Neil Gaiman: Niemalsland

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Neil Gaiman: Niemalsland
Verlag
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Neverwhere
ISBN-13
9783453137578

Informationen zum Buch

Seiten
365

Sonstiges

Übersetzer/in

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Handlungsort

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Der gutmütige Richard Meyhew hilft einem verletzten jungen Mädchen und gerät nach Unter-London, eine Schattenwelt in aufgelassenen U-Bahnhöfen, leeren Zügen, Abwasserkanälen und düsteren Kellern. Als er zurückkehren will in sein altes Leben, stellt er fest, daß er nicht mehr existiert. Seine Kollegen kennen ihn nicht, seine Bankkarte wird eingehalten und in seine Wohnung ziehen gerade neue Mieter ein. In seiner Not kehrt Richard zurück ins Niemalsland, das unglaubliche Geheimnisse birgt...

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Der Londoner Geschäftsmann Richard Mayhew findet auf der Straße ein verletztes Mädchen und nimmt es mit nach Hause, um es zu versorgen. Er ahnt nicht, was er damit anrichtet! Denn das Mädchen mit dem seltsamen Namen Door wird von zwei unheimlichen Mördern gejagt, die bereits ihre ganze Familie niedergemetzelt haben. Door ist nämlich ein Öffnerin, sie kann jedes Schloß und jede Tür öffnen. Nachdem Door sich von Richard verabschiedet, stellt dieser fest, daß irgendetwas in seiner Umgebung - und mit seinem Leben - nicht mehr stimmt. Seine Kreditkarte wird am Bankautomaten nicht mehr anerkannt, seine Verlobte kennt ihn nicht mehr und seine Kollegen haben überhaupt noch nie von ihm gehört. Richard macht sich auf die Suche nach der rätselhaften Door und landet in einem Unter-London, eine Welt unterhalb der Stadt. Dort leben Menschen, Vampire, Mönche, Engel und andere Geschöpfe. Zusammen mit Door macht sich Richard auf die Suche nach demjenigen, welcher die Morde an Doors Familie in Auftrag gab. Unterstützt werden die beiden dabei von einem echten Engel, einer ungeheuerjagenden Leibwächterin und einem eher undurchsichtigen Marquis.

Eigentlich ein sehr stimmungsvolles und spannendes Buch. Leider habe ich mich wohl dazu verleiten lassen es immer wieder beim Lesen mit "Lycidas" von Christoph Marzi zu vergleichen, welches zufälligerweise fast die selbe Thematik hat. Da ich ein absoluter Fan dieses Buches bin und das ganze dort meiner Meinung nach viel besser verpackt und umgesetzt wurde,hatte "Niemalsland" wohl von vornherein schlechte Karten bei mir.

Alles in allem finde ich jedoch den Schreibstil sehr gut und mitreißend, auch die Figuren sind sehr plastisch und kommen dem Leser schon bald vor wie alte Bekannte, mit denen er eine Reise durch die Geheimen Tiefen Londons unternimmt.

Fans der Stadt London und alle die Fantasybücher mit einem Hauch Horror mögen sollten ruhig das Geld für die Taschenbuchausgabe investieren, und sich mit dem Buch ein paar gemütliche Stunden machen.

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Mehrere Male wurde mir dieses Buch ans Herz gelegt, so daß ich mich letzten Endes zum Kauf entschloß. Ich muß sagen, das Buch ist ganz o.k., aber nicht so gut, wie ich erwartet hatte, obwohl ich düstere Romane ganz gerne mag. Ich würde es auch kein zweites Mal lesen, trotzdem hat es mich recht ordentlich unterhalten.

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Ein echtes Meisterwerk! Ich gestehe ja, mit Gaiman's anderen Büchern - Stardust, Ein gutes Omen, etc. - konnte ich mich nicht besonders anfreunden, aber dieses hier ist echt ein Knaller: eine unglaub lich schräge (aber auch echt originelle! :)), spannende Story mit viel Humor und Literweise Blutvergießen; nein, es wird nicht auf jeder zweiten Seite gemetzelt und gemordet, und wenn, dann nur, weil die Story es verlangt und nicht zur - wie sagt man noch so schön? - "Effekthascherei". Trotzdem ist "Neverwhere" recht brutal, nur was für Hartgesottene, die auch in der Lage sind, widerliche Stellen auszuhalten (oder, so wie ich, schlicht und einfach zu Überblättern :)). Das wird aber meiner Meinung nach durch seine schlichtweg liebenswerten Figuren (den eitlen Marquise, die verzweifelte Door, der tollpatschige Richard, etc. ...) wieder ausgeglichen, deren Erlebnisse einen einfach mitreißen.

Nur einen einzigen Kritikpunkt habe ich: "Neverwhere" ist zweifelsohne genial, aber es fehlt ihm hier und da doch etwas an Tiefgang - die Figuren sind, wie bereits erwähnt, überzeugend, aber man erfährt verdammt wenig über sie. Zum einen macht sie das (und Neverwhere!) noch sehr viel geheimnisvoller & interessanter, zum anderen lässt es sie aber teils auch ein wenig leer dastehen. Als echten "Verlust" kann - und will - ich es "Neverwhere" jedoch nicht unterstellen, der Roman ist einfach zu unterhaltsam, als das ich ihm nur aufgrund dieses einen kleinen Schönheitsfehlers 'nen Strick drehen könnte ... also, ruhig mal rein schauen, Gaiman hat sich hiermit selbst übertroffen!

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