Joelle Charbonneau: Nichts vergessen und nie vergeben

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Joelle Charbonneau: Nichts vergessen und nie vergeben
ET (D)
2015
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
Originaltitel
Independent Study (Book II)
ET (Original)
2014
ISBN-13
9783764531188

Informationen zum Buch

Seiten
416

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Heute ist der Tag der Prüfung.

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Handlungsort

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Sie allein kennt die Wahrheit über die Auslese

Cia Vale ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an der Akademie von Tosu City aufgenommen worden. Und obwohl die Regierung ihnen ein Medikament verabreicht hat, das alle Erinnerungen an das brutale Auswahlverfahren der »Auslese« löschen soll, hat Cia nichts vergessen – weder die schrecklichen Todesfälle noch ihre Liebe zu Tomas.

Ab sofort kennt sie nur noch ein Ziel: die »Auslese« zu beenden, indem sie dafür sorgt, dass die ganze Welt die grausame Wahrheit erfährt. Doch damit bringt Cia nicht nur sich selbst, sondern auch alle, die sie liebt, in größte Gefahr ...

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Typischer Trilogie-Mittelband

Cia hat den mörderischen Prozess der Auslese überstanden und ist nun an der Akademie in der Hauptstadt, um ihr Studium zu beginnen. Wie bei allen anderen Bewerbern auch, wurde ihre Erinnerungen an die Auslese gelöscht, doch Cia hat vorgesorgt und ihre wichtigsten Erinnerungen aufgenommen. Dennoch ist das Bild unklar und sie weiß nicht mehr alles im Detail – vor allem nicht, wem sie trauen kann. Ihr Jugendfreund Tomas, mit dem sie viel mehr als nur Freundschaft verbindet, ist ebenfalls an der Akademie, doch kann sie ihm wirklich hundertprozentig vertrauen?

Bald stellt sich heraus, dass die Zeit der Prüfungen längst nicht vorbei ist und es an der Akademie nicht nur ums Lernen aus Büchern geht, sondern auch praktische Aufgaben gestellt und eigentlich jeder Schritt und jede Entscheidung bewertet werden. Und die Konkurrenz ist hart, nicht nur die Studenten aus der Auslese kämpfen um die begehrten Praktikumsplätze, sondern auf einmal kommen noch Studenten aus der Hauptstadt hinzu, von denen Cia und die anderen vorher gar nichts wussten.

Der erste Band ist schon eine Weile her und an viel konnte ich mich nicht mehr erinnern. Durch eingestreute Hinweise zu Beginn und im weiteren Verlauf klärt sich das Bild dann aber bald wieder und ich bin wieder gut in die Handlung hineingekommen.

Durch die erneuten Prüfungen wirkt das Buch streckenweise ein bisschen wie ein Abklatsch des ersten Teils. Es ist irgendwie der typische Trilogie-Mittelband – die Handlung geht nicht wirklich voran, es gibt nur kleine Schritte vorwärts, nur wenige Fragen werden beantwortet und es gibt dafür zahlreiche neue Rätsel. Das Ende ist so auch ziemlich offen und wenn es den dritten Band schon geben würde, würde ich sofort weiterlesen wollen. So heißt es nun aber wohl wieder ein Jahr lang warten, bis es weitergeht.

Die Autorin kann aber auf jeden Fall schreiben und Spannung aufbauen. Ich weiß noch, dass ich mich im ersten Teil öfter über Parallelen zu „Die Tribute von Panem“ , die viele sinnlose Gewalt und die oftmal nicht erkennbare Logik geärgert hatte. Hier wird die Handlung eigenständiger, die Gewaltszenen stehen auch nicht mehr ganz so im Vordergrund, was die Logik angeht, hatte ich aber immer noch an einigen Stellen Schwierigkeiten. Mein größter Kritikpunkt ist allerdings inzwischen Cia selbst. Sie ist mir einfach zu perfekt, sie kann alles und kommt in kürzester Zeit auch hinter die schwierigsten Aufgabenstellungen. Und bei alldem bleibt sie immer noch menschlich und moralisch einwandfrei - kein Wunder, dass sie mit dieser Perfektion auch Misstrauen weckt!

Insgesamt hat mir das Buch dennoch gut gefallen, es ist fesselnd geschrieben, ich hatte es daher innerhalb kürzester Zeit ausgelesen und ich bin nun auch wirklich neugierig, wie die Geschichte im dritten Teil ausgehen wird!

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Spannende Fortsetzung, die jedoch nur zur Überbrückung zum letzten Teil dient

Cia hat die "Auslese" überstanden und ist gemeinsam mit ihrem Freund Tomas an die Universität gekommen. Jedoch auch hier ist die Zeit der Prüfungen noch lange nicht vorbei und den Studenten wird einiges abverlangt, damit sie an der Uni bleiben dürfen. Als Cia die Möglichkeit bekommt dazu beizutragen die "Auslese" zu beenden, stürzt sie sich mit Feuereifer hinein. Jedoch gilt sie schon einigen als verdächtig und sie muss bald feststellen, dass niemand der zu sein scheint, der er vorgibt zu sein und sie sich wieder nicht sicher sein, wem sie vertrauen darf.

Dieser Band schließt nahtlos an den Vorgängerband an und zum Glück gibt es viele Rückblenden zu Teil 1, so kam ich auch wieder in die Geschichte hinein. Wie schon im ersten Teil wird auch hier das Gefühl einer latenten Bedrohung herauf beschworen und ich als Leser konnte mir nie sicher sein, ob die Figuren die nächsten "Prüfungen" überleben oder wieder jemand sterben muss.

Cia ist weiterhin eine sympathische Hauptfigur, auch wenn man manchmal neidisch werden könnte, dass ihr einfach alles gelingt und sie immer zu den Besten gehört. Andererseits hätte sie sonst in dem System auch keine Chancen und fairerweise muss man dazu sagen, dass sie auch oft Hilfe von ganz unerwarteter Stelle bekommt.

Alles in allem merkt man diesem Teil an, dass es sich um einen Zwischenband handelt: Er knüpft zwar nahtlos an Teil 1 an und führt die Geschichte auch weiter, trotzdem bleibt vieles noch im Dunkeln und das Ende ist relativ offen gehalten. Für die endgültige Auflösung und ich hoffe auch zum klären aller meiner immer noch offenen Fragen, muss ich mich wohl bis zum 3. und letzten Teil gedulden.

Trotzdem war das Buch spannend zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Insgesamt war dieser Teil auch nicht so brutal wie der erste und einige Prüfungen waren sogar mal sinnvoll und nicht nur auf das Töten fokussiert. Für mich ein solider zweiter Teil, der von mir 3,5 Sterne bekommt.

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(Aktualisiert: 01 Februar 2015)
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Die Auslese

Cia und ihr Freund Tomas haben es geschafft. Sie haben die Auslese hinter sich gebracht und sind an der Universität in Tosu City angekommen. Doch auch hier geht es nicht ruhiger zu. Sie müssen sich verschiedenen Prüfungen stellen, die ebenfalls nicht ungefährlich sind. Auch ist der Lernstoff kaum zu bewältigen. Cia weiß bald nicht mehr, wem sie noch trauen darf.

Mein Leseeindruck:

"Die Auslese - Nichts vergessen und nie vergeben" ist bereits der zweite Band der Trilogie. Den ersten Band habe ich vor gut einem Jahr gelesen und muss gestehen, dass ich vom Inhalt gar nicht mehr so viel behalten habe. Daher hatte ich Bedenken, wieder in die Geschichte hineinzufinden. Das hat aber erstaunlicherweise recht gut funktioniert, da es hier immer mal wieder einige Rückblicke gibt.

Die Geschichte wird erzählt aus Cias Sicht. Man begleitet sie auf ihrem Weg an die Universität und durch die verschiedenen Prüfungen. Es wird sehr gefährlich für Cia. So ist die Geschichte sehr spannend, dabei aber leicht erzählt und flüssig zu lesen.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Nachdem ich mich eingelesen hatte, konnte mich die Geschichte wieder packen und ich habe das Buch schnell durchlesen können. Nun bin ich gespannt auf den Abschluss der Trilogie!

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Nicht so brutal wie der Vorgänger, trotzdem nicht besser

Der erste Band der Auslese-Trilogie war furchtbar spannend, aber mich hat die sinnlose Brutalität wahnsinnig gestört. Band zwei ist nun nicht so brutal, obwohl es auch wieder gefährliche Prüfungen für die frisch gebackenen Studenten gibt. Die Spannung wird hier mehr auf der psychischen Ebene erzeugt. Cia weiß nicht, wem sie trauen kann. Die Ereignisse aus der Auslese hat sie dank der Organisatoren vergessen, und die Aufnahme auf ihrem Transit-Kommunikator, weist Lücken auf. Schließlich hat sie ja auch nicht alles Wichtige selbst miterlebt. Cia kommt nun mit Rebellen in Kontakt, muss aber natürlich alles tun, um in Tosu-Stadt an der Universität nicht aufzufallen. Gar nicht so einfach, wenn die Professoren einen schon wegen der außergewöhnlich guten Leistungen auf dem Kieker haben.

Damit kommen wir schon zu meinem Hauptkritikpunkt an diesem Buch. Cia war ja schon immer sehr sympathisch und hatte einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Aber in diesem Band wird sie schier übermenschlich dargestellt. Was immer sie anpackt, gelingt ihr fast mühelos. Die Studenten werden bespitzelt - Cia schafft Abhilfe. Sie bekommt wesentlich mehr Kurse aufgebrummt als alle anderen - Cia schafft alles. Und dabei bleibt sie freundlich und zuvorkommend und rettet ihre Feinde. Das war mir einfach zu viel des Guten.

Auch der Schreibstil konnte mich diesmal nicht wirklich begeistern. Zwar ist das Buch wie schon der erste Band aus Cias Sicht in der 1. Person im Präsens geschrieben. Doch wirkte es auf mich oft so kalt wie ein Bericht, eine Dokumentation, nicht wie die Erlebnisse, Gedanken und Gefühle einer jungen Frau.

„Nichts vergessen und nie vergeben“ ist ein typischer mittlerer Band einer Trilogie. Die Handlung kommt nur wenig voran. Es gibt eben weitere Prüfungen, ein paar neue Figuren, von denen viele keine große Rolle spielen. Je länger man liest, umso mehr Fragezeichen tauchen auf. Ein bisschen erfahren wir über die Gesellschaft und die Hintergründe der Auslese. Kurz vor Schluss gibt es eine überraschende Wendung. Und mit diesem Cliffhanger müssen wir nun auf den dritten Band warten.

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Die Auslese - typischer Trilogie-Mittelband

Meine Meinung:

Der zweite Teil der "Auslese" - Trilogie ist ein typischer mittlerer Band, er ist leider nicht so gut wie der erste Teil, jedoch schafft die Autorin es, auch hier viel Spannung aufkommen zu lassen.
Cia ist mittlerweile an der Universität von Tosu Stadt angekommen und hier gehen nach der harten Auslese aus dem ersten Band, die Auslese gleich weiter. Dieses Mal jedoch geht es darum an der Universität bleiben zu dürfen. Denn wer es nicht schafft, wird abgezogen. Cia strengt sich sehr an, damit sie auf keinen Fall durchfällt, denn sie weiß, was mit denen passiert, die das Ziel erfüllen können und das erfüllt sie mit Angst.

Auch bei mir ist eine ganz Zeit her, dass ich den ersten Teil gelesen habe und es war gerade am Anfang manchmal nicht leicht sich zu erinnern, wer Freund und wer Feind ist. Jedoch gibt es einige Rückblenden, sodass man mit der Zeit sich wieder leicht erinnern kann. Auch der zweite Teil ist sehr spannend geschrieben. Als Leser hat man kaum Verschnaufpausen, da man nie weiß, was die Regierung bzw die Universitätsleitung sich wieder Neues einfallen lässt.

Cia ist wie auch schon im ersten Band eine sympathische Hauptfigur. Jedoch hat es mich teilweise gestört, dass sie als eine Art Supermensch dargestellt wird, sehr schlau, sehr gerecht, sehr einfallsreich - im Grunde kann sie alles, weiß sie alles und rechnet mit allem, sodass es an einigen Stellen für mich schwer war, die Geschichte noch ernst zu nehmen. Sie bekommt wie auch im ersten Band Hilfe von unerwarteter Seite, sodass sie nicht alleine vor all den Prüfungen steht. Jedoch weiß man nach wie vor nicht, wem man trauen kann, es bleibt alles sehr spannend und wenn man gerade denkt, auf diese Person könne man sich verlassen, kommt es zu unerwarteten Ereignissen. Das hat das Lesen doch recht spannend gemacht!

Insgesamt fand ich das Buch ganz gut, es kann jedoch nicht mit seinem Vorgänger mithalten und es kamen im Laufe der Handlung mehr Fragen auf, als dass die Fragen beantwortet werden. Von daher warte ich ungeduldig auf den abschließenden Teil und hoffe, dass es ein toller Abschlussband wird.

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