Ransom Riggs: Die Bibliothek der besonderen Kinder

Ransom Riggs: Die Bibliothek der besonderen Kinder

 
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Ransom Riggs: Die Bibliothek der besonderen Kinder
Verlag
ET (D)
2016
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Library of Souls
ET (Original)
2015
ISBN-13
9783426520277

Informationen zum Buch

Seiten
544

Serieninfo

Sonstiges

Originalsprache
amerikanisch
Übersetzer/in
Erster Satz
Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.

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Handlungsort

Handlungsorte
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Nachdem ihre Freunde von den feindlichen Wights entführt wurden, machen Jacob und Emma sich auf eine gefährliche Suche, um sie und die gefangenen Ymbrynen – so nennen sich die Schutzpatroninnen besonderer Kinder – zu befreien.
Die Spurt führt sie in die Zeitschleife Devil’s Acre, wo der Abschaum der Gesellschaft der Besonderen lebt, und schließlich zur geheimen Festung der Wights. Dort decken sie ein noch größeres Geheimnis auf: Caul, Miss Peregrines böser Bruder, will die sagenumwobene „Seelenbibliothek“ Abaton finden und sich mithilfe der dort verborgenen Kräfte zum Herrscher der Besonderenwelt aufzuschwingen. Und Jacob ist der Schlüssel dazu …

Autoren-Bewertungen

3 Bewertungen

Gesamtbewertung 
 
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Die Bibliothek der besonderen Kinder

Etwas hat es gedauert, bis dieser 3. Teil der Reihe rund um die besonderen Kinder auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich war und so muss sich der Leser zunächst die vorangegangene Geschehnisse wieder genau in den Kopf rufen, denn die Handlung setzt genau da ein, wo sie im zweiten Buch endete. Wiederholungen und Rückblicke gibt es hier zum Einstieg nicht.

Nun sind Emma und Jacob alleine mit Addison, dem sprechenden Hund, und machen sich auf die Suche nach den anderen besonderen Kindern, die von den Wights gefangen wurden. Auch wollen sie die Ymbrinen finden, besonders natürlich Miss Peregrine, die sich wohl auch allesamt in den Händen der Wights befinden. Vielleicht kann Jacobs neu entdeckte besondere Fähigkeit Hollows zu kontrollieren dabei eine Hilfe sein.

Der Weg der Kinder wird begleitet von einem Fährmann namens Sharon. Er führt die Kinder nach Devil’s Acre, einer ganz besonderen Zeitschleife, in der die Kinder auf viele weitere Besondere treffen. Allerdings leben diese dort unter sehr bedauernswerten Lebensumständen. Schnell wird klar, wer hinter all dem steckt und warum das Leben in Devil’s Acre so ist, wie es ist und Emma und Jacob machen sich bereit für den letzten großen Kampf, denn hier werden sie auf Caul treffen, der Böses im Schilde führt.

Dieses besondere Abenteuer setzt natürlich voraus, dass der Leser Vorkenntnisse besitzt und die beiden Vorgängerbücher gelesen hat. Andernfalls ist diese Geschichte nicht zu verstehen. Ransom Riggs ist es erneut gelungen den Leser an seine fantastische Geschichte zu fesseln. Diesmal sind es weniger die Bilder, die faszinieren, vielmehr ist es die Geschichte selbst und vor allen Dingen die Entwicklung, die der junge Jacob bei seinem Abenteuer erfährt. Der junge Mann wächst über sich hinaus und lernt Entscheidungen zu treffen. Anders könnte es schließlich auch nicht weitergehen.

Devil’s Acre ist der perfekt gewählte Ort für das Ende dieser Reihe. Er übt eine ausgesprochen große Faszination auf den Leser aus und lässt ihn unglaubliche und besondere Dinge erleben. Hier hat der Autor viele fabelhafte Details einfließen lassen um alle Puzzlestückchen zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen.

Die Reihe rund um die besonderen Kinder findet in „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ einen würdigen Abschluss. Für Liebhaber außergewöhnlicher Geschichten ist diese Reihe ein absolutes Muss.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

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(Aktualisiert: 25 Januar 2017)
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Ein stimmiger Abschluss

Inhaltsangabe:

Jacob und Emma sind dem Tod in einer U-Bahn-Station in London nur knapp entkommen. Die Wights sind ihnen auf den Fersen, ihre Freunde und Miss Peregrine sind verschwunden. Sie machen sich auf die Suche nach ihnen und landen dabei in einer Zeitschlaufe namens Devil`s Acre. Dort hausen in düsteren Slums die kriminellen und heruntergekommenen der Besonderen. Ebenso befindet sich dort der Hauptsitz der Wights. Dort kommen die Kinder Abaton, der sogenannten Seelenbibliothek, auf die Spur.

Meine Meinung:

Man wird gleich zu Anfang des Buches mitten ins Geschehen hinein geworfen, das direkt dort weitergeht, wo Band zwei aufgehört hat. Einen kleinen Rückblick gibt es nur innerhalb der Geschichte, wo einige Dinge nochmal erwähnt werden. Und obwohl ich die beiden andern Bände schon vor einiger Zeit gelesen habe, fand ich mich relativ schnell wieder zurecht. Trotzdem wäre eine kleine Zusammenfassung am Anfang nicht schlecht gewesen und hätte den Einstieg etwas erleichtert.

Die Spannungskurve steigt sehr schnell an und gegen das Ende hin steigert sie sich noch mehr, so dass ich das Buch kaum noch aus den Händen legen mochte. Das Ende selbst fand ich grossartig und sehr passend. Ich musste sogar an zwei Stellen eine kleine Träne verdrücken, erst aus Trauer, dann aus Freude. Ein wirklich stimmiger Abschluss für diese gelungene Reihe.

Es gibt auch immer wieder lustige Szenen, die die Geschichte auflockern. Die Fantasie des Autors ist bewundernswert. Selbst in Band drei brachte er es fertig, mich immer noch zu Überraschen und zum Staunen zu bringen mit seinen ausgefallenen Ideen. Die Bilder im Buch waren zwar etwas weniger spektakulär als in den ersten beiden Bänden, haben mir aber trotzdem gut gefallen.

Der Schreibstil ist atmosphärisch dicht und bildgewaltig, dadurch kann man sich alles sehr gut vorstellen. Die Charaktere haben sich im Vergleich zu den vorherigen Bänden weiterentwickelt und mit ihnen haben sich auch ihre Begabungen vertieft.

Der dritte Band hat mir persönlich am besten gefallen. Er erschien mir hoffnungsvoller und weniger düster als seine Vorgänger. Schlussendlich gab es aber in jedem Band Auflockerungen, die die düstere Stimmung durchbrochen haben. Mir hat die Trilogie sehr gut gefallen und ich finde sie sehr lesenswert. Die spezielle Aufmachung des Buches mit den Bildern, die die Geschichte begleiten, ist schon alleine für sich toll. Aber erst die Ideen des Autors machen sie zu dem, was sie ist.

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(Aktualisiert: 21 Januar 2017)
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Spannendes Finale

Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gepackt. Obwohl ich Band 2 schon vor einiger Zeit gelesen habe, ist es mir nicht schwergefallen wieder in die Handlung einzutauchen. Die ein oder andere Erinnerung ist zwar recht verschwommen, was dem Verständnis zum Glück aber keinen Abbruch getan hat.

Jacob und Emma machen sich gemeinsam mit dem besonderen Hund Addison auf den Weg um ihre Freunde und die Ymbrynen zu finden und zu befreien. Dabei sind sie ständig auf der Flucht vor den Wights und den Hollowgasts. Die Spur führt sie nach Devil’s Acre, einer Zeitschleife mit einem viktorianischen Slum, wo das Gesetz des Stärkeren herrscht. Ein Mord wird hier durchaus toleriert, während es mit Peitschenhieben bestraft wird, wenn ein Buch nicht rechtzeitig in die Bücherei zurückgebracht wird.
Das Leben eines Besonderen zählt hier nur so lange etwas, wie man mit ihm Geld verdienen kann.

An diesem gottlosen Ort sind irgendwo die entführten Kinder und Ymbrynen versteckt. Unterstützt von neuen Verbündeten machen sich die beiden auf die Suche und entdecken dabei Fürchterliches.

Die Handlung ist so spannungsgeladen und actionreich, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Den grausigen Ort Devil’s Acre lässt der Autor mit der Schilderung der trostlosen und düsteren Atmosphäre plastisch vor den Augen des Lesers entstehen. Für zartbesaitete Leser ist dies weder der geeignete Ort, noch das richtige Buch. Das besondere Talent seine Leser trotzdem blendend zu unterhalten zeigt der Autor, wenn er mitten in den grausigsten Schilderungen seinen wunderbaren Humor aufblitzen lässt und er so manche Situation auflockert.

Da sich Devil’s Acre fiktiver für mich anfühlt, als die Handlungsorte von Band 2, konnte ich das Buch entspannter lesen, da es mich nicht so betroffen gemacht hat wie das realistische Kriegsgeschehen zuvor.

In Band 1 haben die Fotos in Verbindung mit der Handlung eine wunderbar skurrile Atmosphäre geschaffen. Das war dieses Mal nicht immer der Fall. Dafür gilt meine Begeisterung vor allem dem Schreibstil des Autors, seinen fantasievollen und überraschenden Ideen und dem schwarzen Humor.

Dieses Buch ist für mich der perfekte Abschluss einer tollen Reihe.

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Benutzerkommentare

2 Bewertungen

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Bewertung (je höher desto besser)
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Sprache & Stil 
 
5.0

Ein fulminanter Abschluss

Die Bibliothek der besonderen Kinder von Ransom Riggs ist der 3. und letzte Teil der Trilogie der besonderen Kinder.

Dieser Teil beginnt direkt da wo " Die Stadt der besonderen Kinder " aufgehört hat. Und da ich den zweiten Teil gerade zuvor gelesen hatte, ist mir der Einstieg nicht schwer gefallen.
Emma, Jacob und Adisson befinden sich in der Londoner U - Bahnstation und sitzen in der Klemme. Ihre Freunde vor wenigen Minuten von den Wights entführt, hängen sie in einer Telefonzelle fest. Ausserhalb der Zelle ein Hollow, an dem sie versuchen müssen vorbei zu kommen.
Als Jacob dies mit seiner besonderen Fähigkeit gelingt, können die drei sich auf die Suche nach ihren Freunden und Ms. Peregrine machen.
Doch es gestaltet sich natürlich alles andere als einfach und birgt eine ganze Menge an Gefahren. Ihr nächster Begleiter wird Sharon, ein Fährmann, wo man sich nicht sicher sein kann ob er vertrauenswürdig ist. Der bringt die drei in die Zeitschleife nach Devil’s Acre, ein wirklich schrecklicher Ort wo schlimme Dinge passieren und kuriose Gestalten unterwegs sind, sozusagen der Abschaum der Besonderen.
Jetzt muss es ihnen gelingen in Caul, Ms. Peregrine ihr Bruder, seine Festung zu gelingen. Caul hat nur ein Ziel, er will die Bibliothek der besonderen Seelen in Abaton finden.
In die Festung zu gelangen ist gar nicht so einfach. ABER......Es sind besondere Kinder die immer einen Weg finden. Hier kommt Bentham, Ms. Peregrine ihr anderer Bruder ins Spiel. Er Besitz ein riesiges Haus mit vielen Besonderheiten und einer grandiosen Maschine.
In der Festung angekommen warten viele schwierige Aufgaben auf Jacob und Emma, die sie bewältigen müssen.
Dann ist da noch die Bibliothek in Aboton, ein Ort an dem man nicht sein möchte. Aber trotzdem muss auch dieser Weg gegangen werden, weil ihnen keine andere Wahl blieb.
Mehr möchte ich jetzt nicht verraten, das sollte jeder Liebhaber von Ransom Riggs alleine raus finden.

Meine Meinung:
Leider ist dies der letzte Teil der Trilogie der besonderen Kinder. Und ich muss gestehen, ich fand es schade zu wissen, nicht mehr von ihnen lesen zu können.
Ich fand den dritten Teil wieder sehr fesselnd und interessant. Ransom Riggs hat es wieder geschafft mich von der ersten Seite an in seinem Bann zu ziehen. Der Schreibstil ist einfach unbeschreiblich und es herrscht eine ständige spannungsgeladene Atmosphäre.
Ebenfalls hat mir gut gefallen das es einen Glossar mit den Personen, Begriffen und Bildern gibt. So hat der Leser immer die Möglichkeit noch einmal nach zu schlagen.
Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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3.7
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3.0
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4.0

Erwachsener Abschluss

Meine Meinung:

Ich tue mich ja immer etwas schwer Rezensionen zu weiteren Büchern einer Reihe zu schreiben. Man will ja nicht zu viel verraten was die Handlung an geht besonders wenn die was aus den vorherigen Bändern vorwegnehmen. Deswegen werde ich hier gar nicht viel auf die Handlung ein gehen, sondern wirklich nur meine Gedanken zu dem Abschluss der Reihe äußern.

Bei mir war es eigentlich gar nicht lange her das ich den zweiten Band der Reihe gelesen habe, trotz dem hab ich mich am Anfang ein wenig schwer getan wieder in die Geschichte rein zu kommen, und mich an das ein oder andere Geschehen zu erinnern. Aber wenn man einfach weiter ließt rutscht man ganz automatisch in die neue Geschichte von Ransom Riggs rein.

Der besondern Reizt damals das erste Buch der Trilogie zu lesen waren bei mir (wie bestimmt bei den meisten) die gruseligen schwarz weiß Fotos, um die herum Random Riggs sich eine tolle Abenteuergeschichte ausgedacht hat. Im ersten Buch fand ich die Bilder wirklich sehr faszinierend, nun lese ich ja schon das dritte Buch von ihm was so aufgebaut ist und muss leider sagen das die Bilder oder vielleicht auf meine Faszination nach gelassen hat. Obwohl ich die Idee immer noch schön finde und froh bin das er es in der gesamten Trilogie so durchgezogen hat.

Dafür hat mir der Haupt Handlungsort im dritten Buch sehr gut gefallen, er war richtig schön düster und erinnerte an ein kleine Stadt direkt am Hafen mit engen Gassen in denen sich Piraten und andere unheimliche Personen und Dinge tummeln.

Ander als in den vorherigen Bändern sind wir hier hauptsächlich mit Emma und Jacob unterwegs, ich fand schon allein deswegen hatte man das Gefühl das die Geschichte erwachsener und ernster geworden ist. Was mir persönlich gut gefallen hat.
Jacobs Gabe und auch er selber entwickeln sich weiter, was sehr spannend zu beobachten war.

Toll fand ich auch das Random Riggs auch für den dritten Teil wieder tolle neue Ideen hatte, interessante neue Charaktere die man lieb gewinnen kann oder nicht und auch seltsame Dinge wie z.B. die Brückenköpfe, die einen echt herrlichen Humor hatten.

Im Finalen Abschnitt nimmt das Buch noch mal ganz schön fahrt auf und es gibt einige hin und her´s. Das Ende hat mir aber auch gut gefallen, ich konnte zufrieden den Abschluss der Reihe zu klappen mit einen schmunzeln auf den Lippen.

Fazit:

Wer die ersten beiden Teile gelesen hatte wird sich den Abschluss der Reihe eh nicht entgehen lassen, dieser ist wie wir alle ein wenig Erwachsener geworden als seine Vorgänger, aber mit einen zufriedenstellenden Ende.
Und wer weiß vielleicht hören wir ja mal was neues von den Besonderen Kindern die uns so ans Herz gewachsen sind.

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