Walter Moers: Rumo und Die Wunder im Dunkeln

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Walter Moers: Rumo und Die Wunder im Dunkeln
Verlag
ET (D)
2003
Ausgabe
Gebundene Ausgabe
ISBN-13
9783492045483

Informationen zum Buch

Seiten
750

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Handlungsort

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Rumo – der Wolpertinger aus Walter Moers' Bestseller "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär" – macht sich selbständig und geht seinen Weg: Wie er kämpfen und lieben lernt, Feinde besiegt, Freunde gewinnt und das Böse kennenlernt, und wie er schließlich auszieht, um das größte Abenteuer seines Lebens zu bestehen, davon erzählt das bislang spannendste, ergreifendste und komischste Werk von Walter Moers. Eines Morgens wittert der kleine Rumo, der wie jeder Wolpertinger bei geschlossenen Augen mit der Nase sehen kann, den silbernen Faden, der das Glück verheißt. Doch bis dahin gilt es unvorstellbaren Gefahren zu trotzen: Rumo kämpft gegen bestialische Zyklopen, befreit seinen Lehrmeister Smeik von der Teufelsinsel, schlägt sich mit tumben Blutschinken, begegnet einem genialen Schüler von Professor Dr. Abdul Nachtigaller – und gelangt schließlich in das idyllische Wolperding, wo er schließlich den Ursprung des silbernen Fadens findet. Als eines Tages seine aus der Ferne Angebete Rala mitsamt allen Bewohnern der Stadt verschwunden ist, steigt Rumo mit seinem sprechenden Schwert in die Untenwelt, um Rala zu suchen. Doch dort lauern weitere unvorstellbare und tödliche Abenteuer auf den jungen Helden.

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"Rumo" war mein zweiter Zamonienroman aus der Feder von Walter Moers und hat mir sehr gut gefallen. Eigentlich fängt alles ganz harmlos an, mit einem herzigen kleinen Wolpertingerwelpen, aber sehr schnell verwandelt sich die Geschichte in ein temporeiches und düsteres Geflecht, in dem die Wolpertinger und insbesondere Rumo die Hauptrolle spielen.

Walter Moers' Wolpertinger haben mit der bekannten bayerischen Fabelgestalt sehr wenig zu tun; sie sind hundeähnliche, mit Hörner bestückte Kampfmaschinen und führen ein von Fechtkunst, Heldenkunde und Zahnpflege geprägtes Leben. Rumo ist ein sehr zurückhaltender Held; er macht nicht viele Worte, sondern lässt seine Taten für sich sprechen. Dabei wirkt er nie eitel oder selbstverliebt, sondern hat eher pubertäre Züge, die ihn für mich liebenswert machten. Damit die Szenen mit Rumo nicht ganz so wortkarg und dialogarm ausfallen, hat er ein telepathisch sprechendes Schwert zur Seite, dass für viele Aufheiterungen sorgt und einen hohen Schmunzelfaktor mitbringt.

Sehr gelungen fand ich auch die Nebenfiguren, allen voran die Haifischmade Smeik, die Rumo ein Stück auf seinem Weg begleitet, Professor Kolibril, der geniale Wissenschaftler des Mikrokosmos, und natürlich die vielfältig gestalteten Wolpertinger, die alle ihr eigenes Profil hatten und so unterschiedlich gestrickt sind, wie es unterschiedliche Hunderassen gibt. Sehr schön, dass sich der Autor die Zeit nimmt, allen diesen Figuren eine eigene Geschichte zu geben und damit etliche Abschweifungen zu riskieren - mancher Leser wird dies überflüssig finden, ich jedoch nicht! Ich hatte sehr viel Spaß mit den phantasievollen Lebenläufen der zahlreichen Figuren und konnte damit mein Bild von Zamonien wieder ein Stückchen erweitern. Schön fand ich auch die Anspielungen auf berühmt-berüchtigte zamonische Persönlichkeiten, die man aus anderen Büchern von Walter Moers kennt, die aber hier keine Rolle spielen.

Die Geschichte ist erstaunlich blutrünstig und trotzdem nett zu lesen, ein Widerspruch, den der Autor durch seine beiläufige Art des Erzählens und Fabulierens sehr gut vereinen konnte. Es wird kein großes Drama daraus gemacht, wenn mal ein Wolpertinger zugeschlagen hat - das ist ganz natürlich und der Lauf der Dinge. Trotzdem schafft es Walter Moers, mit seinen Lesern zu spielen und sie in die tiefsten Leseabgründe zu führen, nur um anschliessend die Auflösung der Geschichte umso herzergreifender ausfallen zu lassen. Ich machte beim Lesen eine regelrechte Achterbahn der Gefühle durch, fühlte mich zwischendurch auch sehr unwohl mit dem Buch und war am Ende nur noch begeistert. Das muss ein Autor erstmal schaffen und man sieht, wie tief man sich in die Geschichte verwickeln kann und mit den Protagonisten mitfiebern kann.

Ich fand Rumo jedenfalls sehr lesenwert und freue mich schon auf weitere Bücher von Walter Moers - mögen ihm die Ideen niemals ausgehen!

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Wolpertinger können sich in zwei Richtungen entwickeln: Entweder sie bleiben wilde Kreaturen, die in Wäldern hausen, jagen und kämpfen, oder sie entscheiden sich irgendwann für den aufrechten Gang und das Erlernen der Sprache. Rumo ist noch ein Wolpertingerwelpe, der behütet und geliebt auf einem Bauernhof bei Fhernhachenzwergen aufwächst. Als er sich eines Tages für das Gehen auf zwei Beinen entscheidet, ist niemand da, der ihm Beifall zollen könnte. Er macht sich auf die Suche nach seinen Zwergenfreunden und muss entdecken, dass diese bereits von Teufelszyklopen zum Verzehr und Abtransport in Säcke gestopft wurden. Rumo ist noch zu jung, um zu verstehen, was da vor sich geht und wird prompt ebenfalls von den Zyklopen auf die wandernden Teufelsfelsen entführt. Die Geiseln sollen als lebendes Futter herhalten und tatsächlich ist die folgende Zeit von Todesschreien und sich dezimierenden Zwergen nur so durchsetzt. In der Zwischenzeit wächst Rumo unbeachtet von den Zyklopen heran und beginnt zu begreifen.

"Rumo und die Wunder im Dunkeln" teilt sich in zwei Bücher ein, wobei das eine in der "Obenwelt", das andere von der "Untenwelt" handelt. Rumo geht seinen Weg durch beide Welten und trifft dabei unglaubliche Wesen und schreckliche Kreaturen. Obwohl das Buch durchgängig mit wunderbaren Illustrationen von Walter Moers versehen wurde, ist es eher ungeeignet für empfindliche Seelen oder gar kleine Kinder. Rumos Erlebnisse sind brutal und düster - letzteres vor allem im Buch der "Untenwelt", die einer grausamen Hölle gleicht.

Die Geschichten in der "Obenwelt" haben leider viele Längen und durch Walter Moers Marotte, Geschichten in der Geschichte zu erzählen, schweift er immer wieder ab, um erst einige Seiten später wieder auf den Ausgangspunkt zurückzukommen. Moers' schräger und mehr als skurriler Humor schimmert dann erst wieder etwas in der "Untenwelt" durch und vor allem Rumos Dialoge mit seinem "sprechenden Schwert" sind witzig und herrlich makaber!

Das Buch wimmelt nur so von den abstrusen Geschöpfen Zamoniens und ist für alle Fans, die auch schon mit "Käptn Blaubär" und "Ensel & Krete" Bekanntschaft machen durften, empfehlenswert - wenn es auch meiner Meinung nach nicht ganz an die beiden genannten Bücher heranreicht. Ein kleiner Wermuthstropfen ist die Verknüpfung von Rumos Geschichte mit der von Käptn Blaubar. In "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär wird Haifischmade Volzotan Smeik als widerliches Schlitzohr vorgestellt, Rumo selbst als intelligentes Raubtier. Auch Volzotan Smeik treffen wir bei "Rumo und die Wunder im Dunkeln" wieder - hier jedoch wird er durchaus positiv dargestellt. Doch wie Prof. Nachtigaller zu sagen pflegt: Es gibt Wunder, die müssen im Dunkeln geschehen.

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Wahrlich noch nie habe ich wegen eines Buches so viel gelacht. Dieses Buch ist für mich schon fast ein Wunder. Ich habe schon viele Bücher gelesen doch keines war so faszinierent wie dieses. Die Reise des kleinen Rumos der bei kleinen Zwergen aufgewachsen war bis nach Hell in die Untenwelt um seine Geliebte aus den Klauen des bösen Gerneral Ticktacks zu befreien ist mit solcher unbeschreiblichen Sprachgewandung und einem grenzenlosen Ideenreichtum geschrieben worden das Rumo und die Wunder im Dunkeln sofort mein Lieblings wurde. Selbst den Herrn der Ringe oder Harry Potter fand ich nicht annähernd vergleichbar mit Rumo. Ich habe mir vorgenommen so viele Walter Moers Bücher wie möglich zu lesen.

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Ich habe mit Begeisterung die "13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" und "Ensel und Krete" gelesen. Dann kam Rumo. Für mich das mit Abstand beste Buch in der gesamten Zamonien-Reihe - wenn ich mir jedoch hier mehr von der wunderbaren Lyrik Hildegunst von Mythenmetz' gewünscht hätte. Story und Sprache sind packend, es bereitet keine Schwierigkeiten, das Buch in einem Zuge durchzulesen. Man begleitet den kleinen Wolpertinger auf seiner gefährlichen, abenteuerlichen und oft auch heiteren Reise nach Untenwelt.

Moers hat mit "Rumo" einmal mehr bewiesen, wie wunderbar er mit Sprache umgehen kann. Ich wünsche mir mehr Bücher über das phantastische Zamonien... Am meisten würde mich allerdings ein Gedichtband Mythenmetz' freuen...
("Es ist nur das Schnarchen meiner Alten" - was habe ich gelacht!!!). Weil dieses Buch mich wirklich bereichert hat, gebe ich ihm

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Ich lese gerne! Und ich lese viel! Nach Ensel und Krete - mein erster Moers - war ich begeistert von der Schreibkunst dieses Autors, ein Magier des geschrieben Wortes! Dann viel mir Käpt'n Blaubär zum Opfer - die Nächte habe ich mir um die Ohren gelesen; wo nimmt der Mann die Einfälle her? Ich hatte die letzten Seiten des Blaubären noch nicht gelesen, da stand ich auch schon im nächsten Bücherladen und riss mir RUMO unter den Nagel! Volltreffer! Der beste Moers, der aber wirklich allerbeste! Ich las sogar beim GEHEN und in 4 Tagen war ich fertig! Unglaublich, dieses Zamonien ist ansteckend und seine Helden sind es noch mehr! Ich muss zugeben, manchmal wurde mir bei Rumo richtiggehend übel - da wird mit Blut und Erbrochenen Eingeweiden rumgeworfen, wie in Köln beim Karneval mit den Bonbons von den Wägen! Und trotzdem strotzt es in Rumo nur so von Freundschaft, Treue, Liebe und viel, viel Witz. Moers beschreibt seine Kreaturen derart detailliert - und dazu die schönen Zeichnungen - ich habe mich sogar in den wirklich hässlichen Smeik verliebt.. ;-)Sogar ein paar Tränen zum Ende hin sind geflossen - und schon bin ich unterwegs in den Buchladen, da wartet nämlich schon "Die Stadt der träumenden Bücher" auf alle Hildegunst von Mythenmetz und Zamonien - Fans!

Ich bin ein Moers-Fan duch und durch! Wer ihn nicht probiert ist selber schuld!!!

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Story:

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Der Kontinent Zamonien wird von einer Vielzahl absonderlichster Kreaturen bevölkert. Zu den interessantesten gehört das Volk der Wolpertinger. Diese Wesen gleichen aufrechtgehenden, gehörnten Hunden und können eines besonders gut: Kämpfen. Und zwar nicht nur mit ihren rasiermesserscharfen Zahnreihen, sondern auch mit allen möglichen Hieb- und Stichwaffen. Niemand legt sich freiwillig mit einem Wolpertinger an, und kein Wesen aus einem anderen der vielen Völker Zamoniens hat es bisher geschafft, ihre Stadt Wolperting zu betreten. Solange Wolpertinger allerdings noch Welpen sind, sind sie absolut hilflos und überleben nur durch ihre ausgesprochene Niedlichkeit. Rumo, benannt nach einem Kartenspiel, ist ein solcher Wolpertingerwelpe, und wie es bei seinem Volk üblich ist, wurde er gleich nach der Geburt in der Wildnis ausgesetzt. Er wächst bei Fhernhachenzwergen auf, wird aber eines Tages mit ihnen von Teufelsfelszyklopen entführt. Zum Glück für Rumo setzt schon bald sein Wachstum ein, denn die Zyklopen verwenden ihre Gefangenen als Nahrung – und die schmeckt ihnen besonders gut, wenn sie lebendig verzehrt wird und dabei möglichst viel leidet! Unter der Anleitung der Haifischmade Volzotan Smeik wagt der groß und stark gewordene Rumo eines Tages den Kampf gegen die Zyklopen und gewinnt seine Freiheit. Jetzt kann er dem "Silbernen Faden" folgen, einer seltsamen Geruchsspur, die ihn unweigerlich nach Wolperting führt. Der "Silberne Faden" ist nichts anderes als der Geruch der jungen Wolpertingerin Rala, in die Rumo sich natürlich sofort verliebt. Bis er allerdings mit ihr zusammenkommt, ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg, der Rumo nach zahlreichen haarsträubenden Abenteuern direkt in die schreckliche, von einem wahnsinnigen König regierte Untenwelt führt.

Kringels Meinung:

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Man mag angesichts der von Walter Moers selbst gefertigten lustigen Zeichnungen und des märchenhaften Charakters der Welt von Zamonien auf den Gedanken kommen, Rumo sei ein Kinder- oder Jugendbuch. Das ist es aber absolut nicht. Hier wird mehr Blut vergossen, werden mehr Köpfe abgehackt, Eingeweide herausgerissen und Körper mit Pfeilen gespickt, als in vielen anderen, "ernsten" Fantasyromanen. Natürlich wimmelt es zwischen den Deckeln dieses Buches nur so vor verrückten Ideen, bizarren Wesen, abgedrehten Orten und amüsanten Begebenheiten und der aus dem Käptn Blaubär-Buch bekannte amüsante Grundton herrscht auch hier vor. Dennoch ist Rumos Suche nach seiner Bestimmung und nach der Liebe echte Fantasy und nichts für zarte Gemüter.

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Schön, dass ein Autor, dessen erstes Buch aus der Zamonien-Reihe durchaus noch für Kinder geeignet war, auch einmal richtig die Sau raus lassen kann und dabei nichts an Einfallsreichtum und Witz einbüsst. Man hat Schwierigkeiten das Buch wegzulegen, da man immer gespannt sien muss, was für eine abstrakte und verrückte Idee auf der nächsten Seite lauert oder mit wem Rumo als nächstes kämpft. Allerdings ist Rumo nicht als das beste zu bezeichnen, da Moers mit den "13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" ein Geniestreich gelungen ist, man denke nur an "Das Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomenen Zamoniens und Umgebung". Ich freue mich auf weitere Bücher von Walter Moers, besonders auf die Geschichten Zamoniens.

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