Robert Corvus: Weißes Gold

 
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Robert Corvus: Weißes Gold
Verlag
ET (D)
2017
Ausgabe
Taschenbuch
ISBN-13
9783492280761

Informationen zum Buch

Seiten
384

Sonstiges

Originalsprache
deutsch
Erster Satz
"Mir würde das nicht munden."

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Handlungsort

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Die Söldnerlegion Klingenrausch hat auf dem vergangenen Feldzug herbe Verluste erlitten. Mächtige Feinde im Rat von Eisen und Gold erschweren jedoch neue Rekrutierungen. Zudem ist der Mord an einem Offizier ungeklärt – gibt es Verräter in den eigenen Reihen? Die junge Kampfherrin Eivora verdächtigt eine Freundin, aber ihr fehlen Beweise. Diese will sie erlangen, indem sie sich mit zwei Bannern in den Dienst eines Rivalen stellt. Er könnte wissen, wer hinter dem Mord steckt – und er braucht dringend Beistand auf einer Wallfahrt, die ihn durch das Land entschlossener Feinde führt. Bald findet sich Eivora mit ihren Gefährten Fiafila-Ignuto und Gonter nicht nur inmitten von Rivalen und Verrätern wieder, sondern auch in einem Kampf zwischen Göttern und Dämonen.

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Zweiter Teil der Schwertfeuer-Saga

Eine der gefürchtetsten Söldnerlegionen von Rorgator, der Klingenrausch, leidet unter den erheblichen Verlusten durch die Schlacht um die Stadt Ygôda. Außerdem befürchtet die Kampfherrin Eivora, dass der ungeklärte Mord an einem Offizier und dem damit möglicherweise verbundenen Verrat die Einheit von innen weiter schwächen könnte. Daher beschließt sie, sich auf einen ungewöhnlichen Auftrag einzulassen, obwohl ihr Auftraggeber ein ehemaliger Befehlshaber ihres größten Rivalen ist. Kort muss eine Pilgerfahrt absolvieren, um den Grafenthron in seinem Heimatland besteigen zu können – und behauptet, die Hintergründe des Mordes zu kennen.

„Weisses Gold“ schließt direkt an die Geschehnisse aus dem ersten Band an. Die Söldnerlegion ist durch die hohen Verluste aus ihrem vorigen Auftrag ziemlich geschwächt, dabei kämpft die Einheit um ihre Zukunft und ein fester Zusammenhalt ist wichtiger denn je. Für Eivora, die junge Kampfherrin und Tochter des legendären Flammenbringers, ist der erfolgreiche Fortbestand der Legion oberstes Ziel. Um dieses Ziel zu erreichen, ist sie zu großen Opfern bereit und zwar in einem Umfang, die mich überrascht haben. Außerdem setzt sie alles daran, um die Hintergründe des Mordes an Leronn und dessen Auftraggeber herauszufinden, auch wenn es bedeutet, dass dieser möglicherweise unter ihren Freunden zu finden ist.

Gonter, der sich von seinem Vater und damit von seiner Prinzenwürde losgesagt hat und Eivoras Liebhaber ist, verfolgt weiterhin sein Ziel, in die Söldnerlegion aufgenommen zu werden, obwohl er dem Dämonenkult skeptisch gegenübersteht. Da ihm jedoch nachgesagt wird, dass Eivora ihre schützende Hand über ihn hält, muss er eine Entscheidung treffen, die seine Liebe zu Eivora betrifft. Ich hatte das Gefühl, dass Gonter in diesem Buch mehr Raum einnimmt als Eivora, der gegen alle Widerstände sein Ziel verfolgt. Mir gefällt Gonter, der zwar Söldner werden möchte, aber dennoch ein stark ausgeprägtes Ehrgefühl besitzt und auch in seinen Entscheidungen oftmals vorausschauend handelt. Ob er allerdings mit seinen eigenmächtigen Entscheidungen bei seinen Vorgesetzten punkten kann?

Eine meiner liebsten Nebenfiguren seit dem ersten Band ist der Rottmeister Nirto, der mir mit seiner direkten Art einfach gut gefällt; außerdem ist er nicht auf den Kopf gefallen.

Und dann war ich natürlich sehr gespannt auf die weitere Entwicklung von Fiafila-Ignuto und wieviel von der ehemaligen Priesterin Fiafila noch in der Avatar zu finden sein würde. Auch sie verfolgt ein Ziel und ist dafür bereit, Grenzen zu überschreiten. Herrlich finde ich die Dialoge zwischen Fiafila und dem ihr aus der Schulter wachsenden Homunkulus, manchmal kommen mir die beiden wie ein altes Ehepaar vor, wobei man nicht vergessen darf, wie gefährlich eine Avatar sein kann. Spannend fand ich die Entwicklung von Fiafila, die auch Ignuto überrascht hat.

Die Protagonisten verfolgen alle ein persönliches Ziel und sind bereit, dafür hohe Risiken und Opfer einzugehen – das ist ein zentrales Thema des Buches. Die Pilgerfahrt spielt natürlich auch eine Rolle, aber ich empfand sie eher als zweitrangig, auch wenn sie für den Fortbestand des Klingenrausch von großer Bedeutung sein kann. Für mein Empfinden hätten die spannenden Stationen der Pilgerfahrt gerne noch ausführlicher beschrieben werden können.

Richtig toll sind wieder die passenden Illustrationen von Timo Kümmel, die diesmal über das Buch verteilt sind und somit die Reise noch plastischer gestalten.

Eine weitere wichtige Frage ist, ob es immer sinnvoll ist, die Wahrheit zu wissen oder ob es unter manchen Umständen nicht förderlicher ist, wenn man die Wahrheit ruhen lässt. Welche Entscheidung im Endeffekt richtig ist, wird sich erst später herausstellen, um dieses Risiko kommt man nicht herum.
Mir hat der zweite Teil der Schwertfeuer-Saga wieder sehr gut gefallen, weil er neben Action auch tiefgehende Überlegungen beinhaltet. Ich bin nun gespannt, wie es im dritten Teil weitergehen wird.

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Fortsetzung der Schwertfeuer-Saga

Der 2. Teil der Schwertfeuer-Saga ist nicht ganz so brutal wie der 1. Teil, aber nicht weniger spannend. Es gibt viele kleinere interessante Nebengeschichten über Verrat, Kampf, Liebe, Intrigen, Freund- und Feindschaften. Die Geschichten werden rasant erzählt ohne langatmige Passagen mit der einen oder anderen überraschenden Wendung. Auch die Hauptfigur Eivora, die bei mir im ersten Teil nicht so gut ankam, konnte endlich punkten und zeigte mehr Stärke. Einzig das Liebesgeplänkel zwischen Eivora und Gonter empfand ich als eher störend. Mir persönlich hat der 2. Teil besser gefallen, weil es nicht so langwierige Kampfszenen gab, dafür aber interessantere Dialoge.

Das Buch wird begleitet mit schönen Zeichnungen von Timo Kümmel.

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