Daniela Knor: Nachtreiter

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Daniela Knor: Nachtreiter
Verlag
ET (D)
2008
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492701617

Informationen zum Buch

Seiten
474

Sonstiges

Erster Satz
Von bösen Vorahnungen erfüllt erwartete Haduri die Rückkehr der Späher.

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Ein unerklärliches Ereignis bricht über die Steppe herein, die Heimat der beiden Krieger Braninn und Grachann: Immerwährende Dunkelheit schiebt sich über das Land und vertreibt alles Licht aus dem Leben der Steppenreiter. Als ihr Herrscher sein Volk zum Krieg gegen das Nachbarland aufstachelt, ahnen Braninn und Grachann, dass ihr Anführer selbst die Nacht heraufbeschworen hat. Sie müssen ihn stürzen, oder ihr Volk ist verloren. Hoffnung in der Not we­cken ausgerechnet zwei feindliche Ritter, eine magisch begabte Priesterin und eine rätselhafte Halbdämonin. Können sie ihre Feindschaft überwinden und das Licht in die Welt zurückbringen?

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Daniela Knor – Nachtreiter

Im Reich Phykadon legt sich eine unerklärliche schwarze Wolke über das Land. Der Häuptlingssohn Braninn und sein Freund Grachann finden schon bald heraus, was es damit auf sich hat...
Im westlichen Teil des Landes, Sarmyn genannt, herrscht ein Königsgeschlecht über ein Reich voller Ritter, Bauern und Söldner, ein typisches Feudalsystem. Der junge Adlige Arion hat sich an den Königshof begeben, um Ritter zu werden...
Regin, ein Ritter, hat merkwürdige Erscheinungen, die schon bald einen ungeahnten Ehrgeiz in ihm wecken...
Und nicht zuletzt geht es um Sava, die mit Arion aufwuchs, die auf der Flucht vor ihrer Hochzeit im Tempel einer uralten Göttin Zuflucht sucht, deren Reich schon lange vergangen ist und deren Anhänger im Reich verfolgt werden...

Das Schicksal all dieser Menschen wird von der Autorin zu einer Geschichte verwoben, in der man zunächst nur allzu leicht den Faden verlieren kann, denn die Erzählperspektive wechselt häufig zwischen den verschiedenen Protagonisten und es dauert ein wenig, bis man alle soweit identifizieren kann, dass man sofort weiß, wer bzw. was Sache ist.

Obwohl es ein wenig dauert, bis man den großen roten Faden in den einzelnen Geschichten findet, ist das Buch doch sehr spannend, denn man möchte natürlich gerne wissen, wie es mit jedem einzelnen weiter geht, wenn mal wieder ein Kapitel zu Ende ist. Interessant wird es, als die obligatorischen Helden zu ihrer obligatorischen Queste aufbrechen, denn sie sind sich gegenseitig nicht so wohlgesonnen, wie es für ihre Sache wohl gut wäre.

Leider wird die Geschichte dann auf der Reise etwas langatmig, wohingegen das Ende dann ziemlich plötzlich und kurz abgehandelt wird. Der Schluss ist zwar abgeschlossen, es bleiben aber genügend offene Fragen für weitere Teile der Reihe und auch das Schicksal der meisten Protagonisten ist noch nicht klar und bietet noch viel Raum..

Obwohl das Buch eigentlich nicht schlecht ist, fehlte ihm doch das gewisse Etwas, was mich dazu zwingen würde, die weiteren Bände lesen zu wollen – so bin ich mit dem Ende der Geschichte zufrieden und würde wohl nur weiterlesen, wenn der nächste Band mir zufällig begegnen würde.

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Das Buch wurde sehr schön und stimmig gestaltet - leider fehlt aber ein Hinweis darauf , dass es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt. Auch ein kleines Personenregister wäre am Anfang hilfreich, ist für mich hier aber nicht unbedingt notwendig. Zumindest hat sich meine anfängliche Verwirrung bezüglich der vielen Personen schnell wieder gelegt.

Die Geschichte ließ sich flüssig lesen, die Seiten flogen nur so dahin und ich befand mich schnell mitten in der Handlung. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die früher oder später aufeinander treffen. Dabei fand ich es interessant, die Personen aus mehreren Perspektiven kennen zu lernen - das ergibt immer ein runderes Bild. Es gab sehr unterschiedliche Figuren, darunter auch einige, die man nur schwer einem "Lager" zuordnen konnte. Das macht es spannend, denn so wird oft die Gesinnung überdacht - und manchmal war das ein ganz schönes hin und her.

Neben der Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere gefielen mir vor allem die verschiedenen Kulturen und das Spiel mit Vorurteilen. Bei aller Fremdartigkeit gibt es doch immer auch Dinge, die sich ähneln und durch die man aufeinander zugehen könnte.

Im Verlauf der Geschichte gibt es Entwicklungen, die abzusehen waren, aber auch viele Überraschungen. Und Momente, die meine grauen Zellen zum Arbeiten gebracht haben - ich mag es, wenn nicht gleich alles auf dem Silbertablett präsentiert wird, sondern man auch mitdenken muss.

Mit ein wenig mehr Tiefe bei den Figuren wäre "Nachtreiter" ein perfektes Buch für mich - allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass das bei so vielen Hauptfiguren gar nicht so einfach ist...

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