T. S. Orgel: Orks vs. Zwerge

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T. S. Orgel: Orks vs. Zwerge
Verlag
ET (D)
2012
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783453314047

Informationen zum Buch

Seiten
544

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
Die Trommeln schwiegen.

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Die größte Schlacht aller Zeiten

Ihr Hass aufeinander wurzelt tiefer als die Gebeine der Erde – schon seit Jahrtausenden sind Orks und Zwerge erbitterte Feinde. Nun prallen sie in einer gewaltigen Schlacht aufeinander, in der sich die Zukunft beider Völker entscheiden muss. Auf der einen Seite kämpft der Orkhauptmann Ragroth erbittert um Anerkennung, Beute und das nackte Überleben, während auf der anderen Seite der Zwergenkrieger Glond für einen Geheimauftrag eingeteilt wird, der ihn mitten in die Reihen der Feinde führt. Doch auf beide wartet eine finstere Überraschung, die das Schicksal von Orks und Zwergen für immer verändern wird.

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(Aktualisiert: 17 Januar 2014)
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3.0
Charaktere 
 
4.0
Sprache & Stil 
 
3.0

Der Kampf um die Zwergenstadt Derok

Die Zwergenstadt Derok liegt strategisch so günstig, daß den Orks der Zugang in die südlichen Lande, in denen Menschen und Zwerge leben, verwehrt wird. Vor langer Zeit gehörte Derok den Orks, deren Stämme sich nun verbündet haben, um die Stadt zurückzuerobern. Ziel ist es außerdem, die 3 südlich liegenden Brücken zu erobern, um von hier aus in die Südlande zu gelangen. Shirach Drangog, einer der Feldherren der Orks will dies jedoch verhindern, da er langsfristig enorme Nachteile für die Orks sieht.
Währenddessen macht sich eine Gruppe von Zwergen auf den Weg zu ihrem Tempel in Inneren von Derok, um den größten Schatz der Zwerge zu holen, der für den Ausgang der Schlacht in Derok ausschlaggebend sein kann. Ihre Mission wird ein Wettlauf gegen die Zeit, da die Orks immer weiter in die Stadt eindringen.

Die Handlung des Buches erstreckt sich lediglich über 1-2 Tage und spielt sich nur in der umkämpften Stadt Derok ab.

Das Buch beginnt direkt im Schlachtengetümmel, als die Orks den Durchbruch in die Stadt schaffen. Die Kampfhandlungen am Anfang ziehen sich für meinen Geschmack etwas in die Länge, daß ich mich gefragt habe, wann die eigentliche Handlung beginnt. Aber nach ein paar Seiten bessert sich das erheblich und man wird Zuschauer der Kampfhandlungen und des Wettlaufs zwischen den Orks und den Zwergen.

Die Perspektiven wechseln zwischen den Angreifern und den Angegriffenen, Rückblenden gibt es so gut wie gar nicht, es ist, als ob man in Echtzeit dabei wäre. Der Handlungsstrang um die Orks und der der Zwerge, die auf dem Weg zum Tempel sind, treffen irgendwann aufeinander und es ist nicht abzusehen, wie es ausgehen wird. Wie das in einem Krieg ist, kommen in dem Buch viele Kampfszenen vor, in denen zwar nicht zimperlich miteinander umgegangen wird, die ich aber in Ordnung fand.
Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, läßt aber viel Raum für die Fortsetzung, die inzwischen erschienen ist.

Die Beschreibung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, zumal die Orks nicht nur plump und gewalttätig daherkommen, vom Ohrensammler mal abgesehen. Ich kann jetzt nicht behaupten, daß mir die Zwerge sympathischer als die Orks gewesen wären, sie sind auch keine Engel. Außerdem haben sie vor langer Zeit die Orks aus dem Land ihrer Ahnen vertrieben und sich in Derok eingerichtet. Auf beiden Seiten gibt es Charaktere, mit denen ich gebangt und gehofft habe, daß sie die beiden Tage überleben werden.
An Ende des Buches gibt es eine Übersicht der Protagonisten sowie ein kleines Orkwörterbuch, beides erleichtert die Lektüre enorm. Da ich das eBook gelesen habe, habe ich Beides nicht direkt entdeckt und war anfangs ziemlich verwirrt über die verschiedenen Orkstämme und wer zu welcher Gruppe gehört bzw. konnte mit den Orkbegriffen nicht immer etwas anfangen. Nachdem ich den Anhang entdeckt habe, wurde es deutlich einfacher.

Bei den Orks hat mir Ragroth sehr gut gefallen, ein alter Truppenführer, dessen Umsichtigkeit und Menschlichkeit gefallen hat, wenn man das von einem Ork so sagen kann. Außerdem hat er eine ganz spezielle Art von Humor. Er bekommt von seinem Feldherren den Auftrag, Gorotak, auch der Ohrensammler genannt und auf den Ragroth nicht gut zu sprechen ist, davon abzuhalten, die Brücken von Derok zu erobern. Desweiteren hat mir der junge Ork Krendar gefallen, der wahrscheinlich der letzte Überlebende seines Trupps ist und sich mehr Gedanken als andere über den Krieg macht und Angst vor den Kämpfen hat.
Bei den Zwergen gefiel mir die Anführerin Axt besonders gut, die die Zwergengruppe zum Tempel führen soll. Auch sie beweist neben kämpferischem Geschick viel Umsicht, was bei den Zwergen nicht selbstverständlich sind, da sie sich gerne in Diskussionen zwischen den Unteren und Oberen aufreiben. Ihr zur Seite steht der junge Zwerg Glond, der Krendar sehr ähnlich ist und sich auch manchmal gerne eine andere Lösung als den Kampf wünschen würde. Auch für ihn ist es typisch, daß er viel zu viel Angst vor dem Krieg hat.
Aber auch bei den Menschen, denen die Zwerge auf dem Weg zum Tempel begegnen, gibt es einige
interessante Charaktere.

Ich hätte mir noch etwas mehr zur Geschichte des Landes und der Vergangenheit von Zwergen, Orks und Menschen gewünscht, das wird teilweise nur angerissen. Wenn ich es richtig herausgelesen habe, gab es mal eine Zeit, in der Orks und Zwerge sogar Handel miteinander getrieben haben. Hier hätte mich interessiert, warum und wann die Beziehungen zwischen den beiden Völkern gekippt ist.
Eines hat mich allerdings massiv gestört, was aber ein Fehler im Lektorat darstellt: es wurden einige Male falsche Namen verwendet.

Nun bin ich gespannt auf den zweiten Teil und hoffe, daß ich dann etwas vom Land außerhalb Derok kennenlernen werde.

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(Aktualisiert: 05 Januar 2014)

#1 Rezensent
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Viel versprechender Auftakt

Die Stadt Derog wurde vor vielen Jahrhunderten von Zwergen gebaut - auf dem Land der Orks. Anfangs lebten die Völker anfangs noch weitgehend friedlich nebeneinander her und trieben sogar Handel, doch inzwischen sitzen Hass und Feindschaft tief verankert in ihren Seelen und den Seelen ihrer Ahnen. Nun ziehen die verschiedenen Stämme der Orks in eine gigantische Schlacht gegen alles Lebende in Derog, um das wieder zu erobern, was ihnen einst gehörte.

Während die erbitterte Schlacht in allen Himmelsrichtungen tobt, werden einige Zwergenkrieger auf eine geheime Mission geschickt. Unter ihnen befindet sich Glond, ein sehr außergewöhnlicher Zwerg. Auf der Gegenseite kämpft der junge Ork Krendar, eigentlich ein Rinderhirte, der hofft, zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass im Krieg nur wenig Ehrenhaftes zu finden ist.

Äxte spalten Schädel, Körper von Lanzen und Armbrustpfeilen durchbohrt: Zwerge, Orks und einige Oger kämpfen sich mit brachialer Gewalt durch fremde (und manchmal eigene) Reihen. Die Welt scheint oft nur noch aus Feinden zu bestehen und die wenigen Menschen, die ihren Auftritt haben, sind zu zerbrechlich im Angesicht der beiden verfeindeten Heere.

Tom und Stephan Orgel, als T.S. Orgel zusammengefasst, liefern sich in "Orks vs. Zwerge" eine wahrlich gewaltige Schlacht. Wer normalerweise nichts mit ausführlichen Kampfbeschreibungen anfangen kann, sollte großen Abstand von diesem Buch nehmen. Ich mag Schlachten- und Kriegsromane, sofern es sich nicht nur um eine Aneinanderreihung von Metzelszenen handelt. Die Kämpfe zwischen den Orks und Zwergen ähneln sich hier leider etwas oft und das Essemble ist gigantisch, weshalb ich manchmal nicht mehr wusste, welcher Protagonist wenige Seiten vorher gerade von wem getötet wurde. Das im Anhang befindliche Personenregister hilft zumindest ein kleines bisschen, den Überblick zu wahren.

Zwischen all' diesem Schlachtengetümmel gibt es immer wieder humorvolle Szenen, die zum Entspannen einladen. Dies war mir mindestens genauso wichtig wie die Tatsache, dass sich auf beiden Seiten sowohl liebenswerte als auch hassenswerte Protagonisten tummeln. Wer hätte gedacht, dass ich einmal einen jungen Ork ins Herz schließen könnte? Zugegeben: "ins Herz schließen" ist etwas übertrieben, denn obwohl mich die Geschichte meistens gefangen nahm, schafften es die Autoren bis zum Ende nicht, mir einen ihrer Helden so nahe zu bringen, dass ich über seinen Tod sehr traurig gewesen wäre. Es sterben viele Charaktere, was in der Natur der Sache liegt. Trotzdem ist recht eindeutig, wer von ihnen überleben wird.

Das Buch endet etwas offen, was kein Wunder ist: Der zweite Teil "Fluch der Dunkelheit" ist bereits erschienen und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. Ich freue mich darauf, denn trotz meiner kleinen Kritik bin ich gespannt auf die weiteren Abenteuer und die Zukunft der Orks und Zwerge.

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