James A. Sullivan: Nuramon

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James A. Sullivan: Nuramon
Untertitel
Ein Elfenroman
Verlag
ET (D)
2013
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453529946

Informationen zum Buch

Seiten
832

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Zukunft eilt uns stets voraus und hinterlässt Spuren, die ich zu lesen vermag.

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Ein lange gehütetes Geheimnis aus der Welt der Elfen wird gelüftet

»Eine Reise endet hier, eine neue beginnt.« So endet die Geschichte von Noroelle, Farodin und Nuramon im Bestseller-Epos »Die Elfen«, doch für Nuramon, den letzten Elfen in der Welt der Menschen, ist es auch ein neuer Anfang. Von seiner großen Liebe zurückgewiesen, von seinem besten Freund getrennt und gestrandet auf einem fremden Kontinent, beginnt für Nuramon das größte Abenteuer seines Lebens — ein Abenteuer voller Intrigen, Gefahren und Magie ... Ein atemberaubendes Epos — endlich erzählt James Sullivan die Geschichte der sagenumwobensten Figur der deutschen Fantastik.

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Nuramon

Nuramon ist das letzte Albenkind in der Welt der Menschen, nachdem Noroelle und Farodin gemeinsam ins Mondlicht gegangen sind. Nach einer Zeit der Einsamkeit öffnet er sich langsam den Menschen und entschließt sich dazu, seine Magie bei der Verteidigung der Stadt Teredyr einzusetzen. Nuramon verstrickt sich immer mehr in menschliche Angelegenheiten, aber er verliebt sich auch wieder. Doch sein Glück wird von alten und neuen Feinden bedroht …

Der Roman beginnt mit einem Rückblick auf die Ereignisse in “Die Elfen” durch den Orakelblick, der mir nicht nur viele Details, sondern auch eine sehr schöne Atmosphäre bot. Viele meiner Eindrücke wurden wieder lebendig und sorgten dafür, dass zwischen den beiden Büchern auch emotional eine Verbindung bestand.

Der Orakelblick kommt öfter zum Einsatz und wird genutzt, um andere Ereignisse/Blickwinkel kurz anzureißen. Mit manchen Abschnitten, überwiegend Beschreibungen von Schlachten, war es ähnlich – das war für mich anfangs ungewohnt, weil zusammengefasst und nicht detailliert beschrieben wurde. Allerdings hat mir das irgendwann auch gut gefallen, weil sonst der Schwerpunkt zu sehr auf Kriege und Intrigen gelegt worden wäre. So ist die Mischung zwischen temporeichen und ruhigeren Szenen ausgewogener und entspricht damit einfach meinem Geschmack.

Die vielen Namen haben mich zu Beginn manchmal ein klein wenig verwirrt, obwohl ich mir Namen eigentlich ganz gut merken kann. Und auch wenn sich das bei mir recht schnell aufgelöst hat, denke ich doch, dass ein Personenregister eine gute Idee gewesen wäre. ;)

Nuramon hat sich verändert – für mich ist das aber einfach nur schlüssig, weil er nun das Wissen über seine vorherigen Leben besitzt und von anderen Ereignissen, Fähigkeiten und Gefühlen beeinflusst wird. Da hätte es mich dann doch irritiert, wenn das keine Auswirkungen auf ihn gehabt hätte. Es ist aber auch nicht so, als ob er sich selbst verloren hätte, ich erkenne den “alten” Nuramon in vielen Dingen wieder.

Ich mag die Einblicke in die früheren Leben und die Erinnerungen an Albenmark, in die ich gern versinke und auch mal ein paar Tränchen vergieße. Aber genauso lieb sind mir die aktuellen Figuren und Entwicklungen! Daoramu war mir gleich sympathisch und ich war dann so froh, als sie ihr Schicksal in die Hand genommen hat. Bjoremul hat mich auch erwischt, Nerimee und Ceren liebe ich einfach und … ach, es gibt da einfach so viele tolle Figuren!

Die Geschichte bietet eine Menge Magie, ich mag die Beschreibungen dazu sehr! Auch weil ich das immer sehr deutlich vor mir sehe und da einfach eine Verbindung spüre. Ich mag aber auch die Einblicke in Nuramons Gedanken und seine tiefen Empfindungen. Und das wunderbare, überraschende Ende, bei dem ich zum Schluss auch vor Rührung geweint habe!

Ich glaube ein Grund, warum dieses Buch die Leser so spaltet, ist die individuelle Erwartung, die man an einen Roman über Nuramons weiteres Schicksal stellt. Wenn man dort genau den Nuramon aus “Die Elfen” erwartet und da eigentlich keine Veränderungen möchte, kann man schnell enttäuscht werden. Das ist einfach Geschmackssache und eine Frage der persönlichen Einstellung – für mich hat es glücklicherweise gepasst.

“Nuramon” war für mich eine runde, abwechslungsreiche, überraschende und sehr emotionale Geschichte mit tollen Ideen. Ich hatte wunderbares Kopfkino und viel Freude an den Beschreibungen der Magie! Eine sehr fesselnde Lektüre, die für mich viel mehr als “nur” Nuramons weitere Geschichte war, denn sie hielt für mich noch einige neue Lieblingsfiguren bereit …

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(Aktualisiert: 21 Januar 2014)
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Nuramon

Dieser Roman schließt nicht direkt an die Elfen an. Wir folgen also Nuramon, dem letzten Albenkind durch ein neues Leben unter den Menschen. Eine Zusammenfassung des Buches ist meiner Meinung sinnlos, weil einfach viel zuviel passiert.

Ich war nicht sehr begeistert von Sullivans Nuramon. Und jetzt wo ich das Buch beendet habe, ist die schönste Sache an der Geschichte, dass ich sie endlich geschafft habe. Welche Qual, ich war teilweise so verkrampft, Nuramon von dem damaligen Nuramon zu trennen, damit ich mein schönes Bild von ihm nicht zerstöre. Und selbst kleine Erinnerungen an seine alten Elfenleben haben mich nur mit den Augen rollen lassen. Ein ständig zorniger Nuramon und wenn er nicht von Hass getrieben ist, dann hat er unfassbare Elfengeduld. Manmanman hat der eine Elfengeduld. Unermüdlich so ein Nuramon.

Irgendwann musste ich sogar lachen über immer und immer mehr Charaktere, die sich alle in einem großen Brei von Namen treffen und für mich wirklich erst sehr spät auseinander gehalten werden konnten. Aber lassen wir den Brei Brei sein. Sullivans Liebe für manche Redewendungen lebte er in dem Buch super aus. Ich weiß gar nicht wie viele Sachen man in eine Waagschale werfen kann bis die Waagschale sich endlich mal ausgewaagschalt hat. Von "fächernden Augen" abgesehen, die hat er dann zum Glück irgendwann vergessen. Ich vermute zwischen der Rechnung wie alt denn so Charaktere werden können (nur ein Tipp, überdurchschnittlich alt. Orakelblick sagt, Menschen sterben nicht am Alter, sie leben einfach so weiter).

Ich muss zum Schluss noch einwerfen, dass mir manche Ideen vom Ansatz her echt gefallen haben, aber das Gehetze durch die Geschichte machte selbst solche Ideen einfach ungenießbar. Meine Vorstellungskraft wurde nicht einmal angeregt, keine wunderschönen Details, so viele Flashbacks in Hennen Romane und selbst die waren so lieblos erzählt, dass es weder Wehmut noch schöne Erinnerungen hervorrief. Probleme die irgendwelche Charaktere treffen werden augenblicklich gelöst. Wenn Hennen seinen Charakteren keine andauernde Liebe gönnt, so hat Sullivan fast schon Angst, dass seine Figuren zu lange Single bleiben. Meiner Meinung nach hat ein Elfen-Fan nichts verpasst wenn er diesen Roman nicht gelesen hat.

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