Patricia Briggs: Ruf des Mondes

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Patricia Briggs: Ruf des Mondes
Verlag
ET (D)
2007
Ausgabe
Taschenbuch
Originaltitel
Moon Called
ET (Original)
2006
ISBN-13
9783453523739

Informationen zum Buch

Seiten
384

Serieninfo

Sonstiges

Übersetzer/in
Schlagworte
Erster Satz
Mir war nicht sofort klar, dass ich einen Werwolf vor mir hatte.

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Mercy Thompson ist stolze Besitzerin einer kleinen Autowerkstatt. Und sie ist ein Walker - das heißt, sie verfügt seit Geburt an über die Gabe, sich jederzeit in einen Kojoten zu verwandeln. Als eines Tages der junge Mac in ihrer Werkstatt auftaucht, ahnt sie, dass seine Anwesenheit Ärger bedeutet. Denn Mac ist ein Werwolf, und er birgt ein Geheimnis, das Mercy zurück in ihre dunkle Vergangenheit führt ..

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Ruf des Mondes

Ich kam sehr leicht in die Geschichte hinein, zum einen wohl wegen des recht lockeren Schreibstils in Ich-Form und zum anderen wegen der immer wieder eingeschobenen Erklärungen zu Werwölfen und sonstigen Geschöpfen, die es mir leicht machten, die unterschiedlichsten Charaktere schnell gut kennenzulernen. Mercy selbst ist eine Walkerin, eine Gestaltwandlerin, die sich ganz unabhängig vom Mond in einen Kojoten verwandeln kann, und war mir von Anfang an sehr sympathisch.

Ich kenne noch nicht so viele Bücher, in denen Werwölfe eine Hauptrolle spielen, habe also keinen Vergleich, aber ich muss sagen, dass die Autorin diese Geschöpfe richtig toll beschreibt. Nicht nur nach deren Verwandlung, erzeugt sie ein tolles Bild der einzelnen Charaktere, die alle auch in Wolfsgestalt unterschiedlich daherkommen und ein für mich beeindruckendes Auftreten haben. Man spürt richtig deren teils schwer zurückgehaltene Kraft und ihr animalisches Verhalten. Sie wirken in dem Moment auf mich nicht mehr wie Menschen, aber auch nicht einfach nur wie Tiere. Beeindruckend finde ich auch, dass die Autorin es im Gegenzug dann auch erreicht, mich diese wölfische Kraft und die besondere Stimmung, die von den Geschöpfen ausgeht, auch in deren Menschengestalt spüren zu lassen. Ich habe beim Lesen also oft die Menschen vor mir und erkenne trotzdem den Werwolf in ihnen, manchmal nur durch kleine Details in den Bewegungen oder einem kurzen ärgerlichen Knurren. Ich merke richtig, diese Menschen können ihre Kraft oft nur schwer zügeln und sind ständig kurz davor, wild zu werden. Also, ich finde das toll gemacht und vor allem wirkt es sehr realistisch auf mich.

Aber es gibt ja nicht nur Werwölfe, sondern noch andere Wesen, von denen besonders auch die Vampire beeindruckend beschrieben werden. Ein Zusammentreffen mit diesen war von der Gestik und Mimik zwischen Wölfen und Vampiren her so spannend beschrieben, dass ich die explosive Stimmung richtig spüren konnte. Als eine Vampirin z. B. in einer Szene an der Kehle des Werwolfs hing, habe ich echt die Luft angehalten.

Die Handlung selbst war recht spannend, auch wenn ich gegen Ende teilweise zwischen all dem beschriebenen Konkurrenzverhalten der Werwölfe ein bisschen den Überblick verloren habe, bzw. die Auflösung und die dazugehörigen Erklärungen ein bisschen konstruiert empfand. So ganz konnte ich nicht nachvollziehen, was warum mit den Anschlägen genau bezweckt wurde, da habe ich irgendwie etwas Spektakuläreres erwartet.

Aber das störte mich insgesamt nicht sehr, denn die größte Spannung wurde für mich nicht durch den Verlauf der Handlung erzeugt, sondern durch die Aktionen der verschiedenen Wölfe und auch anderen Wesen untereinander und die Beziehungen, die Mercy zu ihnen hatte. Und zwar nicht nur die gefährlichen Kämpfe, sondern ganz besonders eben die fast spürbaren wechselseitigen emotionalen Spannungen und Aggressionen. Gut gefallen hat mir dabei auch, dass immer mal wieder etwas Humor durchblitzte. Wer dagegen vielleicht einen erotischen Schwerpunkt erwartet, wird sicher enttäuscht werden. Liebe und Erotik wurden hier eher angedeutet bzw. schwelten mehr unter der Oberfläche, was mir gut gefallen hat. Trotzdem, oder sogar gerade deshalb, wirkten Mercy und auch die ein oder andere Figur oft gerade sexy. Ich werde auf jeden Fall die Reihe weiter verfolgen. Was mich allerdings öfter mal genervt hat, waren die häufigen Rechtschreibfehler.

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