglichkeit, diese sinnvoll zu nutzen.) Das Schuld-Sühne Thema behandelt; Fanatismus des vermeintlich Rechtschaffenden, dessen Rechtschaffenheit jedoch unmerklich schon die Wurzel der Korruption in sich trägt, angesprochen; etc.. etc.. . Wer also an einer guten Story mit durchaus ethischen und moralischen Fragestellungen interessiert ist, ist mit Donaldson sehr gut beraten.

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