Oliver Plaschka: Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt

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Oliver Plaschka: Das öde Land und andere Geschichten vom Ende der Welt
ET (D)
2015
Ausgabe
Taschenbuch (Broschiert)
ISBN-13
9783940036339

Informationen zum Buch

Seiten
278

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Kurzgeschichten führen auf unserem Buchmarkt ein Schattendasein.

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Fantastische Geschichten aus Vergangenheit und Zukunft, den fernen Winkeln der Welt und vom Ende aller Tage.

Ein Dieb auf der Flucht im Orient Express. Eine Mission ins strahlende Zentrum der Galaxis. Ein Wasserspeier auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Die letzten Tage der Menschheit in den Weiten der Antarktis ...

Vierzehn Reisen hinaus in die Ferne jenseits des Horizonts und hinab in die Tiefen der Seele.
Dieser Band vereint Oliver Plaschkas gesammelte Kurzgeschichten in neuer Überarbeitung mit zahlreichen Erstveröffentlichungen. Außerdem dürfen sich Leser seiner Romane auf ein Wiedersehen mit Figuren aus London, Paris und Fairwater freuen.

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(Aktualisiert: 07 Mai 2016)
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Eine vielfältige Sammlung phantastischer Geschichten

Die Geschichten haben gerade die richtige Länge zum Vor-dem-Zubettgehen-Lesen und können damit schön nach und nach gelesen werden. Dadurch, dass sie aber sehr unterschiedlich sind, kann man sie auch gut am Stück lesen, ohne dass sie langweilig werden: So haben wir eher realistischere Geschichten mit nur leicht phantastischem Einschlag, deutlich phantastischere und märchenhafte Geschichten, aber auch Erzählungen mit Science-Fiction-Einschlag.
Unabhängig davon, wie das Setting ist, stehen bei fast allen Geschichten die Charaktere im Vordergrund. Das ist bei einigen der Themen sehr von Vorteil, weil doch häufig nachdenkliche, grundlegende, düstere oder schwierige Punkte angesprochen werden - der Titel des Buches kommt schließlich nicht von ungefähr...

Gerade bei einigen Geschichten würde ich auch ein Mehrfachlesen empfehlen. Sei es, um verschiedene Bedeutungen der Titel zu entdecken oder um auf einige der vielen kleinen Details zu stoßen, die man vielleicht beim ersten Mal überlesen hat.
Was sehr gut gelungen ist, sind viele Querverweise auf geschichtliche oder literarische Ereignisse, wissenschaftliche Erkenntnisse oder mythologische Quellen. Häufig laden die dann zum Weitersuchen und Nachlesen ein. Außerdem hat sich gerade hier auch wirklich die Leserunde bewährt, ohne die zumindest mir wahrscheinlich eine ganze Reihe Details entgangen wären.

Auch (oder vielleicht gerade) Plaschka-Neulinge können die Sammlung wunderbar als Einstieg verwenden: Obwohl zwar in ein paar wenigen Geschichten Bezug auf seine Romane genommen wird - was natürlich für Fans derselben ein schöner Bonus ist! -, muss man sich keine Sorgen machen, irgendwelche Zusammenhänge nicht zu verstehen. Alle Geschichten stehen für sich allein.

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Vierzehn sprachliche Kunstwerke aus dem Bereich der Phantastik

Dieses Büchlein beinhaltet vierzehn Kurzgeschichten aus dem phantastischen Bereich, aber auch mit Einschlägen aus dem Science-Fiction-Bereich. Dabei sind die Geschichten sprachlich anspruchsvoll geschrieben, ich empfand es als Genuss, sie zu lesen. Gut gefallen hat mir, dass zwar die wichtigen Fragen geklärt werden, aber dennoch genügend Andeutungen bleiben, um sich seine eigenen Gedanken zu machen. Bei beinahe jeder Geschichte habe ich mich ertappt, dass ich mir danach überlegt habe, was wäre geschehen, wenn ...

Ich habe die Geschichten mehr als einmal gelesen, nicht, weil ich sie nicht verstanden hätte, sondern weil ich beim weiteren Lesen noch Details entdeckt habe, die mir beim ersten Lesen entgangen sind.

Und die Leser, die Oliver Plaschkas Romane über die Magier, Fairwater und den Kristallpalast kennen und mögen, dürfen sich freuen, denn es gibt ein Wiedersehen mit einigen Charakteren aus den Büchern. Dabei werden Hintergrundinformationen geliefert, über die man in den Büchern bisher nur spekulieren konnte. Ich kenne bisher noch nicht alle Romane des Autors, aber dennoch haben mir diese Geschichten gut gefallen, ohne Verständnisprobleme – vielmehr haben sie bei mir die Neugier geweckt.

Die Erzählungen sind nachdenklich, teilweise auch schonungslos und düster. Manche enden optimistisch, manche hoffnungslos. Aber immer sind sie durchdacht und komplex erzählt.

Sehr gut hat mir gefallen, dass der Autor im Vorwort Hintergrundinformationen zu den einzelnen Geschichten verrät. Ein Teil der Erzählungen sind Erstveröffentlichungen, andere wurden neu überarbeitet.

Leser, die Freude an sprachlich anspruchsvollen Erzählungen haben, die zum Nachdenken anregen, sind mit diesem Buch sehr gut bedient, finde ich.

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